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„Die Teile hab ich in der Hand, nur fehlt mir da das geistig Band“

Mit diesem Wort aus Goethes „Faust“ hat ein politischer Journalisten das große Programm der großen Koalition unter einer Kanzlerin Merkel dann doch recht treffend beschrieben.
Das Volk weiß eigentlich nur, dass es ab 2007 für so ziemlich alles mehr zu zahlen haben wird.
Überhaupt werden so ziemlich alle Probleme und ihre Lösungen auf das Jahr 2007 vertagt. 2006 hat man eben einen, von der Verfassung nicht gedeckten Haushalt und Basta!
Das Volk hat zu zahlen und ansonsten ganz einfach still zu sein. Wo nun die versprochenen Arbeitsplätze herkommen sollen, blieb weiter das Geheimnis von Frau Merkel und ihrer Kristallkugel, denn im Programm steht darüber nicht viel Glaubwürdiges.
Die Themen Gesundheit, Ausbildungsplätze und Renten kamen zur Sicherheit erst gar nicht vor oder wurden in Nebensätzen auch gleich auf 2007 mit vertagt.
Man kann ja über Kanzler Schröder sagen was man will, aber der hatte mit seiner Agenda bis 2010 wenigstens noch ein paar Visionen. Die waren zwar schmerzhaft, wie bei der Gesundheitsreform und Hartz IV, aber er hatte nun nicht alles auf die Zukunft vertagt.
Die künftige Kanzlerin Merkel versucht offenbar so weiter zu machen, wie ihr großes Vorbild Helmut Kohl bis 1998, wo er dann aufgehört und in die Rente geschickt wurde. Von der Rente weiß das deutsche Volk eigentlich nur, dass es sie jetzt noch später, mit 67 geben werde. Wie wenig das sein wird und ob es dann überhaupt noch Renten gibt, das ließ die großen Koalition sicherheitshalber gleich ganz offen. Da vermisst man doch tatsächlich Schröder und Riester, die offen sagten, dass es sehr viel weniger sein würde und dass man, mit einer Beteiligung des Staates dann aber selbst dafür sorgen müsse.
Jeder kennt die Riester-Rente und jeder hat darüber jammern können. Bei Frau Merkel fehlt das alles ganz einfach oder wird in einem weiteren Nebensatz mal wieder leise vertagt. Der ganze Koalitionsvertrag ist bei Licht besehen, eher einen Absichtserklärung, was gemacht werden müsste, als ein ernst gemeinter Plan, wie man das nun macht. Eine Aufzählung von Dingen, die in Deutschland im Moment im Argen liegen, für die 328 Bürger, die weder Zeitung noch Fernsehen besitzen oder auch nur seit 1989 im Koma lagen und von absolut Nichts wissen.
Die große Wende in der deutschen Politik bleibt einfach aus und man fragt sich, warum man dazu erst noch wählen musste.
Nur um eine andere machtgierige Person als Regierungschef zu bekommen und einer Frau Merkel in den Sessel zu helfen, dafür war der Aufwand ganz einfach zu hoch und natürlich auch viel zu teuer für eine leere Kasse. Genauso ausgeklammert wie die Rentner, wird die deutsche Jugend, die für Frau Merkel anscheinend nicht existiert. Nur war es gerade diese Jugend, die zu einem großen Teil jede Stammtischparole übernommen und für die Union ganz massiv Werbung geschoben hat. Aber nicht nur die Jugend muss ganz massiv in Enttäuschung baden.
Auch ein gewisser Guido Westerwelle, der eine politische Zusammenrottung mit dem Namen „FDP“ vertritt fühlt sich von Frau Merkel hintergangen, mit der er noch vor einem halben Jahr das politische Bett teilen wollte und will nun gegen den Koalitionsvertrag ganz heftig klagen gehen und irgendein Gericht bemühen.
So ist das ganze Theater der Regierungsbildung einmal mehr nur der Beweis dafür, dass man es nicht mit seriösen Politikern zu tun hat, sondern eher mit Händlern eines orientalischen Basars.
Nur, dass die Händler auf einem Basar in Marokko oder Ägypten Bspw. mir sehr viel glaubwürdiger erschienen, als die geldgierige Truppe von Merkel, weil die bei allem Gefeilsche ganz einfach wissen, was sie von einem wollen und dafür auch einen Gegenwert bieten. Genau diese Gegenwerte fehlen mir bei Frau Merkel völlig

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