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Alles ist gut, solange Du wild bist

Das ist der Leitspruch und Schlachtruf der „Wilden Kerle“ einer sehr jungen Fußballmannschaft aus dem gleichnamigen Familienfilm des Regisseurs Joachim Masannek von 2003.
Nun sehe ich Familienfilme eher selten, aber den fand ich schon lustig, weil da die Sprösslinge von Uwe Ochsenknecht, Jimi Blue Ochsenknecht und Wilson Gonzales Ochsenknecht eindrucksvoll beweisen, dass sie nicht nur ihr gefährlichen Vornamen ganz gut verdaut, sondern das sie auch das schauspielerische Talent des Vaters geerbt haben. Die Handlung ist so simpel wie rührend, eine sympathische Rasselbande jüngster Fußballer dribbeln mit einer anderen, eher unsymphatischen Rasselbande um einen heruntergekommenen, aber ihnen heiligen Bolzplatz.
Zum Schrecken der Jungs will dann gar noch ein Mädchen mitmachen und bei den wilden Kerlen einsteigen und sorgt für die ersten Hormonschübe bei den 12jährigen Jungs.
Zum Ärger derselben kann das Mädel aber auch wirklich gut mit dem Ball umgehen und verdient sich so den Respekt bei allen. Erwachsene kommen meist nur am Rande vor. Nur Rufus Beck, die Edeltunte aus „Bewegte Männer“ spielt den zotteligen Kioskbesitzer und Trainer dieser Fußballverrückten, wilden Gang. Cornelia Froboess gibt eine hibbelige Oma und Papa Uwe Ochsenknecht einen grimmigen Nachbarn.
Der Rest ist unter 15, spielt aber so erfrischend auf, als hätten sie in ihrem jungen Leben nie etwas anderes getan. Eine Rasselbande, die man adoptieren möchte.
Das Thema selbst erinnert mich an meine Ferne Jugend, wo ich außer Musik auch nur das Bolzen auf dem Hof mit dem Fußball im Kopf hatte. Im Garten meiner Tante, weit vor den Toren Berlins hatte auch ich ein Baumhaus, wo ich mich mit Freunden zum Fußball traf.
Schon die Tatsache, dass jeder von der bolzenden Rasselbande ohne Probleme mein Kind sein könnte, macht mir diesen Film sympathisch. Dazu kommt, dass diese Jungs jede Laienspielschar von GZSZ über Marienhof bis hin zur Lindenstrafe ganz locker an die Wand spielen können.
Wie gesagt, es ist nur ein Familienfilm, den ich auf Premiere gesehen habe.
Nicht unbedingt meine übliche Sorte Film, aber dennoch sehr lustig.
Auf die Art wird man den Namen Ochsenknecht noch eine ganze Weile in deutschen Filmen in Vor und Abspann lesen können. Ob nun Uwe, Jimi Blue, oder Wilson Gonzales Ochsenknecht. Ziemlich geschickt gemacht vom Papa, solche Talente in die Welt zu setzen.