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Brennerfreunds Vermächtnis

Nachdem nun ein alter Mann, der schon alleine vom Alter her ein Großvater bei GIGA sein könnte, den, offenbar untoten Brennerfreund ausgegraben, reanimiert und eine ziemlich falsche, weil verklärte Geschichte über ihn zum Besten gab, sehe ich mich genötigt, die Moritat vom Brennerfreund noch einmal genauer zu erzählen, denn ich bin nicht ganz unschuldig daran, dass es diese höchst seltsame Gestalt so gab, wie es sie gab.
Es trug sich zu in den frühen, stabilen und daher guten Tagen von GIGA in den ersten Monaten von 1999. Sarah, eine Chatterin aus Bremen lud interessierte Chatter in ihre Stadt zum allerersten CT, also zum Chattertreffen von GIGA.
Ich war zwar alleine in Asien, Mexiko und in Nordafrika gewesen, aber nach Bremen wollte ich erstaunlicherweise nicht ohne Begleitung. Weiß der Henker warum. Ich tat mich also bei GIGA nach Berlinern um, die mich hätten begleiten können. Robin wohnte noch in Frankfurt/Oder und war außerdem noch zu jung, um in Frage zu kommen und Sven Schrottt war noch nicht bei GIGA. So meldete sich jemand bei mir, der sich Brennerfreund nannte, mit 24 schon recht volljährig war und in einem Dorf bei Berlin wohnte. Gutmütig, wie ich bin, lud ich diesen Freund aller Brenner zu mir in die Wohnung ein, auf das wir die Fahrt besprechen.
Es war das erste Mal, dass ich mir zweifelhafte Erwachsene aus dem Internet in meine Wohnung eingeladen habe, aber leider nicht das letzte Mal.
Der Typ, dem ich dann die Tür öffnete, war zwar erst 24 Jahre jung und griente mich an, aber er ihm war es offenbar unmöglich, richtig zu lachen.
Erst sehr viel später erfuhr ich auch warum. Mauerfall und Wende hatten ihn in der bösesten Pubertät erwischt und sein Traum war noch immer die perfekte DDR. Dennoch ließ ich mich auf einen Menschen ein, dem ich im Normalfall so nie begegnet wäre und wir machten den Termin am Bahnhof klar.
Die Fahrt nach Bremen verlief dann auch sehr viel weniger unterhaltend als erhofft. Nur die Leute, die ich dann in Bremen in Sarahs Internetcafé getroffen habe, entschädigten mich dafür völlig. Alles junge Menschen, die man von ihrem Nick her kannte und darunter, für Brennerfreund fast unbegreiflich, sogar ein paar echte und lebendige VIPs.
Das waren damals noch lustige Wesen, die zwischen den Menschen keine Unterschiede machten und auch recht lustig zu feiern wussten und denen ihre virtuellen Titel so richtig egal waren. Einer von ihnen, er nannte sich Quincy warf seinen Titel bei diesem CT sogar weg, indem er sich via Internet im Internetcafé von Sarah mit einem Schweizer anlegte, der dafür sorgte, dass er seinen Titel verlor. Erstaunlicherweise lebte er weiter. Für Brennerfreund unbegreiflich.
Sie fanden Brennerfreund ganz lustig, weil der sich plötzlich verändert hatte, als er sah, das die VIPs von GIGA auch alles nur normale Menschen waren und nicht, wie er wohl geglaubt hatte, irgendwelche virtuellen Götter.
Denn plötzlich hatte der junge Mann, dem mit der DDR die Grundlage seiner Existenz abhanden gekommen ist, eine Vision und ein neues Ziel. Er musste VIP bei GIGA werden, egal um welchen Preis!
Er war, wie ich, öfter mal SU im Chat und hielt die größten Schreihälse im Zaum, aber das war ihm entschieden zuwenig, denn er wollte wenigstens die virtuelle Macht auf Dauer, um sein Leben zu füllen. Er war zwar nicht der Erste, der bei GIGA geil auf virtuelle Titel war, aber der Erste, der diesen virtuellen Mist so ernst nahm.
