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Ausländerintegration

Wenn es dem deutschen Esel zu wohl ist, geht er aus Eis und tanzt ein wenig. Wenn man im Luftraum über deutschen Stammtischen grimmig zur Kenntnis nehmen muss, dass Blitzkrieg und Demokratie relativ inkompatibel sind, fallen dem gelangweilten, aber politisch weisen Biertrinker sofort die Ausländer und deren Anpassung an deutsche Verhältnisse, also deren Integration in Deutschland ein.
Die BILD gibt da gerne den Ton vor und der deutschen Plebs macht daraus dann die Musik, nach dem dann sogar ansonsten eigentlich integeren Politiker, wie der Sehraltbundeskanzler Helmut Schmidt schon mal ihre geriatrische Polka tanzt und dem dann auch schon einmal die eine oder andere Perle des Alterschwachsinns aus der Kukidentgarage tröpfelt.
„Es wäre ein Fehler gewesen, Türken und andere Ausländer zum Wiederaufbau zu holen!“. Ja. Herr Exkanzler, wer hätte es denn dann machen sollen?
Die meisten männlichen Deutschen erholten sich zu der Zeit noch in Russland vom letzten deutschen Kanzler in, der sie zum Zweck der Raumbeschaffung für das deutsche Volk ja dort hingeschickt hatte und da es keine deutschen Kolonien mehr gab und auch Aliens sehr viel lieber in den USA vom Himmel fielen, waren die Ausländer, die damals noch sehr viel korrekter und liebevoller Gastarbeiter genannt wurden, so ziemlich die einzige Möglichkeit, (West)Deutschland wieder wirtschaftlich fit zu bekommen.
Man konnte ja den deutschen Trümmerfrauen nicht alles überhelfen. Nun sind 30 bis 40 Jahre vorbei, Deutschland in einem Dauerabschwung, der islamistische Terrorist Osama Bin Laden hat dem amerikanischen Präsidenten Bush halbe Städte unter dem Hintern weggesprengt, der ihn dafür halbherzig bekämpft und dafür bei unbeteiligten Moslems einen Krieg angezettelt und da ist für den deutschen Stammtisch ist Moslem noch immer ein Schimpfwort und die Enkel der Gastarbeiter, die sogar in Deutschland geboren sind sollen sich jetzt allen Ernstes auch „integrieren“. Jeder hat und kennt natürlich und selbstverständlich die persönlichen Ausnahmen, die auch die Regel bestätigen, aber ansonsten gärt in Deutschland wieder ein dumpfer Ausländerhass.
Entweder hat Deutschland keine echten anderen Probleme, oder es ist völlig unfähig, diese zu lösen. Anders ist diese Dummheit nicht zu erklären.
Zumal ich junge Bürger türkischer Herkunft erlebt habe, deren schriftliches Deutsch nicht nur besser ist, als das von gleichaltrigen Deutschen, sondern auch besser ist als das Meine. Wenn es also Deutsche gibt, die in den jungen türkischen Mitbürgern nicht mehr erkennen kann, als eine Vorhut von Bin Ladens Al Kaida, der bietet sich höchstens selbst als Kandidat in Sachen versäumter Bildung an.
Ganz abgesehen davon, dass es ja hauptsächlich die deutschen Urlauber sind, die sich im Ausland so bewegen, als wären sie wieder mit dem Panzer unterwegs zum Sonne tanken.
Eine Mehrheit von uns, ach so aufgeklärten, gebildeten und demokratischen Deutschen fühlt sich ja sogar von einer moslemischen Türkei bedroht, die einfach nur in der EU mit uns leichteren Handel treiben möchte! Da Bedarf es keines Pisatests, der deutlich macht, wie übel es um die Bildung der Deutschen steht. Es reicht, wenn die Deutschen politisch den Mund öffnen!