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Aviator

Dieser neue Film mit Leonardo di Caprio fängt genau da an, wo die meisten anderen Filme der Traumfabrik Hollywood eigentlich aufhören und schon allein das macht ihn sehenswert.
Der Held ist ein reicher Milliardär, der sich mit seinem Geld jeden auch noch so kindlichsten Wunsch erfüllt. Für Leonardo di Caprio im Moment wohl genau die richtige Rolle.
Er ist 2004 endlich 30 geworden und hat damit die Kindheit und deren Rollen nun endgültig hinter sich gelassen. Er spielt nun den durchgeknallten Milliardär Howard Hughes, der so durchgeknallt gar nicht war.
Ein Mann voller Visionen, aber auch ein Mann voller Macken, die von di Caprio auch recht glaubwürdig dargestellt werden. Fliegen, Flugzeuge und Airlines sind das Hobby des großen Kind Howard Hughes und somit auch ein Hauptbestandteil des Filmes und so kommt es auch zu einigen Längen für Zuschauer, die es nicht so mit der Fliegerei haben.
Regisseur Martin Scorsese hat das alles in große, schöne und prächtige Bilder gesteckt, die alle Fans der Fliegerei nur begeistern können.
Für mich als ziemlich deutschen Europäer ist der Lebenslauf des recht amerikanischen Milliardärs Howard Hughes nicht unbedingt so interessant, dass ich deswegen für drei Stunden ins Kino gehen würde.
Denn wenn ich etwas über Howard Hughes wissen will, kann ich es wunderbar im Internet nachlesen.
Nur für den Amerikaner an sich muss es hochinteressant sein, was ein bekannter und seit 1976 toter Milliardär in seiner Freizeit und mit seinem Geld so getrieben hat, denn nur so lässt sich die Nominierung für den Oscar 2004 auch nachvollziehen.
Der Film ist außerdem mit Leuten wie Alec Baldwin, Jude Law, Cate Blanchett, Alan Alda, Willem Dafoe, Kate Beckinsale und Danny Huston hochkarätig gut besetzt und jeder einzelne davon kann selbst die Macken des Howard Hughes, von di Caprio gespielt, locker an die Wand spielen.
In den USA zumindest dürfte der erwachsene Leonardo di Caprio sein Publikum gefunden haben. Mir gefiel di Caprio in der Verfilmung von William Shakespeares Romeo & Julia sehr viel besser gefallen.
Wer allerdings Interesse an der jüngsten amerikanischer Geschichte hat oder auch nur die Filme von Leonardo di Caprio sammelt, dem sei „Aviator“ ans Herz gelegt, denn es ist sehr gut gemachtes Hollywood Kino.
Ich sammle DVDs und da gehört das bisher letzte Werk von Leonardo di Caprio ganz einfach dazu.
Kommentare bitte wieder hier:
http://www.blog.de/main/index.php/filmtexte