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Das Ende einer Kreuzfahrt

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Poseidon kleinBesetzung Poseidon
Nachdem nun Frau Merkel und Herr Bush ihren 20 Millionen Euro teuren, schmutzigen Flirt und ihre eklige Affaire vor den Kameras sämtlicher verfügbarer Medien auszutragen und bevor sie noch coram publico sabbernd bespringen und übereinander herfielen, war das für mich Grund genug einen Kinotag mit meiner eigenen großen Liebe einzulegen. Das Angebot an sich und im Kino war zwar eher dürftig für einen Donnerstag, aber das fünfte cineastisch verarbeitete Absaufen des Luxusdampfers Poseidon hatte einen Bezug zu unserem nächsten Urlaub, einer Kreuzfahrt. Nachdem nun Frau Merkel und Herr Bush ihren 20 Millionen Euro teuren, schmutzigen Flirt und ihre eklige Affaire vor den Kameras sämtlicher verfügbarer Medien auszutragen und bevor sie noch coram publico sabbernd bespringen und übereinander herfielen, war das für mich Grund genug einen Kinotag mit meiner eigenen großen Liebe einzulegen. Das Angebot an sich und im Kino war zwar eher dürftig für einen Donnerstag, aber das fünfte cineastisch verarbeitete Absaufen des Luxusdampfers Poseidon hatte direkten Bezug zu unserem Urlaub und kam daher in Frage.
Seit 1972 das erste Mal und bis 2006 nun vier weitere Male trieb das Schiff zum Kieloben und die Passagiere sich langsam sterbend, gegenseitig jammernd, nervend oder helfend in dem absaufenden Wrack herum. Seit 1972 blieben dabei die Regeln und Gesetze von Logik und Physik gerne mal auf der Strecke, aber man soll ja auch nicht nachdenken, sondern sich dabei unterhalten. Einzig auf die Auswahl der Schauspieler hatte Regisseur Wolfgang Petersen schon mehr Wert gelegt als seine Vorgänger, denn mit Kurt Russell und Richard Dreyfuss waren da schauspielerische Dinos am Start.
Das war auch das Erste, was mir wirklich auffiel. Der junge Actionstar Kurt Russell, der vor 25 Jahren noch als „Klapperschlange“ Snake Plissken im filmischen Gefängnis New York herumsprang und Präsidenten befreite, ist nun ein behäbiger, aber noch immer charismatischer Mann jenseits der 55 geworden. Auch Richard Dreyfuss, der sich als Psychiater ja fast eben noch köstlich mit dem neurotischen Bill Murray im Film gestritten hat, rennt auf die 60 zu, nur hindert ihn das nicht ein guter Schauspieler zu sein, der einen Film wie Poseidon tragen kann. Im Film spielt Dreyfuss einen Lebensmüden, der beim Anblick der Welle, die auf das Schiff zukommt, einen solchen Schreck bekommt, dass er beschließt, nun konsequent weiter zu leben.
Eine Entscheidung, die dem Film insofern dient, da alles andere ja ziemlich absehbar ist. Der Untergang der Poseidon ist ja seit 1972 eine beschlossene Sache, an der auch ein Wolfgang Petersen nichts ändern wird. Auch die Titanic ist im Film von 1997 ja nicht einfach weiter geschwommen, weil es da einen Leonardo di Caprio gab, der den bösen Eisberg hätte wegbeißen können.
Da also der Untergang der Poseidon seit 1972 ohnehin eine beschlossene Sache ist, konzentriert sich also die Handlung des Films auf die kleine Gruppe von Menschen um Russel und Dreyfuss, die sich in dem cineastisch und in Dolby 5.1 erstklassig gekentertem Schiff, das mit dem Kiel nach oben auf dem Wasser treibt einen Weg in die Freiheit suchen.
Da gibt es zwar seit 1972 zwar auch nicht unbedingt so viel mehr Möglichkeiten, aber so ein Schiff ist groß und Regisseur Petersen hatte da so seine Ideen und zudem kamen auch die schauspielerischen Qualitäten der einzelnen Darsteller zum Tragen.
Ein jeder ein Held und sei es auch nur für Minuten. Was wirklich störte, ist seit 1972 der gleiche nervige Fehler.
Jedes Kind weiß, dass Elektrizität und Wasser sich eher feindlich gegenüber stehen, aber auf der Poseidon leuchtet noch jede Lampe und läuft auch jede mit Strom betriebene Maschine, selbst wenn die ganze Umgebung längst abgesoffen ist.
Dennoch und alles in allem 99 Minuten Film mit Unterhaltungswert, der schon durch die guten Schauspieler und den perfekten Sound auf eine gute 7/10 kommt und für das Heimkino vorgemerkt wird.
Auch meine liebe Begleitung war gut unterhalten, weil der Film ja einen direkten Bezug zu unserem Urlaub, einer Kreuzfahrt, hat und uns beide von der peinlichen Balz zwischen Merkel und Bush abgelenkt hat. Außerdem weiß ich jetzt genau, dass ich im Fall einer großen Welle den Ballsaal meiden muss, denn da saufen die Leute zuerst ab!

