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100 Tage Sonnendeck

100 Tage ist sie nun im Amt, die neue Kanzlerin, die so vieles beklagt hat und so vieles besser machen wollte. Trotzdem die Zahl der Arbeitslosen weiterhin hoch ist und mal wieder nur von Tendenzen die Rede ist, wie man von der Agentur für Arbeit aus Nürnberg lesen kann:



Nürnberg (dpa) - Zu Beginn des neuen Jahres ist die Arbeitslosenzahl erneut über die Fünf-Millionen-Marke geschnellt. Bundesregierung und Bundesagentur für Arbeit (BA) sehen trotz des unerwartet starken Anstiegs um 408 000 auf 5,012 Millionen weiterhin positive Tendenzen am Arbeitsmarkt.


ist das Volk mit der Arbeit der Kanzlerin in einer satten Mehrheit zufrieden und die SPD liegt weiter hinten. Wie kann das kommen und was ist geschehen? Eigentlich ist die Antwort ganz einfach, denn auf dem Schiff der großen Koalition hat die Union die bequemen Plätze auf dem Sonnendeck, während die SPD froh sein kann, auf dem Maschinendeck noch einen Platz im Trockenen gefunden zu haben. Solche positiven Tendenzen hatte es auch bei Schröder monatlich gegeben und jeder weiß, wie das immer endete. Auf jeden Fall meist mit dem wütenden Gezeter von einer gewissen Frau Merkel. Die ist nun selbst seit November durchlauchtigste Kanzlerin, lebt auf dem Sonnendeck des Schiffes der großen Koalition und hat seit letzten November in so ziemlich jedem Land der Erde mindestens einen Antrittsbesuch als deutsches Staatsoberhaupt gemacht, damit den anderen Regierungschefs auch ganz genau klar wird, vor wem sie sich zukünftig in acht nehmen müssen. Sie hat also genau das gemacht, was eine Frau Mitte 50 so machen würde, hätte sie vier Jahrzehnte in einer DDR ohne Reisefreiheit gelebt und hätten nun Geld und Möglichkeit, 40 Jahre nicht reisen können nachzuholen. Ich bin auch viel gereist und habe vier Fünftel der Erde besucht, allerdings tat ich das auf eigene Rechnung. Wenn es dann mal tatsächlich unpopuläre Entscheidungen zu verkünden, Volk und Wähler nahe zu legen gibt, ruft sie runter, aufs Maschinendeck und da kann dann der Maat Müntefering von der bösen SPD seinen Genossen und dann dem restlichen Volk beibringen, dass es für sie, wenn überhaupt, erst eine Rente ab 67 geben würde und sie bis dahin arbeiten müssten. Von welcher Arbeit die Beiden in einem Land mit über fünf Millionen Arbeitslosen da überhaupt reden, dass lassen beide sicherheitshalber erst einmal offen, denn man will sich ja nicht unnötig festlegen. Ein wortreiches und kraftvolles 25 Milliardenprogramm zur Beschaffung von Arbeit fürs Volk wurde zwar auch schon beschlossen, aber wenn der deutsche Staat gerade wieder pleite ist und sogar sowenig Geld hat, dass der kommende Haushalt völlig ungesetzlich wird, ist ein solches Programm in etwa soviel wert, wie der Handel mit Schlössern aus warmer Luft. Ganz nebenbei ist alles, was Frau Merkel an Kanzler Schröder und Rot/Grün insgesamt so wortreich und voller Vorwürfe bemängelt hat, noch immer in Kraft und Gesetz. Mit der Ökosteuer werden auch weiter die Reste des deutschen Rentensystems finanziert, das unausgegorene Dosenpfand nervt die Bürger weiter und die so hart bekämpfte Maut für LKW soll nun unter der Union auf dem Sonnendeck und der SPD als freiwillige Sklaven auf dem Maschinendeck auf dem Dampfer einer großen Koalition nun sogar auf die Bürger und Privatfahrzeuge ausgedehnt werden. Wahrscheinlich wird auch diese frohe Botschaft dann wieder Franz Müntefering verkünden müssen, aber die SPD hat es ja unbedingt so gewollt. Da kann sich Kanzlerin Merkel in der Außenpolitik noch so oft vom französischen Präsidenten Jacques Chirac die Hand küssen lassen, bis ihr die Haut da abfällt, innenpolitisch war die Frau noch keine große Leuchte. Die Mehrheit der Deutschen, die das anders sieht, ist eigentlich nur froh darüber, dass sie nicht von einschneidenden Reformen betroffen ist, wie sie Schröder dem Volk zugemutet hat. Nur wenn Deutschland je wieder hinten hoch kommen soll, sind solche Reformen genau das, was dem Land fehlt. Stagnation, wie bei Kohl, der es 16 Jahre zu keiner ernsthaften Reform gebracht hatte, aber Geld mit beiden Händen ausgab, helfen heute keinem mehr weiter und die Regierung ist eben keine Reise auf dem Sonnendeck des Lebens, sondern sollte harte Arbeit sein! Frau Kanzlerin hat jetzt alle Zeit und so ziemlich jeden Grund der Welt, sich in ihrer Leistung erheblich zu steigern.


Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!