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Das Ende der Zukunft?

Nachdem Gene Roddenberry, der Erfinder des legendären „Raumschiffs Enterprise“ 1966 bis 1969 bei den Dreharbeiten zu „StarTrek VI“ einen Schlaganfall bekam und eines von dessen Folgen ein Herzversagen, an dem er im Oktober 1991 verstarb, ging es mit der StarTrek-Familie eigentlich nur noch Bergab.
Sein Erbe Rick Berman brachte zwar den Nachfolger von Raumschiff Enterprise, „Star Trek: The next Generation“ noch von 1987 bis 1994 ins Fernsehen und entwickelte mit „Deep Space 9“ 1993 bis 1999, „Raumschiff Voyager“ 1995 bis 2001und der „Enterprise“ mit Captain Archer von 2001 bis 2005 noch einige Serien, die mehr oder weniger mit der ursprünglichen Serie „Raumschiff Enterprise“ verwandt waren, aber schon bei „StarTrek TNG“ bahnte sich eine gewisse Konzept und Ideenlosigkeit an und die Abenteuer der Enterprise und ihrer Besatzung verliefen immer weniger im Weltall ab, sondern es wurden zunehmend Holodecks, andere Quadranten und gerne auch mal Zeitreisen und noch lieber andere Dimensionen bemüht, als ob es im unendlichen Weltraum nicht unendlich viel zu erleben gäbe.
Den Erben von Gene Roddenberry scheint es an dessen Phantasie heftig zu mangeln. Einer Phantasie, wie sie auch Douglas Adams Ende der Siebziger in seinen Romanen besessen hatte und im Gegensatz zu Adams nahmen sich Roddenberrys immer ganz fürchterlich ernst und entsprechend unlustig und farblos waren auch ihre Charaktere.
Der letzte StarTrek Film „Nemesis“ ist für diese trockene Einfallslosigkeit auch der beste Beweis. Gene Roddenberry und Douglas Adams sind nun tot und würdige Nachfolger scheint es nicht zu geben.
Der Sektor Sci Fi lebt im Kino und im Fernsehen entweder von alten Ideen wie „Stargate“ oder ziemlich langweiligen neuen Ideen wie „The 4400“, wo 4400 einstmals verschwundene Menschen plötzlich mit einem Kometen wieder auf die Erde zurückkommen und dort natürlich das (amerikanische) Volk in helle Aufregung und nackte Panik versetzen. Nur das ist dann weniger spannende Sci Fi, als vielmehr fades Mystery und Gesellschaftsdrama.
Irgendwie scheint die große Zeit der Science Fiction Visionäre scheint vorbei, denn ob nun „Zeitmaschine“, „Per Anhalter durch die Galaxis“ oder „Krieg der Welten“, das sind alles Themen, die zum Teil schon bis zu 30 Jahre alt sind.
Es wird Zeit für ein paar neue H.G. Wells, Orson Welles, Stanislaw Lem, Douglas Adams und Gene Roddenberry. Denn völlig egal, welche Regierungen diese Umwelt weiter zerstören, eine Zukunft wird es immer geben und ich würde gerne die Visionen von kompetenten Leuten dazu sehen. Ich möchte auch weiter wissen, wie die Lebewesen aussehen könnten, die außer uns Menschen noch das Universum bevölkern. Denn es wäre arrogant und dumm, davon auszugehen, dass die Erde der einzige Planet mit intelligentem Leben sein soll. Dafür ist das Universum einfach zu groß.
Davon abgesehen möchte man die Intelligenz auf der Erde manchmal recht heftig anzweifeln, so bescheuert, wie wir Menschen miteinander und mit unserer Umwelt so umgehen. Ich für meinen Teil würde gerne mehr und weiter über eine mögliche Zukunft lesen und auch sehen. Ob nun im Fernsehen oder im Kino.

Für die, hier leider üblichen anonymen Wut und Belehrungsausbrüche, anonyme Beschimpfungen durch Mutanten, Idioten, also peinlichen Nenschen und Mantelkindern, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, oder auch nur für Kommentare, bitte hier klicken!