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Aileen und Michael

Der Film „Monster“ mit Charlize Theron in der Rolle der Aileen Wuornos beschreibt das Leben und Ende dieser Serienmörderin.
Wenn aber man die Dokumentation „Aileen: Life an Death of a Serial Killer“ die Nick Broomfield über Leben, Prozess und schließlich den Tod der Serienmörderin Aileen Wuornos 1992 gedreht hat, sieht und den Prozess von 2002 gegen Aileen mit dem aktuellen Prozess wegen Kindesmissbrauchs gegen Michael Jackson vergleicht, können einem interessante Parallelen in der Prozessführung auffallen.
Irgendwie fielen bzw. fallen in beiden Prozessen gerne mal einige Fakten an sich und deren Gründe durch den Rost. Damit erschöpfen sich aber auch schon die Gemeinsamkeiten.
Es ist zwar nicht unbedingt nett, wenn eine Prostituierte ihre Freier erschießt, aber Aileen Wuornos war Zeit ihres Lebens ein Opfer und handelte oft nur in reiner Notwehr, weil sie die Männer vergewaltigen wollten. Ihre leibliche Mutter kümmert sich nicht um sie, ihre Pflegemutter starb früh und ihr Vater im Gefängnis als sie 11 war und so wuchs sie bei den Großeltern auf. Seit frühster Kindheit wurde sie von ihrem Großvater missbraucht und misshandelt und bekommt mit 13 von ihm sogar ein Kind und verlor auf die Art jedes Gefühl für Gut oder Böse.
Das kann man nun wirklich nicht mit dem Leben von Michael Jackson vergleichen, selbst wenn der von seinem Vater verprügelt wurde. Bei ihr ist ihr Werdegang zu einer Mörderin auf diese Art auch irgendwie nachvollziehbar.
Nicht zu entschuldigen, aber man kennt die Gründe, warum es soweit kommen konnte. Warum Michael Jackson mit über 40 es für richtig und vernünftig hält, nackt zu Jungen von 13 und 13 Jahren in den Schlafsack zu steigen, möchte mir sich nicht einmal ansatzweise eröffnen.
Nur in den jeweiligen Verhandlungen schienen ganz andere Sachen von Bedeutung zu sein.
In den Prozessen hält man sich stundenlang damit auf, wer welche Klamotten wann und wozu getragen hat. Das Thema Notwehr kommt 1990 im Prozess von Aileen Wuornos ebenso wenig zur Sprache, wie man es im Prozess von Michael Jackson schon wohl völlig normal zu sein scheint, das ein Mann von 40 Jahren, denn trotz aller Operationen ist Michael Jackson ja das wohl irgendwo immer noch, zu Jungs von 12 oder 13 Jahren nackt ins Bett steigt.
Selbst wenn eine Frau mit 17 oder 18 aus irgendwelchen abenteuerlichen Gründen an mir altem Sack interessiert sein würde, hätte ich meine Probleme, guten Gewissens zu ihr ins Bett zu steigen, denn ich habe meine Grenzen. Aileen Wuornos, die sogar im Wald in einer Höhle gehaust hatte und von der Prostitution lebte, bekam Dank ihres unfähigen Pflichtverteidigers und der Einmischung des für Florida zuständigen Gouverneurs, eines gewissen Jeb Bush, da liegt die Todesstrafe wohl in der Familie, gleich Mal zum Tode verurteilt und wurde am 9. Oktober 2002, nach 12 Jahren in der Todeszelle, die sie schlicht verrückt werden ließen, mit der Giftspritze hingerichtet. Charlize Theron bekam 2003 den Oscar für die Darstellung der Aileen Wuornos im Film „Monster“.
Michael Jackson wird Dank seiner teuren Anwälte sicher wieder einmal freigesprochen werden und auf seinem Neverland weiter den nackten König aller kleinen Jungs spielen können.
Ich bin meinem Schicksal dankbar, dass ich in den USA nie ernsthaft mit dem Gesetz in Konflikt gekommen bin. Ich bin nur einmal 1998 von zwei Sheriffs in Los Angeles, ganz wie in den Filmen, mit Blaulicht und Sirene aufgegriffen worden, weil ich bei Rot eine Ampel überquert hatte. Das angedrohte Lebenslänglich konnte ich durch Zahlung einer Buße von 10 Dollar gerade noch einmal abwenden.