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Amerikagestört

sei ich. So etwas bekomme ich von, natürlich anonymen, Besuchern in meinem Gästebuch vorgeworfen. Eine Nazi Seite wäre es in der Hinsicht auch. Dann erzählen diese geistigen Glanzlichter mir mehr oder weniger lustige Geschichten über Holländer, die nach einem Monat ausschließlich von McDonalds gelebt und dabei noch abgenommen haben sollen. Im Film „Super Size me“ von Morgan Spurlock erlebt man das genaue Gegenteil, denn der Amerikaner(!) nimmt nur zu.
Für diese Merkbefreiten habe ich eine Neuigkeit. Ich mag Amerika und ich mag seine Menschen! Ich hab Amerika 1998 acht Bundesstaaten in den USA besucht und hab mich sehr wohl gefühlt!
Nur um McDonalds und ähnliche Fresstempel habe ich ganz bewusst einen Bogen gemacht. Ich habe es überlebt und mir ging es sehr gut dabei.
Damals war in den Staaten auch noch ein ganz anderes Klima, das nicht durch Hass und Kriegsgeilheit geprägt war.
Es war Lustig und schön, wenn einen die Kellnerin in einem Diner in den Bergen von Arizona mit „Folks“ anredete.
Wenn mich wirklich etwas an Amerika stört, ist es dessen aktuelle Politik und deren Protagonisten, oder besser deren Laiendarsteller, wie George W Bush und Co.
Es ist auch ein ziemlich harter Bruch vom notgeilen, aber ansonsten recht friedlichen Bill Clinton hin zu dem Blutgierigen texanischen Holzfäller von Präsidenten, der aus einer ziemlich kranken, wie sinnloser Rachsucht heraus jetzt einen Staat nach dem anderen überfallen will, nur weil er gerade dabei ist.
Ich kenne diese Art Hurrapatrioten, die einem Bush auch dann noch hinterher jubeln, auch wenn er nur noch Mist baut, aus dem Internet leider zu gut. In der Realität blieb mir so etwas zum Glück bis jetzt erspart. Schon weil ich mich nur mit Menschen umgebe, die einigermaßen klar und logisch denken können.
Wenn ich aber diese Gestalten ohne ausreichendes oder mit gestörtem Ego sehe, die ohne jeden Grund oder gar Pause irgendeinen Gott belästigen, damit er doch zum 4572ten Mal endlich Bush und dessen Amerika segnen möge, habe ich einen Hals und mir juckt sofort der Finger auf der Taste.
Was müssen diese Leute für ein dürftiges Leben haben, wenn sie die Zeit finden, im Internet nach bösem, antiamerikanischem Gedankengut zu forschen um dann ihren Rotz da zu hinterlassen? Ich habe dann zum Glück doch nicht genug Ahnung von solchen Leuten, die morgens aufstehen und ihre morgendliche Erektion und dann auch den Rest des Tages ihrer gestörten Gottheit Bush opfern müssen und ihm an Lippen und Anus hängen, um jeden seiner Rülpser und Furze zu bejubeln. Dann lieber doch eine gesunde Portion Antiamerikanismus, die sich bei mir ohnehin eher nur auf die verlogene Politik eines verlogenen Präsidenten fokussiert.
Diese gestörten mögen sich auch mal die echten Nazi Seiten ansehen, bevor sie argumentativ so unter sich machen. Aber was verlange ich da denn von wem?
Bevor solche niederen Kreaturen zu Vernunft und Logik kommen, sitzt Osama Bin Laden zum Tee beim Papst!