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15 Jahre

Solange ist es nun her, dass sich der ostdeutsche Verkehrsminister Krause vom westdeutschen Innenminister Schäuble bei den Verhandlungen zum deutsch/deutschen Einigungsvertrag nach allen Regeln der Kunst über den Tisch ziehen lassen hat und seitdem gilt der 3. Oktober als ein recht künstlicher deutscher Feiertag, den niemand so richtig ernst nehmen kann und will. Denn eine Einheit Deutschlands ist selbst nach unendlich vielen Versprechungen der diversen Politiker selbst nach 15 Jahren nur eine Einheit auf dem Papier und in der Theorie. Denn es gibt noch immer zwei Tarife für das, was die Menschen in Ost und West bekommen, aber für das, was sie an Kosten fürs Leben zu zahlen haben, gibt es nur einen, den ungleich höheren, die Kosten des Westens, die im Lauf der Jahre auch nicht unbedingt weniger wurden.
Eher im Gegenteil. Ein Kanzler Namens Kohl ging zwar seinen westdeutschen Landsleuten mit genau dieser Begründung ganz heftig an die Brieftasche, aber er konnte seine vollmundigen Versprechen aus dem Wahlkampf nicht einmal ansatzweise umsetzen. Er sitzt zwar jetzt schon wieder breit im Fernsehen und lobt sich dafür, wie er die DDR befreit habe, aber in erster Linie hat er die die Deutschen in West und Ost von ihren finanziellen Rücklagen und auch von ihrer Arbeit befreit, weil er auf den Schlag 16 Millionen Ostdeutsche aus der DDR über Nacht einer globalisierten Marktwirtschaft ausgesetzt hat, der sie natürlich nicht gewachsen waren.
Er kann das tun, weil er 1998 abgewählt und wegen undurchsichtiger Steuergeschäfte zurückgetreten wurde und es zwischenzeitlich einen Kanzler Schröder einer anderen großen Partei gab, der es wegen des fehlenden Geldes auch nicht viel besser machte und daher auch nicht wiedergewählt wurde.
Politiker sind ohnehin die falsche Adresse, was die Beschaffung von Arbeitsplätzen angeht, denn sie haben nun einmal keine zu vergeben. Die Generation, die mit Kohl als Kanzler aufgewachsen ist und deren Geld er allerdings für eine Einheit, die keine ist und ihn nur in die Geschichtsbücher brachte, verballert hat, tut nun so, als hätte einzig Schröder ihnen die Nutella vom Brot gelutscht und sie allein wegen Schröder nun, ähnlich wie in Amerika die Unterschicht in Wohnwagenparks hausen müssten.
Als Rettung von Rückwärts wird nun eine Art recht unansehlicher Assistentin von Kohl, eine politische Seiteneinsteigerin aus dem Osten mit dem Charisma einer polnischen Aushilfskraft angepriesen, die von Marktwirtschaft sicherheitshalber erst gar keine Ahnung hat und auch sonst nicht unbedingt mit Wissen belastet ist, welches ihr Aussehen und ihr lautes und feindseliges Auftreten noch entschuldigen oder wenigstens vertretbar machen würde. Wie immer man auch zählt, diese Machtbesessene Frau wird die nächsten vier Jahre eine Art Kanzler spielen dürfen. Arbeitsplätze wird es mit Sicherheit keine geben, denn darüber bestimmt einzig die Industrie und die baut gerade wieder heftig Arbeitsplätze ab.
Das ist auch der zukünftigen Frau Kanzlerin ziemlich bewusst und daher beschränkt sich ihr derzeitiges Tun und Treiben auch darauf mit der populistischen Keule ihrer persönlichen Antipathie die Lufthoheit über den deutschen Stammtischen zu gewinnen und der Türkei den Weg auf den teuren Perserteppich der EU zu versperren. So macht sie ihre Punkte vor allen bei den geistigen Fußgängern, für die die böse türkische Straßengang aus der Nachbarschaft und der Staat Türkei ein und dasselbe bedeuten. So ist die jährliche Selbstbeweihräucherung der Politiker zur Einheit, die diesmal in Potsdam, nur die blanke Heuchelei, wenn sie im gleichen Atemzug die Einheit Europas torpedieren. Dabei haben gerade die Türken einen großen Anteil am Wiederaufbau von Westdeutschland, aber das wird ganz gerne verdrängt und von Frau Merkel, an die privat noch gar kein Türke herangekommen sein kann, um ihre Plastikhandtasche mit dem lebenswichtigem Make Up zu stehlen, wird das ganz gerne übersehen. Denn selbst politisch normale Beziehungen zur Türkei sind gerade nicht konform mit der Mehrheit, der ja Frau Merkel Zeit ihres Lebens immer hinterher gerannt ist. Diese Tatsache macht sie als Regierungschefin und Kanzlerin dieses Landes auch ziemlich gefährlich. Nicht auszudenken, wenn ihrem großen Vorbild Bush mal wieder ein Rachefeldzug mal wieder gegen ein Land der dritten Welt in den Sinn kommt, denn dann ist es gut möglich, dass deutsche Soldaten dann in irgendeiner Wüste die Freiheit der Deutschen und Kanzlerin Merkels Unterwäsche und ihr Ego verteidigen müssen. Ein Gedanke, der mich zumindest schaudern lässt und den Wunsch zum Feiern nachhaltig vertreibt!
Bis zu einer tatsächlichen Einheit Deutschlands werden jedenfalls noch Jahrzehnte ins Land gehen, in denen sich jedes Jahr aus Neue die Politiker am 3. Oktober als Helden feiern werden.
Als Nächstes werden erst einmal für eine kleine Gebühr von den Deutschen die Planeten Jupiter und Saturn vereinigt, denn sie gehören ja in dasselbe Sonnensystem.
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