About me
   Verfasstes
   Internetfamilie
   Fotos
   Friends
   Tiere
   Links
   Guestbook
   Diverse Bilder
Ausbeutung

Wir Bürger der DDR wollten es ja nicht glauben. Die westdeutsche Gesellschaft beutet ihre Arbeiter aus. Also die, die wirklich arbeiten wollen. Wir wollten es nicht glauben, weil das uns ein, ansonsten verlogenes Subjekt, wie der Chefideologe der SED, Karl Eduard von Schnitzler (Sudelede) es uns jeden Montag nach dem Film im DDR Fernsehen eintrichtern wollte und weil eben nicht sein kann, was nicht sein darf.
Heute wissen die Ostdeutschen es leider besser. Nachdem die Wahlkampfstrategen der CDU 1989 aus dem sympathischem Leipziger Slogan „Wir sind das Volk“ einen ganz anderen Slogan, „Wir sind ein Volk“ gemacht haben und die DDR sich daraufhin ziemlich spurlos in der Bundesrepublik zu einem gemeinsamen Deutschland auflöste, bekamen es alle zu spüren. Ich wusste es auch ohne Ede seit 1981 recht gut, denn da bekam ich als Invalidenrenter einen Pass und durfte das „Feindesland“ und Westberlin besuchen und war nicht allzu begeistert. Die Wende und das Ende der DDR kamen auch ohne mich in Fahrt und nach insgesamt 24 Jahren politischer Misswirtschaft liegt ganz Deutschland jetzt in einem wirtschaftlichen Tal. Ganz übel bekommt das die Jugend zu spüren und auch die Westdeutsche, so sie denn in den Osten zieht. Ich habe da einen jungen Freund, der aus persönlichen Gründen vom bayrischen Aschaffenburg in die so genannte „Heldenstadt Leipzig“ gezogen ist und der tatsächlich auch arbeiten wollte. Nur, als ob in Leipzig ein Mangel an Autos herrscht, brauchte man da keinen ausgebildeten Kfz-Mechaniker wie ihn, aber da er ein sehr fleißiger Mensch ist, dem wie mir die Decke zuhause auf den Kopf fällt, wenn er nichts machen kann, suchte er sich eine andere Arbeit. Sein Stundenlohn von knapp 5 Euro allerdings könnte vielleicht in Kalkutta eine Familie ernähren und würde in Berlin gerade ausreichen, um eine Straßenbahnfahrt zu
bezahlen, aber eine Wohnung und ein einigermaßen anständiges Leben in Leipzig zu bezahlen, dafür reicht das Geld weder hinten noch vorne.
Es liegt sogar unter dem aktuellen Sozialhilfesatz. Das erklärt zwar auch die Masse der Schmarotzer, die kerngesund von der Sozialhilfe leben, aber es erklärt nicht, warum ein junger Mann, der zudem noch sehr arbeitswillig ist, mit einer solch lächerlichen Summe abgespeist wird, für die in Deutschland keine Putzfrau auch nur den Finger rühren würde. Zu all diesem Ärgernis treibt der unsägliche und unsinnige Euro dann auch noch die Preise in die Höhe, so dass alles noch teurer wird! Da wäre dann die Politik am Zuge, aber die obersten und teuersten Beamten dieses Staates, die Politiker, ruhen sich auf ihren unverdient hohen Diäten aus, versprechen das Blaue vom Himmel oder jonglieren mit einer unverständlichen Agenda herum. Ein anständiges Gehalt bekommt mein junger Freund dadurch auch nicht. Nur die Politiker ein besseres Gewissen.
Es kann auch nicht die Lösung sein, die Sozialhilfesätze herunterzuschrauben, sondern wenn man da logisch herangeht, sollten die Kriterien für den Erhalt vom Arbeitswillen des Empfängers abhängig gemacht werden, wenn er denn arbeiten kann. Auch solche Spülköpfe kenne ich persönlich und würde sie an den Besen ketten, mit dem sie dann für ein Mittagessen die Autobahn fegen dürften. Auch die Kontrollmaßnahmen sollten da besser koordiniert werden. Es kann doch nicht sein, das ein halbseitig gelähmter, wie ich alle halbe Jahre nachweisen muss, das er keinen Besuch von Jesus oder einem andere Wunderheiler bekommen hat, während in der Spätverkaufsstelle an der Ecke kerngesunde 30 bis 50jährige unbehelligt ihre Sozialhilfe versaufen gehen können
Auch die nächste Regierung nach der Wahl verspricht da keine Besserung, denn da hat die aktuelle Regierung eine unsoziale Steilvorlage geliefert, die ganz im Sinne der Union sein dürfte. Außerdem war sie 16 Jahre am Ruder und auch nicht besser. Wenn mein junger Freund jetzt noch krank werden sollte, wo sämtliche Waldgeister vor seien mögen, müsste er zur Behandlung glatt einen Kredit aufnehmen, nach dieser tollen „Gesundheitsreform“ zu Lasten der Kranken. So wünsche ich als meinem jungen Freund Markus, dass er gesund bleibt, bald eine bessere Arbeit findet, die auch besser bezahlt wird und das er nicht noch länger für seinen Mut bestraft wird, den er ja ohne Zweifel bewiesen hat, als er in seinem Alter einfach nur in Osten Deutschlands arbeiten und nicht faulenzen wollte! Ausbeuten können wir Menschen Kohleflöze und Diamantenminen, aber doch bitte keine so fleißigen Menschen! Der Sudelede von einst lebt inzwischen im Westen Deutschlands von einer üppigen Rente, die ganz sicher nicht er erarbeitet hat!