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Besser geht’s nicht

Treffender hätte der Titel für diesen Film des nun auch schon in die Jahre gekommenen Jack Nicholson eigentlich gar nicht sein können. Der Überflieger des Oscargekrönten Kuckucksnest aus den Siebziegern spielt darin einen grantigen Hausbewohner, der eigentlich ohne ersichtlichen Grund mit sich und der Welt hadert. Das erste Opfer dieses Haderns war die Töle seines jungen Nachbars, der nun ausgerechnet noch schwul war und dessen farbiger(!) Freund. Das Zweite war dann eine hübsche Kellnerin, Helen Hunt, die Zuhause einen kranken Sohn hatte, auf der Nicholson als Bedienung aber bestand. War sie nicht da, machte er sich Sorgen. Dort beginnt dann auch die Metamorphose des Jack Nicholson zu einem warmherzigen und fürsorglichen Menschen. Auch, als sein Nachbar überfallen und fast umgebracht wurde, nahm sich Nicholson dann seiner und der der ungeliebten Töle an und sie wurden Freunde. Dieses alles spielte sich dann auch hauptsächlich in Nicholsons Mimik und Gestik ab. Er ist eine Schauspielerlegende, wie Al Pacino und die können sowas noch und bekommen dann dafür auch ihre verdienten Oscars. Diesen Film hat mir erst das Internet geschenkt und dann ich mir selbst zu Ostern, weil eine DVD eben doch was Feineres ist. Ich habe mir auch den gepriesenen „Minority Report“ gegönnt und war erstmal enttäuscht. Die Effekte sind vom Feinsten, aber wir sind auch nicht mehr im Jahr 1952 und da darf man das nach einem Film wie „Matrix“ schon erwarten. Da zeigen sich dann die Unterschiede in der Schauspielerischen Leistung. Während Nicholson und Pacino ihre Filme auch im Gesicht miterleben, spielt der meines Erachtens maßlos überschätzte Tom Cruise so hölzern, wie einer der Laiendarsteller von GZSZ. Das nun 20 Jahre nach seiner Knallbunten Armee und Fliegerlobeshymne „Top Gun“, die mir deswegen schon damals nicht gefiel und durch die pompöse Ankündigung von Sat1 als FilmFilmFilm der Woche aber auch nicht besser wird. Zurück zu Jack Nicholson. Dieser kleine Film ohne den Firlefanz von Effekten ist einer der besten Komödien, die ich seit Jahren gesehen habe. Ich bin mit Torsten jetzt auch für nächste Woche zu unserem Kinotag bei „About Schmidt“ verblieben, auch ein Film mit Jack Nicholson. Eigentlich ein Drama, aber das war das Kuckucksnest im Buch ja auch, bevor es Jack Nicholson im Film spielte. :)