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„Vertriebene“

Diese, sehr spezielle deutsche Gattung, des homo mobilus, lebt davon, das Kunststück fertig zu bringen sich seit nunmehr 60 Jahren aus ihrer Heimat, dem heutigen Polen und Tschechien ungerecht behandelt und vertrieben zu fühlen.
Monströse Gebiets und Entschädigungsansprüche an jeden Kanzler seit Willy Brandt sind mit seiner Entspannungspolitik für den ersten Schritt zur Beendigung des kalten Krieges sorgte, an der politischen Tagesordnung. Die eigentlichen Vertriebenen des zweiten Weltkriegs sind heute steinalt oder in der Regel längst verstorben und bei ihren urdeutschen Ahnen in der Hölle. Was ihr Enkel allerdings nicht daran hindert, mit viel Tamtam Fahnenmärsche und Vertriebenversammlungen, wie sie ihre Zusammenrottungen nennen, das ihr Deutschland ja eigentlich in Polen liege, munter die eigene und die Weltgeschichte ignorierend. Fakten stören da auch nur. Genauso, wie der Fakt, das ihre Großeltern schon 1955 von der Regierung Adenauer mit einem fetten Lastenausgleich entschädigt worden sind. Genauso wie das andere deutsche Kuriosum, die Spätaussiedler, machen sie hauptsächlich oder nur Deutschstämmigkeit und deutsches Brauchtum als Argumente geltend. Vor ein paar Jahren mal vom Fernsehen tatsächlich an die Geburtsorte ihrer Großeltern im Osten gebracht, wollten die meisten „Vertriebenen“ da aber auch nicht bleiben, „weil es so heruntergewirtschaftet wäre“. In der Tat hatten die Polen auch keinen Marshallplan, sondern dafür die Russen am Hals und vom Wirtschaften verstanden die in etwa genauso viel, wie der katholische Papst vom indischen Tantrasex.
Den ewigen „Vertriebenen“ ging und geht es also noch immer nur um das Geld des Steuerzahlers und dieser möge bitte westdeutsch sein und in DM oder mittlerweile Euro zahlen. Damit fallen diese, jedes Jahr aufs neue "Vertriebenen" eigentlich nur in die gleiche Kategorie, wie die ziemlich bis sehr späten „Spätaussiedler“, die noch immer aus der ehemaligen UdSSR, die in den ausgegrabenen Gebeinen ihrer Vorfahren ein deutsches Attribut zu erkennen glauben und sich darauf berufend auch noch nach sechzig Jahren mit aufgehaltener Hand in Deutschland einreisen und den deutschen Schäferhund der Urgroßeltern väterlicherseits als Begründung geltend machen.
Diese Leute, die "Vertriebenen", wie die "Spätaussiedler“, sind seit es sie gibt, eine beliebte Klientel der Union, von der sie dann auch meist alles bekommen, egal wie es Deutschland wirtschaftlich nun geht. Der Nachwuchs dieser späten "Spätaussiedler" fühlt such dann seinerseits entwurzelt und Trieb in Deutschland dann das, was man in Russland und den anderen Staaten der ehemaligen UdSSR wohl in die Wiege gelegt bekommt. Satte achtzig Prozent von ihnen wurden in Deutschland kriminell.
Da möchte man doch glatt ihren Sehnsüchten entsprechen und sie umgehend wieder nach hause schicken. Billiger als ein deutsches Gefängnis käme das allemal. Wenn die dann schon mal Richtung Osten unterwegs sind, kann jeder von ihnen auch gleich eine Handvoll der "Vertriebenen" mitnehmen, denn das wäre billiger als diese dauernden Zahlungen oder ein mittlerer Blitzkrieg, der das Problem ja auch (nicht) lösen könnte.