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Das Böse ist gut

Zumindest ist es das, wenn sich auch mal andere Schauspieler Christoper Lee des Themas Vampire annehmen.
Der vereinsamte Vampir Maximillian in Brooklyn New York im Film „Vampire in Brooklyn“ von Wes Craven in Brooklyn vor sich hin meuchelt, ist ein solcher. Maximillian (Eddie Murphy) ist ein Vampir, aber der letzte Überlebende seiner Art auf den Inseln des Bermuda-Dreiecks. Da er vermutet, dass irgendwo in Brooklyn eine Halbvampirin lebt, versucht er, diese zu finden und zu seiner Vampirfrau zu machen.
Als er mit einem alten Kahn voller Leichen in den Hafen von Brooklyn einläuft und dabei den halben Hafen zerlegt, werden die schwarze Polizistin Rita (Angela Bassett) und ihr Partner Justice (Allen Payne I) mit den Ermittlungen beauftragt.
Als Rita unter Deck einen Sarg entdeckt, hat sie eine Vision, in der sie selbst in diesem Sarg liegt. Im gleichen Moment erkennt Max, dass Rita die gesuchte Frau ist.
Alles was er nun noch tun muss, ist einen Tanz mit ihr tanzen. Danach ist sie bereit, zur Vampir-Frau zu werden. Allerdings muss sie es selbst wollen.
Wie so oft beglückt uns Eddie Murphy auch in diesem Film gleich in mehreren Rollen, unter anderem in einem faszinierenden Kurzauftritt als durchgeknallter Priester Pauly, der über Gut und Böse philosophiert und kurzerhand beschließt, dass das Böse gut sein, weil es ohne Böse ja auch kein Gut geben könne.
Als Max hält er sich überraschend kühl, schafft es aber die unheilschwangere Stimmung von Wes Craven auf sich zu forcieren.
Jossline Gassen, die Angela Bassett als Rita ihre Stimme leiht, ist neben den Maskenbildnern aber einer der wahren Stars dieses Films. Soviel Wärme in ihrer Stimme am Tage mitschwingt, genauso viel unheimliche Kälte verleiht sie ihr, wenn sie von den nächtlichen Visionen oder dem Vampirleben spricht.
So erscheint "Vampire in Brooklyn" eher als Verführung, der Blutrausch sorgt für Humor, nicht für Grusel und Horror.
Die Handschrift Wes Cravens zeigt nur Julius, der devote Assistent Maxens. Nach dem ersten Biss verfällt der arme Kerl zusehends als Zombie.
Mal riskiert er ein Auge, ein Ohr, dann gibt er brav die Hand ab.
Auf den Spuren von "Nosferatu" wandelt Eddie Murphy nur anfangs, dann macht er sich einen dunkel eingefärbten Spaß aus dem Genre, lehrt als schwarzer Prediger der jubelnden Gemeinde, dass "böse gut" ist.
Dieser Film von 1995 kam nie in die Kinos und ist von daher ein Leckerbissen für die Freunde des Heimkinos, denen das Thema Vampire, aber lustig aufbereitet liegt.
Allein die Kulleraugen, die man aus dem Beverly Hills Cop von Eddy Murphy kennt, einmal als die großen und gelben Augen eines Vampirs zu erleben, lohnt die Betrachtung. Mich zumindest hat dieser kleine Film amüsiert.
Es ist sehr köstlich anzusehen, wenn die Revolverschnauze Murphy plötzlich sehr lange Zähne hat.