Seit 1972 das erste Mal und bis 2006 nun vier weitere Male trieb das Schiff zum Kieloben und die Passagiere sich langsam sterbend, gegenseitig jammernd, nervend oder helfend in dem absaufenden Wrack herum. Seit 1972 blieben dabei die Regeln und Gesetze von Logik und Physik gerne mal auf der Strecke, aber man soll ja auch nicht nachdenken, sondern sich dabei unterhalten. Einzig auf die Auswahl der Schauspieler hatte Regisseur Wolfgang Petersen schon mehr Wert gelegt als seine Vorgänger, denn mit Kurt Russell und Richard Dreyfuss waren da schauspielerische Dinos am Start.
Das war auch das Erste, was mir wirklich auffiel. Der junge Actionstar Kurt Russell, der vor 25 Jahren noch als „Klapperschlange“ Snake Plissken im filmischen Gefängnis New York herumsprang und Präsidenten befreite, ist nun ein behäbiger, aber noch immer charismatischer Mann jenseits der 55 geworden. Auch Richard Dreyfuss, der sich als Psychiater ja fast eben noch köstlich mit dem neurotischen Bill Murray im Film gestritten hat, rennt auf die 60 zu, nur hindert ihn das nicht ein guter Schauspieler zu sein, der einen Film wie Poseidon tragen kann. Im Film spielt Dreyfuss einen Lebensmüden, der beim Anblick der Welle, die auf das Schiff zukommt, einen solchen Schreck bekommt, dass er beschließt, nun konsequent weiter zu leben.
Eine Entscheidung, die dem Film insofern dient, da alles andere ja ziemlich absehbar ist. Der Untergang der Poseidon ist ja seit 1972 eine beschlossene Sache, an der auch ein Wolfgang Petersen nichts ändern wird. Auch die Titanic ist im Film von 1997 ja nicht einfach weiter geschwommen, weil es da einen Leonardo di Caprio gab, der den bösen Eisberg hätte wegbeißen können.
Da auch der Untergang der Poseidon seit 1972 eine beschlossene Sache ist, konzentriert sich also die Handlung des Films auf die kleine Gruppe von Menschen um Russel und Dreyfuss, die sich in dem cineastisch und in Dolby 5.1 erstklassig gekentertem Schiff, das mit dem Kiel nach oben auf dem Wasser treibt einen Weg in die Freiheit suchen.
Da gibt es zwar seit 1972 zwar auch nicht unbedingt so viel mehr Möglichkeiten, aber so ein Schiff ist groß und Regisseur Petersen hatte da so seine Ideen und zudem kamen auch die schauspielerischen Qualitäten der einzelnen Darsteller zum Tragen.
Ein jeder ein Held und sei es auch nur für Minuten. Was wirklich störte, ist seit 1972 der gleiche nervige Fehler.
Jedes Kind weiß, dass Elektrizität und Wasser sich eher feindlich gegenüber stehen, aber auf der Poseidon leuchtet noch jede Lampe und läuft auch jede mit Strom betriebene Maschine, selbst wenn die ganze Umgebung längst abgesoffen ist.
Dennoch und alles in allem 99 Minuten Film mit Unterhaltungswert, der schon durch die guten Schauspieler und den perfekten Sound auf eine gute 7/10 kommt und für das Heimkino vorgemerkt wird.
Auch meine liebe Begleitung war gut unterhalten, weil der Film ja einen direkten Bezug zu unserem Urlaub, einer Kreuzfahrt, hat und uns beide von der peinlichen Balz zwischen Merkel und Bush abgelenkt hat. Außerdem weiß ich jetzt genau, dass ich im Fall einer großen Welle den Ballsaal meiden muss, denn da saufen die Leute zuerst ab!

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