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Bush und seine Wähler

Die Klientel, die George W. Bush seine Wähler nennt, also jetzt der ganze nordamerikanische Staat, die USA, haben ein Problem miteinander. Offenbar sprechen sie zwei verschiedene Sprachen. Bush schwört jeden Meineid, das sein Volk um jeden Preis Rache für den 11. September will und schickt sich an, das weit entfernte nördliche Afrika mit Krieg zu überziehen, sehr zum Gefallen seiner Waffenlobby, die dort ihre Spielzeuge endlich in Aktion sehen könnten. Sein Volk hingegen sieht das etwas anders. Rache will es irgendwo auch, aber doch bitte nicht als Krieg und womöglich noch mit eigenen Verlusten. Das Volk scheint Vietnam begriffen zu haben, sein mit Ach und Krach gewählter President Bush nicht. Der war bei seinem Papa in der Lehre und beide beim großen, damals schon verkalktem Vorbild Reagan auf der Jagd, wo sie den Truthahn zu Thanksgiving standesgemäß mit der 80mm Flak erlegten und den Weihnachtsbraten mit einer Pershing. Von solchem Tun überwältigt, blieb bei allen dreien eine veritable Macke hängen. Reagan sah damals noch den Sitz alles nur erdenklich Bösen in Moskau und er hatte Visionen. Die slawischen Horden würden das stolze Amerika nicht einfach nur über Land, zur See und in der Luft überrennen, sondern diese kämen dann logischerweise auch über den Weltraum. Der greise Depp hatte wohl schon damals zuviel StarTrek intus und dachte bei den Borg nur noch an die Russen. Er konnte mit sehr viel Mühe gebremst werden und die Waffen blieben auf der Erde. Dort fielen sie dann irgendwann Papa Bush in die Finger, als der President der USA wurde. Da sich die undankbaren Russen dann wegen akutem Geldmangels und Verlust der „Ruhmreichen Sowjetunion“ dann aber aus dem großem Kriegshandwerk erstmal zurückzogen, stand Amerika aber scheinbar ohne Feinde da. Scheinbar, denn es findet sich ja immer Jemand zum Kriegspielen. Diesmal war es dann der nordafrikanische Nomadenkönig Saddam, der aus einer Laune heraus seinen Nachbarn Kuwait überfiel und annektierte. Kuwait war, nicht zuletzt wegen des Ölreichtums ein Freund der USA, die sich auch ohne zu Zögern 1991 den Stern des Sherrifs der Welt an die Brust pappten und zusammen mit nordafrikanischen und europäischen Armeen in dieser Region für eine brüchigen Frieden sorgten. Er konnte nur brüchig sein, weil Saddam unverletzt und an Macht und Leben blieb. Dieses kleine Versäumnis von Papa Bush will Schorschdabbelju nun korrigieren und versucht jetzt krampfhaft einen Fall zu konstruieren, in dem dann, wie 1991 das Völkerrecht verletzt wurde und verteidigt werden muss. Wir Europäer haben Bush aber nicht gewählt und hätten ist in einer Mehrheit auch nie getan. Der ewige Verweis auf die Sieger des zweiten Weltkriegs und das es uns alle dann so nicht gäbe, wie es uns gibt, wenn die Alliierten unter Führung der USA nicht gesiegt hätten, ist mittlerweile nur noch nervig und wurde von Harald Schmidt auch ganz hervorragend so entkräftet, das es die USA ja ohne Europa erst gar nicht geben würde, ergo diese dann auch keinen Krieg führen könnten. Selbst in den USA regt sich spürbarer Widerstand gegen die Brauchtumspflege im Ausland des texanischen Holzhackers an der Spitze. Bis in die eigene Armee hinein wird heftig am obersten Heerführer gezweifelt. So hat man sich nach den relativ friedlichen Jahren unter Bill Clinton, die amerikanische Politik dann nun doch nicht vorgestellt. Auch ich werde nach der nächsten Wahl in den USA Schorschdabbelju Bush auf keinen Fall vermissen!