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Clark Kent is back

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An und für sich bin ich ja nun wirklich definitiv zu alt, um mir Filme der Sorte „Superman Returns“ zu geben, aber Superman war der erste verfilmte Comic, den ich vor bald 30 Jahren gesehen habe und vor gut 20 Jahren auch der letzte mit Christopher Reeve, der ja nun 2004 an den Folgen eines Reitunfalls nach langer Krankheit verstarb.
Ich sammle inzwischen nicht nur fast alle verfilmten Comics, sondern ich wollte auch einfach wissen, wie es weitergeht mit dem Mann aus Stahl.
Außerdem führte Regisseur Bryan Singer Regie und der hatte ja auch bei der Verfilmung der X-Men Comics ein recht glückliches Händchen bewiesen und zum Dritten sollte das schauspielerische Schwergewicht Kevin Spacey den Gegner von Superman und absoluten Bösewicht Lex Luthor geben und allein das fand ich schon spannend genug.
Nun war ja Superman nie wirklich verschwunden, denn er kam im Fernsehen in unzähligen Varianten, aber das ist eben nicht das Gleiche wie ein Kinofilm.
Nach Christopher Reeve sollte 2006 nun ein gewisser Brandon Routh in die Rolle des Mannes aus Stahl schlüpfen. Aber die Rede ist ja von einem verfilmten Comic und da ist es dann irgendwann egal, welches Gesicht in dem blauen Strampler mit dem großen roten S auf der Brust steckt, der da durch die Gegend fliegt.
Etwas anders verhält es sich da mit der Rolle des Lex Luthor, der vor 30 und 20 Jahren noch recht gut und glaubwürdig böse von Gene Hackman verkörpert wurde.
Nur gibt Kevin Spacey den Lex Luthor so böse, dagegen wirkt sogar der fiese Darth Vader aus Star Wars wie eine gütige Kinderfrau. der Film ist satte zweieinhalb Stunden lang, aber hat fast keine großen Längen.
Ansonsten war eigentlich drin, was zu Superman gehört und sogar Marlon Brando wurde für einen Kurzauftritt als Jor-El, Supermans Vater, technisch wiederbelebt, es gab das Kryptonit, auf das Superman so allergisch reagierte und Lex Luthor spielte wieder mit den Elementen, um seinen Größenwahn zu befriedigen und Superman konnte sich als Held beweisen.
Nur seine Lois Lane (Kate Bosworth) hatte sich entwickelt und war sogar Mutter des fünfjährigen Sohnes Jason (Tristan Lake Leabu), der im Verlauf des Filmes mit einigen Überraschungen aufwarten kann. Superman wurde wieder bejubelt, wenn er nach der Arbeit als Clark Kent im Daily Planet, um die Welt flog und die eine oder andere Katastrophe verhinderte und Menschenleben gleich im Dutzend und mehr rettete.
Nach den X-Men und Spiderman gab es eigentlich keine großen optischen Überraschungen mehr, aber der Film ist sehr solide gemacht, brachte zweieinhalb Stunden Unterhaltung und schaffte in meiner persönlichen Wertung recht gute 8/10 und man darf auch älter als die empfohlenen 12 Jahre sein, um diesem Film etwas abgewinnen zu können.




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