Die Rückfahrt verlief entsprechend still und frostig und am nächsten Tag im Chat war Brennerfreund völlig verwandelt.
Er hatte glasklar erkannt, dass ich durch meine kritischen Artikel im Forum keine Hilfe bei seiner virtuellen Karriere sein könnte und distanzierte sich von mir, indem er mich und meine Lebensweise lauthals und bösartig in Chat und Forum gleichzeitig beschimpfte.
Das rief dann einen schweizer VIP auf den Plan, der mich zwar auch nicht mochte, sich aber dennoch mein Freund nannte, den das alles nervte und der schickte eine Mail an Volker, dem damaligen Chef und der Brennerfreund wurde für ein paar Tage gesperrt.
Danach tickte der Brenner völlig aus und pöbelte jeden an, dass er nicht seinen Verstand hätte. Wer auch immer damals den Verstand von Brennerfreund hatte, er hätte ihn zurückgeben sollen, denn der Kerl wurde unerträglich.
Er verlor jeden Bezug zur Realität und beschuldigte jeden, Programme zu bauen, die mit Viren extra nur für ihn behaftet seien. Dann wechselte bei GIGA die Chefetage und ein Chatter wurde Chef, der alles besser machen wollte. Als eine der ersten Aktionen setzte er nach meiner Idee dann eine VIPwahl an und Brennerfreund wurde ernsthaft Kandidat.
Als ein solcher fühlte er sich dann moralisch verpflichtet, so Sätze in das alte Forum zu schreiben, wonach er entweder ein geachteter VIP bei GIGA wird, oder ich da verschwinden werde. Auch das entwickelte sich dann zu einer Tradition.
Mit Blick auf die Wahl sammelte Brennerfreund dann Leute um sich, die für ihn stimmen sollten. Lauter neue Mitglieder bei GIGA, die weder ihn noch mich kannten. So gewann sein Feldzug gegen mich wieder etwas an Fahrt und Brennerfreund reiste, um Sympathien und Sympathisanten zu sammeln. So reiste er auch nach Düsseldorf, zu GIGA selbst und ließ sich dort von GIGAs damaligem Pförtner, dem alten Mann vom Anfang dieses Textes allen Ernstes segnen. Um das zu beweisen, setzte er stolz einen Link ins Forum, wo er vor dem alten Mann kniete und dieser seine Hand auf des Brennerfreunds Kopf hatte, um ihm Segen und/oder Absolution zu erteilen. Bei der Gelegenheit muss der Freund der Brenner erklärt haben, welch ein finsterer Aggressor ich doch sei und seitdem gehört dieses Wort in das Vokabular des alten Mannes, wenn er denn mal über mich spricht.
Dem Brennerfreund halfen allerdings weder Segen, noch verschärfter Wahlkampf, in dem er allen nicht weniger als alles versprach, denn zum VIP wurde er nicht gewählt.
Er verließ GIGA dann grollend, um im Internet unter seinem richtigem Namen in der URL noch ein paar Mal die DDR auferstehen lassen zu wollen und ist aber seit 2001 dann völlig verschollen und keiner vermisst ihn.
Nur sein Vermächtnis lebt bei GIGA weiter. Der alte Mann, den ich mal für recht clever hielt, wurde in die virtuelle Welt von GIGA mit eingebunden. Erst als Forenbetreuer für ein Politikforum, welches dann aber wegen zu vielen Nazis wieder geschlossen werden musste.
Nach diesem sensationellem Erfolg machte ihn GIGA dann zu einem VIP. Wenn Brennerfreund das gesehen hätte, würde er geweint haben. Nur durfte es ja kein normaler, wertloser Titel sein, nein, er musste nach etwas klingen.
So wurde der alte Mann, der locker dreimal so alt war, wie jeder normale Chatter und eine alte Frau, die doppelt so alt wie die Chatter und sogar älter als ich, mit dem stolzen virtuellen Titel „SeniorVIP“ beglückt.
Als ich, der potentielle Aggressor mich dann lustig darüber machte, auch noch das Alter zu betonen, war ich Mode.
