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Amerika muß seine Vormachtstellung behalten

Dieser unendlich dämliche Satz perlte nicht etwa einem der Halbhirne aus der Bush Admisitration aus den dritten Zähnen, sondern aus denen, der sich gerade eben noch als Ausputzer im Irak den Amerikanern dienlich war, es kam von Tony Blair.
Nun hatten die Briten ja schon immer ein gespanntes Verhältnis zum restlichen Teil Europas, denn da gab es ja Frankreich und das war über Jahrhunderte nun mal ein Erzfeind. Die Briten waren auch ziemlich die Letzten, die 1973 der damaligen EWG, dem Vorgänger der Europäischen Union beigetreten sind und schon von Hause aus ein geeintes Europa sehr kritisch beäugten. Sie schauten viel lieber in ihre „Kolonien“, den USA und schadenfreuten sich wie kleine Kinder, wenn es den USA besser ging als den Europäern.
Irgendwie konnten sie den Verlust des britischen Commonwealth bis heute noch nicht verdauen, oder Downigstreet No10 hat ganz einfach eine Tür zuviel, gegen die Blair gelaufen ist. Anders lässt sich dieser erneute Ausbruch gegen Chirac und Schröder nicht erklären.
Diese sind im Angesicht des Irakabenteuers der USA in leichter Sorge, was die Berechenbarkeit der USA und deren Präsidenten angeht und wollen, nicht ganz zu Unrecht, ein starkes Europa. Für Bush und seinen Kampfdackel Blair ist das schon wieder was Bedrohliches und Blair ist das schon wieder zuviel der europäischen Einigkeit. Der letzte Akt britischer Sturheit war ja noch durchaus nachzuvollziehen, die Briten wollten keinen Teuro, sondern lieber ihr Pfund behalten. Nur was will Blair jetzt? Will er die USA nicht nur machen lassen, was sie will, sondern, siehe Irak dann auch noch den unterwürfigen Höfling geben, der aber auch jeden Mist mitmacht? Obelix hat in einem Heft mal treffend gesagt: „Die spinnen, die Briten!“ und ich glaube daran hat sich seit den Römern nicht viel geändert!
Es stände also wieder die Frage auf dem Plan, ob Großbritannien überhaupt noch zu Europa gehört! Mit einem solchem Premierminister erübrigt sich das langsam. Das britische Commonwealth ist nun mal weg und die „Kolonien“ heißen jetzt USA und haben gerade einen Präsidenten, der nur dadurch auf sich aufmerksam macht, das er seine Armee in der Welt auf Randaletourismus geht! Auch das nicht das erste Mal seit Vietnam.