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Auf Augenhöhe in der Gosse

Deutschland hat es geschafft und ist vereint. Den Armen im Osten wurden seit der eiligen Einheit 20 Prozent ihrer wenigen Habe genommen und die Armen des Westens waren sogar mit 50 Prozent ihrer Einkommen dabei, den maroden Staat zu unterstützen, den zwei unfähige Kanzler in Folge mit einem Rudel genauso unfähiger Politstatisten als Minister haben nicht nur das Volksvermögen verpulvert und mit beiden Händen ausgegeben und sich mitsamt ihrer Kaste hauptsächlich erst einmal selbst versorgt haben. Das zahlende Volk wurde im Gegenzug mit 5,2 Millionen Arbeitslosen versorgt und es kann sich kaum noch halten vor Begeisterung.
Auch der aktuelle Finanzhaushalt, ein Ergebnis dieser Politik, ist in etwa so stabil und so solide, wie eine Packung Toast im Regen. Ernsthaft wählbare alternativen gibt es im Grunde keine, denn Regierung und der größte Teil der wählbaren Opposition ziehen genau genommen am gleichen Strang und wollen noch mehr Geld vom arbeitenden Volk für immer weniger Leistung.
Andere Parteien, wie die FDP, wollen zwar gerne wieder an die Macht und da speziell an die gefüllten Tröge der Politiker, die PDS suhlt sich in Selbstzweifel und Geschichtsbewältigung und die NPD sowie ähnliche rechte Hitlerjubelvereine suhlen sich in der deutsche Geschichte, um diese mal wieder zu verbiegen und so ihren geliebten Führer zu einem Unschuldslamm und völlig verkanntem Genie zu machen und im Pisageschädigtem Deutschland findet sich auch wieder genug dummer Nachwuchs, der diesen Müll auch glaubt und dann die Rechten wieder in deutsche Parlamente wählt.
Zur gleichen Zeit werden die Reichen in den Villenvierteln ob Ost oder West immer reicher und die Banken, die Riesengewinne machen, entlassen dafür im Gegenzug noch mehr Leute.
Auf diese kaputte Art gibt es immer wieder ein seltsames Gleichgewicht und eine banale Normalität, denn der Teil der Leute, die noch normale Arbeit haben, arbeiten die Hälfte eines Jahres nur für Steuern und soziale Abgaben. Der Teil Geld, an dem sich die korrupten Politiker auch so gerne bedienen und ein weiterer Teil ist verbeamtet, zahlt keinerlei Abgaben und ruht sich mehr oder weniger aus.
Der normale Bürger wurde unter beiden Kanzlern einfach nur frech belogen und geschröpft. Mit dem verlogenen Solidaritätszuschlag wurde nicht etwa der Aufbau Ost finanziert, sondern damit bezahlte Kanzler Kohl nur die Renten und Schröders 10 Euro Praxisgebühr diente nicht etwa der Gesundheit, sondern wurde nur bei den Krankenkassen einfach als gewinn 4 Milliarden Euro verbucht und ohne erkennbare Mehrleistung der Krankenkassen einfach nur eingestrichen.
Denn auch wer heute eine Kur haben will, kommt bei seiner Kasse besser mit dem Kopf unter dem Arm, weil so gerne, wie sie nehmen, so ungern geben sie wieder etwas heraus.
Man gewinnt immer öfter den Eindruck, als hätte man es da mit einer Meute Ferrengi zu tun und nicht mit einer Krankenkasse, so wie die auf dem Geld sitzen. Wenn die Politik es weiter ruiniert, löst sich das Gesundheitssystem bald völlig in Wohlgefallen auf und dann haben wir auch in Deutschland amerikanische Verhältnisse, wo jeder alles selbst bezahlen muss. Nur ist das dann auch keine soziale Marktwirtschaft mehr, sondern eine Marktwirtschaft mit Sozialhilfeempfängern.
Da bleibt es nur noch übrig, bei der nächsten Bundestagswahl wieder nur das kleinere Übel zu wählen, in der Hoffnung, dass es dann nicht ganz so schlimm wird. Auf Augenhöhe in der Gosse sind wir ja schon, was diese Einheit angeht, die von Kohl mit der heißen Nadel und mit Eile gemacht wurde, weil die Bundestagswahlen von 1990 ihn drückten.