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Das Board der ertappten Flamer

Es gibt im Internet ja für Alles und Jedes sehr putzige Anleitungen, die sich ganz gerne mal auch einander völlig ausschließen. So gibt es mit den Netiquette eine Anleitung für den freundlichen und respektvollen Umgang der Menschen miteinander und es gibt auch das genaue Gegenteil davon, die Flame-Anleitung, die eigentlich eher etwas für kleinere Kinder ist, die sich im Internet mal richtig austoben und die Sau rauslassen wollen. Flamen ist die Art und Weise, wie man sein virtuelles Gegenüber im Internet mal so richtig zur Sau machen kann, ohne auf ihn eingehen zu müssen. Zum besseren Verständnis einen Auszug:

Zitat:
Flame-Anleitung


Was der andere schreibt, ist grundsätzlich Mist; hebe seine Fehler überdeutlich hervor! Und wenn Du nichts Sachliches findest, nimm Flüchtigkeitsfehler, Tippfehler oder bemängele seinen Stil! Hast du immer noch nichts gefunden, nimm seine `Signaturen', Hauptsache, man kann dem anderen zeigen, dass das, was er macht, Mist ist! Kleinkriegen ist die Devise!
Hat der andere völlig recht und Du bist im Unrecht, kritisiere seinen Argumentationsstil oder fange beim Schreibstil und seinen Fehlern wieder an. Ein unauffälliger Themawechsel ist angesagt!


Das Interessante daran ist die Tatsache, dass diese Flame-Anleitung sich in der Hauptsache an pubertierende Kinder richtet, die mit dem Gegenteil davon, den Netiquetten nicht ganz klar kommen.
Nun ist mein letztes Board, Nensch, die Wiege und der Geburtsort des Nenschismus, nicht unbedingt von pubertierenden Kindern bevölkert, sondern von, wohl ziemlich verzweifelten Erwachsenen, denen öfter mal die Argumente ausgehen zu scheinen und die dann anfangen zu flamen. Denn sie stürzen sich auf Rechtschreibfehler, als wären es Kekse, an denen sie dann auch gleich mehrere Wochen knabbern und sie breittreten und im Namen eines besseren Deutsch lässt sich ja immer ganz gut Streit anfangen. Das Thema ist, wie in der Flame-Anleitung erwähnt, absolut uninteressant, Hauptsache, man kann streiten! Wenn man diese „erwachsenen“ und an sich gesunden Interntebewohner dann damit konfrontiert, dass ihre lächerliche „Argumentation“ ziemlich genau der Flame-Anleitung für pubertierende Kinder entspricht, werden sie natürlich auch so sauer wie ertappte Kinder, benehmen sich dann auch so trotzig und als Reaktion setzen sie dann die ziemlich perfide Technik von Nensch ein, mit der man Kommentare verstecken und auch gleich den Kommentator knebeln und ihm das Schreibrecht entziehen kann. Eine Technik, bei der die Stasi der DDR in Begeisterung ausgebrochen sein würde, hätte sie es zur Denuziation damals und in der DDR so schon gegeben. Nun ist aber „damals“ auch schon wieder eine ganze Weile her, die DDR ist Geschichte und diese Zensur mit dem eingebautem Knebel wird von Leuten betätigt, die nicht nur mit dem goldenen Löffel von Demokratie und Meinungsfreiheit im Hintern geboren wurden, sondern die mit ihrem Leben jetzt so unzufrieden sind, dass sie das nur auszugleichen vermögen, in dem sie im Internet nun wilde Sau spielen und andere Meinungen mit Druck unterbinden, nur weil sie es gerade können und die technischen Möglichkeiten dazu da sind.
So wird das Internet als Ort der freien Rede und der unbegrenzten Demokratie immer mehr ad absurdum geführt. Die unzufriedenen, aber erwachsenen Nenschisten sind da nur der Anfang und der Beleg für eine ziemlich traurige Entwicklung, die es aufzuhalten gilt, wenn das Internet noch etwas wert sein soll!
Wenn nämlich schon Erwachsene so ausrasten und reagieren, muss man sich über Kinder und Jugendliche, die dasselbe tun, auch nicht wundern.

Für die übliche Wut und anonyme Beschimpfung durch Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, bitte hier klicken!