Nun haben Beide nie begriffen, dass sie von mir eigentlich nur heftig verscheißert worden sind und schlugen mit der Härte ihrer Macht quasi als Imperium zurück und der alte Mann, der sonst so für Meinungsfreiheit war und sich sogar mal meinen Freund nannte, ließ mich für mehrere Monate sperren, weil ich es wagte, GIGA, dessen verrottende Technik und das Gehabe gewisser Leute zu kritisieren.
So, wie die alte Frau, die jeden Mist aus dem Forum kopiert und gespeichert hat, als würde sie ein Ehrenamt bei der Stasi anstreben. Nur genau wie die Stasi, sammelte sie die unsinnigsten und falschen Daten und verkauft sie Jahre später als die Wahrheit. Ihre Wahrheit.
Mein Warnungen und meine Kritik gingen ins Leere, offensichtlich ist es Standard, das bei GIGA zwischen den Ohren zu haben, und aus den Community mit Chat wurde eines von den vielen Boards im Internet und VIPs wurden keine mehr gebraucht. Doch die alte Frau verfolgt mich über Jahre hinweg, als wäre ich eine enttäuschte Liebe von ihr und allein dieser Gedanke lässt mich schon schaudern. Ich selbst mutierte durch zuviel Stress in der Zwischenzeit von einem hat arbeitendem Menschen zu einem schwerkranken, der den Rest seines Lebens nur noch konsumieren kann, aber auch das fand die alte Frau ziemlich bösartig von mir und heizte ihre Rache weiter an. Frauen über 40 können entweder aufblühen und sich mutig jedem Problem der Welt und mit ihren Männern stellen, wie meine Freundin Sabine, oder sie werden faltig und böse und vergraben sich feige im Internet, um von dort aus einen strunzdummen Hass zu pflegen, wie diese alte Frau Nati es betreibt. Das liegt ganz im Wesen und am Charakter der jeweiligen Frau. Einzig lustig an dem alten Weib ist eigentlich nur, dass sie mich, der ja nun jünger ist, unentwegt einen „alten Mann“ nennt!
Nun gehört es aber zum Vermächtnis des Jungstalinisten Brennerfreund, auch im letzten Dreck etwas scheinbar Brauchbares zu finden und so reklamierten die edlen VIPs von einst für sich ein Forum und wurden Forenbetreuer. Nun ist aber nicht jeder Forenbetreuer gleich auch ein menschlicher Versager, aber diese Herde ist es und sie fanden auch den Einen, der ihrem kleingeistigem und provinziellem Hass Namen und Unterschlupf gibt. Der alte Mann erkannte in einem, der zu einer Personenbeschreibung die folgende, höchst interessante Wortschöpfung benutzt: „ eine faschistische Fotze aus Dänemark“ glasklar einen begabten und sehr ironischen Kolumnenschreiber. Ich bin mir sicher, das bei dieser ausgesuchten und phantasievollen Wortwahl mindestens der Pulitzerpreis, wenn nicht gar der Nobelpreis für Literatur auf den Stalker wartet. Ob das nun eine Meinung ist oder auch nicht, einen solchen Satz kann man auch anders formulieren. Zumindest konnte ich mich schon mit 12 besser ausdrücken, aber der Stalker ist ja auch älter als 12 und im Alter macht man das wohl anders.
Ja, die Rede ist vom Stalker Mantelmann, der sich auch ganz gerne als Chef aller Forenbetreuer sah, bevor er dessen überdrüssig wurde. Dieser Stalker, dessen „eigene Kolumnen“ wohl keiner mehr lesen will, macht sich jetzt über meine Texte her und versucht sie auf einer Seite, die ausschließlich dem Hass gegen mich gewidmet ist zu kommentieren. Diese Hasspage ist für mich, den Betroffenen, sinnigerweise gesperrt und hat zum Zweck der „geheimen Konspiration“ dieser Landeier sogar eine nichtöffentliche Zone. Als ob die Hasspage dadurch an Sinn gewinnen würde…
Genauso sinnvoll wäre ein wütender Leserbrief an eine Zeitung, der mit unsichtbarer Tinte geschrieben wurde.
Allerdings stößt er da des Öfteren an seine Grenzen, denn sein eigenes Wissen über Politik und Film ist ziemlich begrenzt.
