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American Way of Fight

„Why we Fight“, hieß gestern die Dokumentation der BBC im WDR über die Kriege der USA von Eugene Jarecki geht etwas sachlicher und mit weniger Polemik als Michael Moore an das Thema Kriege und USA heran, aber kommt zu demselben Ergebnis.
Sie beginnt damit bei Präsident Dwight D. Eisenhower, der schon 1961 vor den Verlockungen mit dem Spiel mit dem amerikanischen Militär gewarnt hatte. Er befürchte, dass der militärisch/industrielle Komplex außer Kontrolle geraten würde und nichts anderes ist jetzt, 40 Jahre später auch geschehen.
Mit 750 Milliarden Dollar(!) ist der Verteidugungsetat der USA nicht nur der Größte der Welt, sondern auch der größte Etat in den USA.
Ähnlich wie bei Michael Moore kommen interessanten Menschen zu Wort, die Erstaunliches berichten können. Das reicht vom republikanischen Senator(!) über ehemalige Berater des Weißen Hauses, im Irak aktiven Offizieren und Soldaten bis hin zu den Angehörigen von Opfern des 11. September, die jetzt wütend auf Bush sind, weil er sie nur belogen und betrogen hat, um zu seinem Krieg gegen den Irak zu kommen. Saddam Hussein war nämlich nicht immer der Böse und ein Feind der USA erst recht nicht.
Als er in den achtziger Jahren ein wenig Stress mit dem Nachbarn Irak hatte, besuchte ihn, von Ronald Reagan geschickt, ein gewisser Donald Rumsfeld, der ihm nicht nur Hilfe versprach, sondern auch Waffen lieferte.
Das war dann genau der Verteidigungsminister Donald Rumsfeld von George Wanker Bush, der dann 2003 dem Irak wider besseres Wissen mindestens Massenvernichtungswaffen angedichtet hat und so für Bush einen weiteren Kriegsgrund lieferte.
Nicht ganz zufällig war dann auch Halliburton, eine der Firmen von Rumsfeld diejenige, die vom Krieg auch am meisten profitiert hatte. Als Bush den Irak überfiel, ging es nach den Aussagen des Senators und des ehemaligen Beraters weder darum, dort Terroristen zu jagen und schon gar nicht darum, dem irakischen Volk die Freiheit zu bringen.
Es war einzig und allein der Fehler, den Saddam Hussein 1990 machte, als Kuwait überfiel und damit die saudiarabischen Ölfelder bedrohte. Es ging also schlicht und ergreifend um das Öl aus dieser Region. Eigentlich hat es so ziemlich jeder intelligente Mensch gewusst oder mindestens geahnt.
Es geht um die Ölvorkommen des Irak, denn das sind die Zweitgrößten der Welt. Zu der angeblichen Freiheit, die Amerika bringen würde, meinte ein amerikanischer Militärhistoriker nur sehr lapidar und zynisch, „Das Amerika und seine Präsidenten jetzt dazu neigen, die Freiheit mit den Spitzen ihrer Bajonette in ein fremdes Land zu bringen.“
Es ist schon erstaunlich, denn auf einem ganz anderen Weg mit nur bedingt ähnlichen Mitteln kommt diese Dokumentation der BBC zu demselben Ergebnis wie Michael Moore und andere, noch selbst denkende Menschen. Dieser Präsident Bush ist so ziemlich das Schlechteste, was Amerika je hat passieren können.