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Blade Trinity

Man fragt sich ernsthaft, nach welchen Kriterien die Filme heute mit FSK 18 eingestuft werden, wenn man diesen, angeblich dritten Teil des Horrorkultes Blade sieht. Zuviel Blut kann es nicht sein, denn man sieht in Blade Trinity keines. Die von Blade fleißig entsorgten Vampire gehen allesamt wieder in Funken auf, wenn sie von Blade gemeuchelt werden. Zuviel Gewalt kann es eigentlich auch nicht sein, denn die Darstellung von Gewalt hält sich in diesem Teil von Blade in ziemlichen Grenzen.
Dafür ist die Story diesmal ziemlich hahnebüchend und an den Haaren herbeigezerrt. Selbst ein Dracula, der hier kurz und schmerzlos Drake genannt wird, kann daran nichts ändern, denn den Kollegen hat man in vielen anderen Filmen schon sehr viel besser erlebt.
Blade selbst metzelt wie gewohnt schweigsam vor sich hin.
Sein Kumpel Kris Kristofferson gibt schon ziemlich zu Beginn des Films wenig ruhmreich den Löffel ab und Blade muss sich nun mit einigen Nachwuchsvampirjägern an der Seite Drake und seinen Blutsaugenden Horden stellen.
Nur reicht das cineastisch nicht einmal ansatzweise an den Kult die beiden anderen Filme heran und es kommt nicht nur zu diversen Längen im Film, sondern sogar zu einer ausgeprägten Langeweile.
Dass man aus dem Thema Vampire sehr viel mehr hätte machen können, beweisen nicht nur Blade 1 und Blade 2, sondern auch ganz andere Filme mit völlig anderen Darstellern. „Interwiev mit einem Vampir“, wo Tom Cruise und Brad Pitt die charmanten Untoten gegeben haben, „Underworld“ oder im Zweifelsfall sogar „Van Helsing“.
Eigentlich bin ich vor Blade Trinity ja von allen Seiten gewarnt worden und hab absolut Nichts erwartet. Nur als ich mir die 108 Minuten Film dann angetan habe, war ich nicht nur sauer, sondern auch ziemlich enttäuscht. Sogar noch eine ganze Ecke mehr enttäuscht, als von „SAW“. Denn im Gegensatz zu „SAW“ wusste ich, das „Blade“ auch ganz gut gemacht werden kann.
Zumindest der erste „Blade“ hat ja bewiesen, wie so etwas auch sehr viel besser geht.
So ist meine Wertung auch entsprechend dürftig und geht über 1/10 nicht hinaus.