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Ausbruch

Der Anruf und die Einladung von Torsten zum Roulette heute kamen gerade richtig, um mich von dem Gewäsch dieses kleinen Trottels abzulenken, der erst mein Gästebuch und dann mein Postfach mit haltlosen Drohungen mit einem Anwalt zukackte, abzulenken.
Es war der Gestörte, der Markus von seinem eigenen Board geworfen hat und der mich nun mit viel uninteressantem BLAH über technischen Nonsens und seinem Anwalt langweilte. Auf den letzten Metern vor dem endgültigen Abschluss mit dem Thema Boards im Internet und deren oft gestörten Betreibern gerate ich noch an sowas!
Erst heftige Drohungen und Sudeleien im Gästebuch und als ich dies dann dicht machte, über Mail. Wüste Drohungen mit der Justiz, die erst dann etwas leiser wurden, als ich ankündigte, das in dem Fall auch das Treiben seiner neuen “Freunde“, die es so dicke und verboten mit Minderjährigen haben, mit unter die Lupe genommen werden. So richtig Ruhe gab er aber nicht, sehr zur Freude von Markus, der als Betroffener diese Mails von mir bekam.
Ich ließ ihn toben und machte mich auf den Weg ins reale Vergnügen mit Torsten in die kleine, aber feine Kneipe seines Bruders Oli. Dort angekommen und aus dem Auto gestiegen, setzte erstmal das übliche Willkommensritual ein und ich fühlte mich schon geborgen. Peewee brüllte sein Schubi, als ich gerade aus dem Auto stieg und Bine, Torstens Frau riss mich in ihre Arme, sobald sie meiner habhaft wurde. Ich war Zuhause im echten Leben. Bine rannte voraus und sicherte mir einen bequemen Platz am Roulettetisch und ich war in meinem Element, dem Zocken.
Ich verteilte meine Jetons auf die Transversalen, so gut ich es in Erinnerung hatte. Die Mädels neben mir setzten genau gegen mich und es gab nur einen Unterschied, sie gewannen. Bine und Caro schwirrten um mich herum, deckten mich mit Jetons und Getränken ein, aber es half alles nichts und ich verlor wie ein Blöder. Peewee zockte nicht, denn er hatte Besuch und ich überlegte, wie schön dieses Roulette doch wäre, wenn meine jungen Freunde Markus oder Julian oder ein paar Andere dabei wären. Was nicht ist, das Jahr ist noch jung…
Wenn ich verliere, wird jedes Spiel langweilig und ich müde. Ich ließ mich also nach Hause bringen und hatte schon eine böse Ahnung. Tatsächlich war in meinem Postfach sofort wieder eine üble Beschuldigung, ich oder Markus hätten irgendwo irgendetwas zerstört. Lächerlich, wie alles was voranging, denn ich war unterwegs und Markus kann schlecht was zerstören, das durch ein Passwort gesichert ist.
Denn Eines weiß sogar ich, das man im Internet für jeden Dreck ein Passwort braucht und Markus ist ein liebenswürdiger junger Mann, aber kein erfahrener Hacker.
Ich hätte meinen Silvesterflirt Judith in die Kneipe einladen sollen, dann hätte ich danach Besseres zu tun gehabt, als in mein Postfach zu schauen. da der kleine Penner bei seinen Eltern offensichtlich nicht gelernt hat, wie man ein WC benutzt, verrichtete er seine Notdurft in meinem Gästebuch, das ich daher abschließen musste. Er sollte es auch mal mit der Realität versuchen, denn mir hat der Ausbruch dahin ganz gut getan.
Sein, von Markus gestohlenes Board funktioniert jetzt nicht, weil er sich offensichtlich Feinde geschaffen hat. Wie Bedauerlich, wenn ich die Zeit habe, drücke ich mir eine Krokodilsträne deswegen aus. Unrecht Gut gedeiht eben nicht, diese Binsenweisheit kann er aus der Realität schon mal mitnehmen! Ich für meinen Teil freue mich auf den Tag, wo ich mit Markus, Julian oder Simon in Olis Kneipe zum zocken gehe.