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Das ökologische Gedächtnis

Wie immer in Zeiten steigender Energiepreise und einer, am Boden liegenden Weltwirtschaft, wird von den Regierenden das ökologische Gedächtnis des Volkes abgeschaltet oder zumindest wird versucht, das zu tun. In den Zeiten steigender Armut auch durch Arbeitslosigkeit fällt der Hinweis von Energiewirtschaft und interessierten Politikern auf den, ach so billigen Atomstrom dann gerne auch auf fruchtbaren Boden. Das die Russen mit ihrem Unfall im Kernkraftwerk in Tschernobyl am 26. April 1986, also vor fast genau 20 Jahren bald halb Europa den Arsch gegrillt und ziemlich erfolgreich wenigstens halb verstrahlt haben, gerne mal unerwähnt und ziemlich erfolgreich unter dem, von Helmut Kohl erfundenem „Mantel der Gechichte“ versteckt, denn Frau Merkel will ja alles anders machen als Rot/Grün und schaltet auch bei der Vernunft in den Rückwärtsgang. Dabei kann man die beinahe Finale Katastrophe von Tschernobyl heute sehr gut im Internet nachlesen, wenn man 1986 noch zu jung war oder im Koma gelegen hat. Wer das nicht schafft, bekommt einen kleinen Ablauf von mir:



26. April 1986:
Im ukrainischen "Lenin"-Kernkraftwerk Tschernobyl wird ein Experiment gestartet: Es soll geprüft werden, wie lange die Turbine mit der Restwärme des abgeschalteten Reaktors weiterläuft.
26. April, 1 Uhr, 23 Minuten, 40 Sekunden :
Es kommt zum Turbinenstillstand. Der Kühlwasserzufluß ist eingeschränkt, die automatische Abschaltung unterbrochen, es entwickelt sich ein Hitzestau. Innerhalb von Sekunden steigt die Leistung des Meilers um ein Vielfaches an. 6 Sekunden nach der Notabschaltung ereignet sich der größte anzunehmende Unfall (GAU). Der Block 4 des Atomkraftwerkes Tschernobyl explodiert.
27. April 1986:
Die Stadt Pripjat ist abgeriegelt, die Telefone funktionieren nicht, die Behörden informieren die Bewohner darüber, dass sie für 3 Tage in Zelten untergebracht werden. Die Löscharbeiten im Kraftwerk dauern an. Von Hubschraubern aus wird Sand, Stahl, Blei und Lehm auf den brennenden Reaktor geworfen.
28. April 1986:
In Schweden, Norwegen und Finnland wird erhöhte Radioaktivität gemessen. Die sowjetische Atomenergiebehörde bestreitet eine Reaktorkatastrophe.
28. April, 21 Uhr:
Die sowjetische Nachrichtenagentur TASS teilt mit, dass es im Kernkraftwerk Tschernobyl einen Unfall gegeben habe.
28. April, 23 Uhr:
Ein dänisches Laboratorium für Nuklearforschung gibt bekannt, daß im Atommeiler Tschernobyl ein GAU stattgefunden habe, wobei eine Reaktorstufe vollständig geschmolzen sei. Beim Durchschmelzen des Reaktorkerns werde die gesamte Radioaktivität an die Außenwelt abgegeben.
29. April 1986:
In Deutschland erfolgt die erste offizielle Meldung darüber, daß sich in der Sowjetunion "offenbar ein ernster Atomunfall ereignet hat." Es soll eine 30-Kilometer-Sicherheitszone um das Kraftwerk gezogen werden. Mehrere zehntausend Menschen seien aus diesem Bereich zu evakuieren.


Was dann folgte, war eine helle Panik in ganz Europa und da vor allem im Westen, wo sich gerade der Umweltschutz als ernsthaftes Thema etabliert hatte und vier Jahre vorher mit den Grünen es auch die erste Partei mit der Umwelt als Thema in den Bundestag geschafft hat, wurde vor verstrahltem Gemüse gewarnt. Kanzler Kohl wollte auch dieses Thema ja solange aussitzen, bis es sich von selbst erledigt, aber gegen eine Halbwertzeit der atomaren Abfälle von ca 5000 Jahren kamen auch die umfangreichen Hinterbacken des Herrn Kohl nicht an. Da er also reagieren musste, richtete er ein Umweltministerium ein, wo er zwei Minister ohne große Wirkung verschlissen hatte, darunter auch eine gewisse Frau Merkel, die in ihrem erste Leben als Physikerin den Nachweis für die Existenz der Schwerkraft bringen wollte, was aber ganz einfach daran scheiterte, dass ein gewisser Isaac Newton das schon 300 Jahre vorher mit einem Apfel bewiesen hat. Aber als Umweltministerin hinterließ sie nun gar keine Spuren. Als Familienministerin auch nicht, aber dass gehört nicht zum Thema.
Dann kam 1998 Rot/Grün mit Kanzler Schröder an die Regierung und die Minister der Grünen hatten teilweise auch in der Antiatomkraft-Bewegung ihre Wurzeln. Entsprechend wurde auch der Ausstieg aus der Atomkraft beschlossen, weil sich ein Volk besser regieren lässt, das nicht verstrahlt in den Krankenhäusern herumliegt. An sich ein recht logischer Gedanke. So gibt es eine ganze Reihe, zum Teil schon kurioser grüner Gesetze, bis hin zum umstrittenen Dosenpfand und der sehr zäh und träge angelaufenen Maut für LKWs auf deutschen Autobahnen. Vielleicht gescheiterte Versuche, aber Versuche, die in die richtige Richtung gingen, denn auch der Ausstieg aus der Atomkraft wurde beschlossen. Man hat nach Tschernobyl ja gerne darauf verwiesen, dass es zu solchen Katastrophen nur in den maroden und schlecht gewarteten russischen Kernkraftwerken passieren kann. Aber als ob es die westliche Arroganz zu strafen gelte, kam es nur drei Jahre später in Harrisburg/ Pennsylvania dann fast zu einer ähnlichen Katastrophe, bei der aber das Schlimmste gerade noch verhindert werden konnte und auch darüber findet man genug im Internet:



Der bis auf Am 26.4.1986 ereignete sich in einem der vier russischen Druckröhrenreaktoren (Kernkraftwerk) in T. der bislang größte Unfall in einem Kernkraftwerk. Tschernobyl schwerste bekanntgewordene Störfall in der Geschichte der Atomindustrie ereignete sich am 28.3.1979 im amerikanischen K. sind Kraftwerke, die die zur Stromerzeugung notwendige Wärme nicht durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe, sondern durch Kernspaltung gewinnen. Kernkraftwerk Three Mile Island bei Harrisburg.
Durch technische Pannen und Fehler des Bedienungspersonals kam es nach einer Störung im Kühlsystem zum Schmelzen von 25% der Brennelemente (Anlage, mit deren Hilfe sich Kernspaltungen einleiten, aufrechterhalten und steuern lassen. Kernreaktor, Durch Ausfall der Kühlung eines Kernreaktors können die Temperaturen im Innern des Reaktors derart ansteigen, daß es zum Schmelzen der Brennelemente im Reaktorkern kommt.
Kernschmelzen, Abk. für größter anzunehmender Unfall, auch: Auslegestörfall.GAU). Infolge der geschmolzenen Brennelemente und Lecks im Kühlkreislauf traten große Mengen radioaktiver Gase und verseuchten Wassers aus dem Reaktorkern aus, wurden zunächst vom Sicherheitsbehälter aufgenommen und gelangten später in großen Mengen ungefiltert in die Als U. werden, geprägt durch deutlich anthropogene Sichtweise, die den Menschen umgebenden Medien (Wasser, Boden, Luft usw.) mit den dort lebenden Organismen in ihrer Gesamtheit bezeichnet.Umwelt. In der Umgebung des Kernkraftwerks wurden eine erhöhte Säuglingssterblichkeit, Schilddrüsenfehlfunktionen bei Neugeborenen (Chemisches Element der VII. Hauptgruppe (Halogene), Symbol I, Ordnungszahl 53, Schmelzpunkt 113,5 Grad C, Siedepunkt 184,5 Grad C, Dichte 4,93 g/cm3.Iod) und über dem Landesschnitt liegende Häufigkeit von Krebsfällen registriert.
Die Entseuchung des völlig zerstörten Kernreaktors zog sich über 10 Jahre hin und verschlang über 900 Mio Dollar. Im Innenbereich war die Strahlungsbelastung so hoch (ca. 10 Sievert/Stunde), daß Arbeiter selbst in Schutzanzügen nach wenigen Minuten strahlenkrank wurden (Die S. gehört zu den akuten Strahlenschäden. Ab einer kurzzeitigen Ganzkörperdosis (Strahlendosis) von 0,5-1 Sv (Sievert) wird der bestrahlte Mensch von der S. befallen. Strahlenkrankheit). Daher mußten speziell entwickelte Roboter eingesetzt werden. Die Entseuchungsarbeiten haben zu einer Die K. wird verwandt, um die Gesamtstrahlenbelastung von Bevölkerungsgruppen (Kollektiv) anzugeben. Kollektivdosis der Belegschaft von mindestens 130 bis 460 Personen-Sievert geführt, was etwa 13 bis 46 Krebstoten entspricht (somatische Strahlenschäden).


Eigentlich nur eine Frage der Logik, dass es Zeit wird, die Finger vom Atom zu lassen, wenn man es denn nicht beherrscht und Rot/Grün hat dazu die Weichen richtig gestellt und auf alternative Energie gesetzt.
Nun ist Kanzlerin Merkel aber eine Frau und Doktor hin und Physikerin her, pragmatische Logik ist nicht aller Frauen Stärke und das deutsche Volk muss beruhigt werden. Wenn sie und ihre Regierung wieder von „sauberer Atomkraft“ faseln, sollte der Bürger das mit Größter Vorsicht genießen. Gegen die hohen Benzinpreise ist das ohnehin kein wirksames Mittel, denn die Anzahl der Autos, die mit Plutonium fahren, hält sich in messbaren Grenzen! Das ökologische Vergessen garantiert die schöne neue Welt des Atomstroms.

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!