Er benötigt bei Filmen grundsätzlich die Hilfe von seinen Freunden. Wobei junge Freunde von ihm ziemlich gefährlich leben, denn beim Stalker Mantelmann ist Freundschaft etwas ausschließlich Sexuelles und das geht dann doch über Brennerfreunds Vermächtnis hinaus. Mit dieser perversen Einstellung wird der Stalker auch nie echte Freunde hab, die über Jahrzehnte zu ihm halten werden, aber das ist das Problem seines kleinen, verdorbenen Lebens und nicht meines, denn ich werde diesen bösartigen Witz der Natur dann ohnehin nicht mehr kennen, sollte ich noch leben.
Er hat allerdings einen, beinahe noch weiblichen Fan. Eine junge Frau, der ich nun nichts getan habe und für die das Grund genug war, Mails von mir online zu stellen und so einen Kommentarbereich zu schaffen, in dem klein Hinz und klein Kunz sich dann mal an mir reiben können, wie die Wildsau an der Eiche. Diese Möglichkeiten gab es zu den Zeiten des Brennerfreunds noch nicht, aber ich bin mir sicher, sie hätten ihm und seiner großen Leere zwischen beiden Ohren recht gut gefallen! Zum Glück greift sein Vermächtnis nicht bei jedem, denn junge und alte ehemalige Chatter, die über etwas Charakter verfügen, haben jeden virtuellen Titel ohne bleibende Schäden bekommen zu haben überlebt. Die Anderen glauben jeden Mist, den der Stalker und seine rachsüchtige Herde von sich geben.
Wie jeder Text, der nicht mit anstrengender Politik nervt oder mit Filmen, für die man willige Leute findet, um ihn zu verbessern, ist auch dieser Text nur Trollfutter und die Trolle haben wie erwartet funktioniert. Der pawlowsche Reflex funktioniert also noch beim Stalker und er bekommt sofort unkontrollierten Speichelfluss, wenn er einen Text von mir allein bewältigen kann. Bei ihm klingt das natürlich anders:

„Das Warten hat ein Ende.
Hatte sich Cheops-nett. zu den letzten Verfassten noch vornehm und edel zurückgehalten…“

Zurückhaltung also als Synonym für die Unfähigkeit, Texte zu begreifen, die über GIGA hinausgehen.
Er ist ja sogar absolut unfähig, seinen kindlichen Hass von meiner abgrundtiefen Verachtung zu unterscheiden.
Was die von mir gespeicherten Texte angeht, so sind sie nicht nur von bluerisk, aber allesamt von höchst undemokratisch bis faschistisch. Die alte Frau von der Stasi hingegen hat jeden Dreck gesammelt und gespeichert und macht es noch immer.
Was bluerisk angeht, so scheint man höchst verärgert zu sein, dass er die Herde des Hasses verlassen hat und nicht mehr auf pure Konfrontation mit mir aus ist.
Wir sind zwar deswegen keine Freunde, aber er geht mir aus dem Weg und ich habe ihn nicht mehr zum Thema. Verena sei Dank ein Ergebnis, mit dem ich leben kann, selbst wenn die gestörte Herde um das alte Weib weiter ihren Hass kotzt. Ich habe eben die Eigenart auf kluge Frauen zu hören und die junge Verena ist klüger und mehr Frau, als die beiden besessenen Weiber Nati und Christina zusammen.
Mein nächster Text wird dann wieder etwas Erfreulicheres und Sinnvolleres als Brennerfreunde, alte Leute, die mit ihrem Leben unzufrieden sind im virtuellen Wahn und Stalker mit ihren dummen Herden zum Thema haben. Ich bin da ja offenbar flexibler und erlebe offenbar mehr...
Interessanterweise hat sich der alte Mann im Gästebuch der Hasspage zwar gebührend über diesen Text hier aufgeregt, ihm aber inhaltlich mit keinem Wort widersprochen oder ihn gar widerlegt! Macht sich auch irgendwie blöd, wenn es von seiner "Segnug" des Titelgeilen Brennerfreund sogar Fotos gibt.