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Adrenalin

Crankcrank_ver2
An und für sich fangen die wenigsten Filme ja damit an, dass ihr Hauptdarsteller stirbt. In „Crank“ von Mark Neveldine, 2006 ist das ein wenig anders.
Der Profi-Killer Chev Chelios (Jason Statham) wacht eines Morgens mit großen Schmerzen in der Brust auf und erfährt über eine DVD, dass man ihn mit einem fiesen chinesischen Gift vergiftet hat und sein Herz aufhören wird zu schlagen, wenn er nicht ständig in Bewegung bleibt und durch jede nur mögliche Aufregung Adrenalin erzeugt. Wo jeder andere seine 10 Euro Praxisgebühr zusammengekratzt und einen Arzt des Vertrauens aufgesucht hätte, ist der vergiftete Chev Chelios anders gepolt, denn er greift seine Knarre und sinnt auf Rache.
So mordet, prügelt und schießt er sich in seiner letzten Stunde durch LA, nebenbei besorgt er es seiner Freundin, wie es eben nur ein Jason Statham kann. Action pur und mit mehr Speed, als im gleichnamigen Film von Jan De Bont, der 1994 damit Keanu Reeves in die Liga de der gefragten Actiondarsteller katapultierte.
Nur hat es in Crank nicht nur der vergiftete Protagonist Chev Chelios sehr eilig, sondern auch Kamera und Schnitt des Films scheinen wie von Wölfen gehetzt und geben dem Zuschauer kaum eine Sekunde Ruhe, dem rasanten Inhalt zu folgen.
Trotz der, fast schon panischen Eile, hat Regisseur Mark Neveldine dann doch noch Platz für witzige Einfälle und Seitenhiebe auf den aktuellen Terrorwahn in den USA.
Wer heute in Amerika ganz schnell ein Auto braucht, der muss, wie Chev Chelios, einfach zu dem nächsten Taxi laufen, in dem ein arabisch aussehender Fahrer sitzt, diesen rauszerren und einfach nur laut genug El Kaida brüllen. Der Fahrer liegt dann schockiert am Boden und die Umwelt ist panisch gelähmt vor Angst.
Das Ende des Chev Chelios ist nicht unbedingt überraschend, aber die Art seiner Rache ist es schon, denn da hat man sich etwas einfallen lassen.
Es ist ein sehr schneller Film, der so auch sehr schnell zu Ende war und außer Längen eigentlich alles zu bieten hatte, mir wäre er im Kino zu kurz vorgekommen und daher ist die DVD gerade richtig, zumal sie in einem, jetzt schon vergriffenen Steel Book daher kaum und sogar ein holographisches Foto drauf hatte.
Für Menschen, wie mich, die Schnörkel und kompromisslose Action mögen, waren das ziemlich rasante 90 Minuten und eine persönliche Wertung von 10/10!
Nach „Italian Job“ und den beiden Teilen vom „Transporter" ist „Crank“ der vierte Film, den ich mit Jason Statham habe und mit Abstand der Beste.



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