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Das Demokratie Corps der USA

Glaubt man dem Videotext des ZDF und in dem Fall habe ich keinen Zweifel, hat der Präsident der USA, George Wanker Bush, wohl eine tödliche Langeweile, denn er möchte der Welt in Sachen Demokratie ein wenig auf die Sprünge helfen und dazu sogar eine eigene Task Force, ein Demokratie Corps gründen.
Da er als gelungenes Beispiel für eine gelungene Demokratisierung nun ausgerechnet den Krieg im Irak als „gelungenen Beweis“ anführt, steht da Böses zu befürchten. Wenn nun der Präsident der USA einen Schluckauf, schlecht geschlafen, Stress mit der First Lady oder einfach auch nur schlechte Laune hat, steht dann zu befürchten, dass er mit dem Finger auf dem Globus oder dem Atlas nach Ländern sucht, die sich noch nicht für den freundschaftlichen Würgegriff der amerikanischen Diplomatie begeistern konnten und dann wird die Task Force geschickt, die mittels Lasergesteuerter Bomben und anderer überzeugender Mittel made in USA eine unterwürfige, sprich „befreundete Demokratie“ macht.
Das Deutschland wegen Schröders Verweigerung zum Krieg noch nicht als undemokratisch bombardiert wurde, ist nur dem begeisterten und aufopferungsvollen Einsatz von Frau Merkel zu verdanken, die vor dem Krieg im Irak noch schnell ins weiße Haus geflogen ist, um dort Herrn Bush die Füße und sicher noch einiges andere zu küssen.
Wenn man aber so in die jüngere und ältere Vergangenheit der Politik der USA sieht, sind die Maßstäbe für das, wer oder was in den Augen der USA so alles demokratisch ist, auch ziemlich großzügig an und ausgelegt, denn von Pol Pot in Kambodscha über Pinochet in Chile, Südamerika bis hin zu einem Gewissen Osama Bin Laden in Afghanistan, Asien und einem gewissem Saddam Hussein, Afrika haben schon einige große Demokraten die völlig uneigennützige Hilfe der USA genießen dürfen.
Bin Laden hat sich 2001 mit Flugzeugen und einem Attentat auf New York bedankt, wurde mal ansatzweise gejagt und darf seitdem den Reichtum seiner Eltern genießen und die Millionen der CIA ausgeben, die er noch 2001 ja bekommen hat.
Bestraft wurde ersatzweise Saddam Hussein und seine Irakis, die damit absolut nichts zu tun hatten, aber der Papa von Bush hatte noch eine Rechnung offen und das war für George Wanker dann auch Grund genug, Flugzeugträger, Bomber und Bodentruppen in den Irak zu schicken um den ungebildeten Bauern dort die amerikanische Variante der Demokratie mit freundschaftlicher Gewalt beizubomben und nebenbei den bösen und vorher mal gutbezahlten Erzfeind Saddam Hussein zu fangen und der staunenden Welt dann als Superschurke und bösen Megaterroristen zu verkaufen.
Der hatte zwar mit dem Attentat auf New York herzlich wenig zu tun und die ihm angedichteten Massenvernichtungswaffen wollte er partout auch nicht besitzen, aber der Präsident der USA hat Aktionismus bewiesen, auch wenn es nur ein blinder war, der die Falschen traf.
Damit nun der oder ein Präsident nicht jedes Mal eine ganze Armee bemühen muss, wenn er zuwenig Sex hatte oder an anderen Verspannungen leidet, wird es in Zukunft nun die Spezialisten für demokratische Folter geben, die Task Force, das Demokratie Corps der USA.
Spannend wird es nur, wenn Bush es ernst meinen sollte, denn nach der kleinen Diktatur von Nordkorea wäre logischerweise die größte Diktatur der Welt, die in China dran.
Nur eine demokratische Task Force, die 1,3 Milliarden Chinesen die Segnungen der amerikanischen Demokratie auch mit blutiger Gewalt beibringt, wäre auf extrem lange Sicht hoffnungslos überfordert.
Zumal, wenn man sich in Erinnerung ruft, dass die Amerikaner sich bei einem wesentlich kleinerem Volk in Asien, in Vietnam, eine lange blutende Nase geholt haben.
Präsident Bush und seine unfertigen Ideen sollten also fürs Erste noch in die texanischen Wälder zurück, wo sie sich von streunenden Touristen ernähren und noch ein wenig reifen dürfen!
Bis auf die Reaktionäre dieser Welt, einige deutsche Bauern inbegriffen, würde ihn ohnehin keiner ernsthaft vermissen!