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Alles wird anders

Allerdings wird nur Weniges besser. Heute war der Tag des halbjährlichen Kanurennens meiner Kollegen, auch als „Rhinrennen“ bekannt. Benannt nach dem Rinnsal, auf dem meine Kollegen und früher auch ich unsere Kanus und Kajaks gerne auch mal zum kentern gebracht haben. Diese halbjährliche Veranstaltung war immer ein Event, wo etliche Sorten Alkohol flossen und mindestens zwei offene Feuer zum Grillen einluden und sich etliche Leute auch daran zu schaffen machten. Das war heuten nun völlig anders. Als mein Wagenlenker mir eine Wegbeschreibung in die Hand drückte, der schon Wallenstein im 30jährigen Krieg in die Irre geführt haben musste, fing der Tag als solcher schon recht bescheiden an. Hätte GröFaz Hitler seinen Blitzkrieg nach dieser Wegbeschreibung begonnen, wäre er nicht in Polen angekommen, sondern dort, wo der GröFaz Bush gerade randaliert hat! Nungut, wir kamen irgendwann an, aber es war nur ein Hydrauliker da und von der Masse, die mich sonst heftig begrüßt hat, war keine Spur. Es brannte auch kein Feuer, wo sonst drei loderten und der Hydrauliker kämpfte mit seinem mauligen Nachwuchs. Die Mädels die sonst immer schon heftig am Brutzeln und Grillen waren, fehlten völlig. Auch Louis von der Beleuchtung, der sonst um die Uhrzeit schon merklich lallte, war nicht da. Auf meine Nachfrage hieß es: „De sind noch am Paddeln“. Der Einstellungsstopp, den der Senat vor Jahren mal über den Friedrichstadtpalast verhängt hatte, war vol vorbei, denn es kamen fast nur noch neue Gesichter, die ich nicht kannte und die ziemlich Grußlos in Richtung Tipi an mir vorbeilatschten. Einzig mein Freund Jürgen Mietzi Mietzner kam zu uns und umarmte mich herzlichst. Wo die anderen waren wusste auch er nicht und ich war leicht frustriert. Immerhin war ich gekommen, um über eine Wiederaufnahme meiner oder einer anderen Arbeit im Friedrichstadtpalast zu reden. Nur Till und Martin vom Betriebsrat waren irgendwie verschollen. Ich war leicht vergnatzt und mir taten die Knochen weh, also beschloss ich das Telefonisch zu klären, oder auf einer der nächsten Betriebsratssitzungen.
Ab nach Hause und da wartete auch schon der nächste Mist. Weil Arcor oder die Telekom, solange die Telekom die Gierpranke auf der letzten Meile hat weiß man das nie so genau, in Berlin irgendwelche Ausfälle hatten, hatte ich wieder kein Internet. Irgendwie war auch dieser 1. Mai nicht mein Tag!:(