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Absurdistan

Ob sie Kanzlerin von Absurdistan werden wolle, wurde Frau Merkel vom Chef der SPD, Franz Müntefering, in einer der letzten Sitzungen des Bundestags vor der Wahl gefragt, weil dass, was sie für ihre Argumentation hielt, an unlogischer und absurder Polemik mal wieder nicht zu übertreffen war.
Nun ist es nach der Wahl und durchweg alle Politiker gebärden sich so, als wäre Deutschland eine Art Absurdistan, in der Unten dasselbe wie Oben ist und Links dasselbe wie Rechts. Es haben 78 Prozent aller wahlberechtigten Bürger gewählt und trotzdem ist Frau Merkel noch immer keine Kanzlerin von Absurdistan, denn alle Parteien haben entschieden, dass sie die Wahl irgendwie dann doch gewonnen haben und mindestens zwei Parteien einen Kanzler oder eine Kanzlerin stellen wollen und sich wie die Elstern um diesen Posten streiten. Einer davon, ein Kanzler, kann zumindest gewisse Erfahrungen darin vorweisen und die andere, die um jeden Preis die erste Kanzlerin der Deutschen werden wollte, war ihre ersten 40 Jahre in der DDR so etwas wie eine Wissenschaftlerin und hatte in der Akademie der Wissenschaften der DDR, von allem Übel der Welt abgeschirmt so spannende Dinge wie den Zerfall von elementaren Teilchen erforscht und ständig beobachtet.
Als sie etwa 40 war, brach ihr die DDR, für die sie geforscht hatte, in sich zusammen und Frau Merkel bemerkte, dass es außerhalb der Akademie der Wissenschaften ein Leben gab und sie überkamen Passenderweise auch ihre politischen Wechseljahre und sie wollte endlich daran teilhaben und machte bei einem der neuen politischen Vereine mit, der eigentlich die Demokratie in der DDR verbessern wollte. Da es andere Bürger etwas ernster meinten mit der Demokratie, war bald die Mauer verschwunden, welche die DDR erst möglich gemacht hatte und damit verschwand auch die auch die bisherige Führung der DDR, denn ohne Mauer konnte sie sich nicht halten.
So durfte das Volk zum ersten Mal tatsächlich eine Regierung wählen, das Schicksal wollte es, dass der Verein von Merkel daran partizipierte und so kam Merkel das erste Mal der Geruch der Macht in die Nase und sie leckte Blut.
Im anderen Deutschland im Westen regierte damals ein dicker Kanzler, dem die Wähler wegliefen und der sah in der DDR ohne Mauer eine Chance, endlich an ganz frische Wähler zu kommen, die nicht allzu viel über ihn wussten, weil ihm klar war, dass Wissen eigentlich nur belastet. So kam ihm der Gedanke, den Rest der DDR ganz einfach seinem Deutschland anzugliedern, weil er ganz einfach Stimmvieh für die nächsten Wahlen brauchte. Die meisten Deutschen aus dem Osten gingen den vielen Versprechungen des dicken Mannes auch auf den Leim, der war fortan im Einigungswahn und suchte nur noch unbelastetes politisches Personal aus dem Osten.
Genau da fiel ihm die unscheinbare graue Pressesprecherin von Lothar de Maizière auf und fortan war sie sein Praktikantinnenersatz, um den er Präsident Clinton immer beneidet hatte. Sie wurde mit politischen Ämtern und Ehren überhäuft und so kam sie au zu zwei Ministerposten, Umwelt und Frauen und Jugend, von denen sie nun gar keine Ahnung hatte, aber das war beim dicken Kanzler auch keine Bedingung.
Man musste ihm nur blind und ohne zu Maulen gehorchen und dann bekam man alles.
Davon schwer beeindruckt, mimte Merkel nun erst den Minister für Umwelt und danach den für Frauen und Jugend, aber nennenswerte positive Spuren hat sie in keinem dieser Ämter hinterlassen. Eigentlich hinterließ sie gar keine Spuren, nicht einmal negative.
Den Grundstein für Absurdistan in Deutschland hat also der dicke Kanzler schon gelegt, denn über Ämter entschieden beim dicken Kanzler nicht mehr die Fähigkeiten, sondern ganz wie im Big Brother Container, nur wer am lautesten den dicken Mann bejubelte und darin war Frau Merkel so ungeschlagen, das sie als sein Nachfolger jeden anderen aus dem Rennen schlug. Der dicke Kanzler musst nämlich in die Rente gehen, weil er 1998 die Wahl verlor und bei ziemlich linken Geschäften mit Spendengeldern erwischt wurde. Mit dieser Vita möchte Frau Merkel dann tatsächlich noch Kanzler(in) von Deutschland werden und nicht etwa Bürgermeisterin von Sin City oder Stepford, was ihr und ihrer Union sehr viel besser zu Gesicht stehen würde. Das alles zusammen ergibt ein blühendes Absurdistan und das wäre der ewigen Mitläuferin Merkel würdig. Ich für meinen Teil möchte mich im Ausland oder gar vor der UNO nicht unbedingt von Frau Merkel vertreten sehen!
Für Kommentarwütige