About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
2001 Maniacs

2001
Wer diese ziemlich kaputte Horrorkomödie von Tim Sullivan aus dem Jahr 2005 gesehen hat, der weiß, dass aus dem amerikanischen Bürgerkrieg der Nord gegen die Südstaaten von 1860 – 1865 auch 140 Jahre später noch größere Narben existieren müssen.
Zumindest in den Filmen aus Hollywood führen die Südstaatler und andere Landbewohner in den USA sich auf, als würden sie von der Regierung im Norden mit Hartz IV bestraft werden und das ist in „2001 Maniacs“ auch nicht anders, als in ähnlichen Werken, wie „Texas Chainsaw Massacre“, „Haus der 1000 Leichen“, „The Devils Rejects“, „Wrong Turn“, „The Hills have Eyes“ und ähnlich blutige Filme, die von ländlichen Gewohnheiten und Hobbys zu berichten scheinen.
Cinefacts.de gibt einen kurzen Plot für den Film:



Hormongesteuerte College-Kids in bester Party-Laune folgen auf dem Weg in die Ferien fatalerweise einem Umleitungsschild und stranden in dem winzigen Südstaaten-Kaff Pleasant Valley. Dort sind die Einwohner so freundlich und vor allem die weiblichen Dorf-Schönheiten so offenherzig, dass die jungen Urlauber die reizende Einladung zum Jubiläums-Barbecue des Örtchens gerne annehmen. Leider merken sie viel zu spät, dass sie selbst das Hauptgericht sein sollen. Und unter der Leitung von Bürgermeister Buckman, gespielt von einem sehr gut aufgelegten Robert (Freddy Krueger) Englund, entwickeln die 2001 kannibalischen Bewohner eine bemerkenswerte Kreativität beim Hinschlachten des menschlichen Grillgutes.


Freddy Krueger, alias Robert Englund jenseits der Elm Street wieder in einem Horrorfilm und diesmal als durchgeknallter Bürgermeister einer völlig kaputten Kleinstadt, deren Bewohner, die mit ihrer Speisekarte allesamt dem Kannibalen Hannibal Lecter zur Ehre gereichen würden, allein das verspricht schon Freude am Sehen.
Wenn dann die College-Schönheit mit dem Gigolo des Städtchens flirtet und dabei von vier Pferden kunstgerecht gevierteilt und danach zum Abendessen gereicht wird, so hat das schon seine ziemliche eigene Art der Gastfreundschaft. Genau wie ein schwuler College-Boy den heimlich unheimlich schwulen Sohn des Bürgermeisters befriedigt und am nächsten Tag dafür nach allen Regeln der Kunst dafür von hinten gepfählt wird. Aber selbst in den Südstaaten ist man wählerisch und nicht jeder taugt für den Grill und so wird der junge männliche Aufreißer des College landet im Bett der Dorfschönheit und wird dort effektiv mit Säure abgefüllt, was ihn dann aber auch ziemlich tot aussehen und das Bett nur mit einem großen Loch zurück lässt.
Mit sehr viel Phantasie sorgt Regisseur Tim Sullivan dafür, dass bei den Einwohnern von Pleasant Valley kein Besucher an Altersschwäche oder gar an einer Krankheit sterben muss. So ist das Ende des Films zwar blutig und absehbar, kann aber doch mit einer Überraschung aufwarten, bei der aber nichts so ist, wie es den ganzen Film schien. Seinen Zweck als Horrorfilm erfüllt er blutig bis bluttriefend allemal und das stellenweise sogar ganz witzig. Daher hat sich der Film bei mir auch tapfer eine Wertung von 10/10 erarbeitet, denn er hat alles, was ein guter Horrorfilm braucht und nimmt sich trotzdem nicht allzu ernst.


Für die übliche Wut und andere Ausbrüche, anonyme Beschimpfung oder auch nur Kommentare durch Leute, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, bitte hier klicken!