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55 Jahre DDR

Auf den Tag genau am 7. Oktober ist die DDR 55 geworden. Nicht unbedingt als Staat, denn der wäre pleite, sondern eher als Müllhalde von Moskau. Honecker und Mielke sind den Weg alles Irdischen gegangen und wurden 1994 und 2000 mit viel staatlichem Tamtam in Ostberlin bei den sozialistischen „Helden“ verscharrt.
Mittlerweile eine große Sickergrube. In Ostberlin regierte jetzt Staats und Parteichef Egon Krenz, der auch schon 67 war und noch immer ziemlich versoffen aussieht. Sonst regte sich nichts im Osten Berlins, nur das eine Physikerin Merkel sich dadurch lächerlich gemacht hatte, das sie mit einer gestohlenen Banane vom Berliner Weihnachtsmarkt die Existenz der Schwerkraft beweisen wollte und dafür laut auf den Nobelpreis spekulierte.
Als das königlich schwedische Komitee ihr vorsichtig erklärte, dass genau das schon ein gewisser Isaac Newton schon vor über 300 Jahren mit einem Apfel klargemacht hatte. Merkel reagierte wütend bis panisch, flippte aus und schickte Briefe an die UNO, wo sie den Ausschluss Schwedens aus der Staatengemeinschaft forderte. Nachdem 1989 in der UdSSR Parteichef Gorbatschow einem Attentat zum Opfer fiel, löste sein Nachfolger , der Ukrainer Wladimir Ejakulatow die UdSSR kurzerhand auf und erklärte sich zum Präsidenten Russlands.
Da Ejakulatow zufriedene Bewohner in seiner DDR haben wollte, die nicht murren, befahl er 1994, die Zäune der sowjetischen Müllhalde in Richtung Westen etwas zu lockern. Die westdeutsche Bürokratie hat sich bis heute noch nicht davon erholt, das plötzlich Millionen Ostdeutsche aus der DDR kamen und ihr Begrüßungsgeld einforderten und auch bekamen. Aber so konnte die DDR 1994 und 1999 voller Freude und von Parteichef Ejakulatow und Kanzler Kohl finanziert, ihren 45. und 50. Geburtstag feiern. Gerade finanziell war die DDR eigentlich am Ende und sie produzierte eigentlich auch nur noch billige Waren des täglichen Bedarfs für die DDR und Westdeutschland. Die Physikerin Merkel hatte sich inzwischen etwas beruhigt. Krenz hatte sie 1994 auf einen Staatsempfang zum 45. Geburtstag der DDR eingeladen, bei dem sie ein Hauch von einem Nichts anhatte und damit den westdeutschen Kanzler betörte, der seinerseits Präsident Clinton um dessen Praktikantin heftig beneidet hat und sich nun eine Affaire mit Frau Merkel einließ, weil sich damit das Pfälzer Landei Kohl auf einmal ähnlich Bedeutend fühlte, wie der beliebte amerikanische Präsident. Er bedauerte es zutiefst, das die Zeit einer Präsidentschaft in den USA maximal acht Jahre dauern durfte, denn er kam mit Clintons Nachfolger, dem hölzernen Sohn des Expräsidenten Bush, George W. Bush sehr viel weniger gut klar.
Zumindest inoffiziell. Parteichef Krenz nutzte die Gunst des Augenblicks und leierte Kohl etliche Milliarden DM aus dem Kreuz und konnte die DDR noch weitere fünf Jahre auf Sparflamme, aber am Leben lassen.
Merkel zog nach Westberlin in ein teures Loft, das Kohl ihr bezahlte.
Kanzler Kohl regiert nun schon im 22.ten Jahr und eigentlich wurde ihm nur übel genommen, als er 1990 Deutsch Südostafrika kurzfristig zurückkaufen wollte, um es in einem Anfall von Wahn wieder mit Westdeutschland zu vereinigen, denn er brauchte dringend Wählerstimmen.
Die Bürgerbewegung, die es Ende der Achtziger in der DDR kurz aufflackerte, hatte Krenz recht erfolgreich entweder in die spätstalinistische Gesellschaft der DDR integriert, 1990 als scheinunabhägiges Bündnis in die Volkskammer zum mitregieren unter der SED geschickt, oder ganz einfach in den Westen exportiert, wo sie dann von Kohl beglückt begrüßt wurden, weil sie umgehend die CDU verstärkten, also direkt vom Regen in die Jauche kamen.
Kohl hingegen war glücklich, aber ihn plagten andere, neue Probleme.
1992 war er bei Thomas Gottschalk in dessen Familienshow „Wetten Dass“ und hatte eine Wette verlorenen, bei der er voreilig verkündet hatte, ganz Europa durch eine Währung, ein Kunstgeld zu verändern, ohne dabei jemanden in Deutschland fragen zu müssen.
Er wollte Westeuropa für den Außenhandel billiger machen. Irgendwie hatte er da eine Milchmagd zum vorrechnen, denn es klappte zwar mit dem Außenhandel, aber dafür kam der Binnenhandel ins Stocken, weil die Händler fette Beute rochen und die Umrechnungskurse zur D-Mark ihrer gierigen Phantasie überließen.
So wurde das westdeutsche Volk erstmal nur ärmer im Verlauf der Einführung dieses Kunstgelds Euro. Es kamen immer mehr DDR- Bürger, die dann auch blieben. Der Westen hatte alles, nur keinen Bedarf an ihnen. So lernten die Meisten der ehemaligen DDR- Bürger die Freuden kennen, wie sie die Gänge von Arbeits und Sozialamt zu bieten hatten.
Laut Grundgesetz Stand ihnen das gleiche Recht auf freie Entfaltung zu, wie jedem anderem Deutschen auch. Nur da die DDR noch immer die Grundversorgung der Westdeutschen mit Waren des täglichen Bedarfs für wesentlich weniger Geld im Griff hatte, mangelte es im Westen bald an Arbeitsplätzen. Da die chronischen Arbeitsunwilligen aus der DDR wie immer schon in den goldenen Westen zogen, wurde auch der 55. Jahrestag ein rauschendes Fest.
Witwer Kohl kam nun mit Merkel als Begleitung und feierte den Aufmarsch der rostigen Volksarmee so, als wäre es seine Bundeswehr. Die Meinung seiner Wähler war ihm im Moment egal, denn er ahnte, dass der nächste Kanzler der Bundesrepublik Deutschland ohnehin Slatko von Big Brother heißen würde. Ihm war es nur wichtig, mit seiner Angie zu flirten. Hannelore hatte ihn da in den letzten Jahren sehr vernachlässigt.