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Alter

Das Alter ist da, schon kurz nach der Geburt beginnt ein jeder Mensch auf das Heftigste mit dem Alterungsprozess. In dieser Zeit wird der Mensch von seinen Anverwandten und der sonstigen Umwelt noch maßlos bewundert für jeden Entwicklung, die ausschließlich dem Alterungsprozess zuzuordnen ist. Da fallen dann so absolut begeisterte Sätze aus dem Mündern der umgebenen Personen, wie „Er hat mich angelächelt“ und „Schau, wie er nach meinem Finger greift!“. Ein Müll also, den nur ein Jahr später absolut keine Sau interessiert. Da konzentriert sich diese merkwürdige Umwelt dann seltsamerweise auf Dein Gebiss. „Er hat schon wieder einen Zahn!“ ist dann die Glück bringende Botschaft. So vergeht die Zeit und Du wirst recht unspektakulär älter und musst in die Schule. Auch da ist Dein Alter da, aber es nervt Dich und Deine Eltern nur, das Du zuwenig davon hast. „Werde Du erstmal älter!“ ist die Standarddrohung bei jeder zweiten gemeinsamen Mahlzeit Deiner Eltern. Dann wirst Du es ganz plötzlich und das Ganze bekommt einen Feindseligen Namen. Du bist ab 12 oder 13, je nach Veranlagung, dann plötzlich in der gefährlichen Lebensphase, die Umwelt und speziell die Eltern als „die Pubertät“ bezeichnen. Das Wort klingt genauso Scheiße, wie es ist, denn plötzlich rotten sich Deine Hormone zusammen und beginnen mit einem gezielten Feldzug gegen das, was man bisher als Alltag und Vernunft empfunden hat. Alles erscheint aus eigener Sicht auf einmal unlogisch und es entwickeln sich die ersten Feindbilder. Aus Mangel an zu bekämpfenden Armeen begnügt man sich mit dem, was grade greifbar ist und das wären in jedem Fall die alten und nervigen Leute, die da gemeinhin als „die Lehrer“ beschimpft werden. Dieses Lehrervolk ist aber auch nervig, andauernd wollen die irgendwas von einem! Bestimmte Bücher soll man lesen, Gott, was für eine Scheiße! Man brauch doch genau die Zeit, um mit Freund und Freundin was zu unternehmen und das Moped will auch repariert werden, oder im Bedarfsfall auch die Festplatte formatiert. Und das macht sich auch nicht von alleine, „Herr Lehrer“! nur ist es Bedauerlicherweise so, das sich die Fronten verschieben und „die Lehrer“, feige wie sie ja sind, mit „den Eltern“ zusammenrotten. Dagegen ist dann fast kein Kraut gewachsen, denn das ist absolut eindeutig die dunkle Seite der Macht! „Die Lehrer“ mit den Zensuren bewaffnet und „die Eltern“ haben die Hand am Taschengeld und verfügen über so interessante und schmerzhafte Mittel, wie Haus und Stubenarrest und mit der Kohle, die man als anständig Pubertierender ja nun wirklich mehr als dringend benötigt, rücken die im Ernstfall dann auch nicht mehr raus. „Waren die denn nie jung gewesen?“ Wenn man doch nur schon älter wäre! Boshafterweise hört das Ganze auch nicht auf, wenn man nun endlich in der Lehre ist. Da kommt, der allen bekannte Halbsatz: „Solange Du Deine Beine unter meinem Tisch hast…“! das Ende des Satzes ist frei wählbar und wird meist vom Vater generiert.
Irgendwann danach fängt man dann sein eigenes Leben an und es ist so ein Elend, das man sich Schulzeit und Pubertät zurückwünscht!