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Das Finale

Noch nie hat ein Privatsender soviel Gewese darum gemacht, wenn eine Serie zu Ende ging, wie bei diesem stockdämlichen und absolut oberflächlichen Sex and The City, was ja direkt übersetzt nichts weiter bedeutet als Geschlechtsverkehr und die Stadt.
Nicht allein der Titel dieser Serie ist bescheuert und grenzdebil, nein der Inhalt und Niveau von Geschlechtsverkehr und die Stadt sind so flach, das sie bequem unter einen Teppich oder auch einen Fingernagel passen würden.
Da haben Millionen von Zuschauer(innen) Woche für Woche den Dienstagabend damit vergeudet sich anzusehen, wie scheinbar absolut unbefriedigte Yuppiebräute ihre Zeit damit verplempern, ganz offensichtlich unerschöpfliche Geldquellen anzuzapfen, um sich damit so unendlich lebensnotwenige Klamotten und ganz bestimmte Schuhe für die zarten Gelenke zu kaufen und deren fiktiver Lebensinhalt sich mit Shopping und Geschwätz über irgendwelchen Sex schon völlig erschöpft.
Diesem fiktiven Machwerk gönnt dann Pro7 noch einen Abschiedsshow zur besten Sendezeit, in der sich dann die philosophischen Häupter der deutschen Nation, wie Dr. phil Verona Feldbusch und, jetzige Poth, die Talkerin Birte Karalus und ähnliche Geistesgrößen diskutieren da mit vollem Ernst über den Inhalt und die Figuren einzelner Folgen dieser beknackten Serie. Eigentlich nicht weiter verwunderlich, das diese Show dann auch von einer Seife gesponsort wird.
Es geht ja um nichts weiter, als um harmlosen und sauberen Sex, wie in die Political Correctness der Amis gerade noch so zulässt. War Sex and The City selbst schon ein guter Grund zum Zappen, ist es diese abgrunddämliche Show eigentlich erst recht, aber es ist auch irgendwo faszinierend, wie viel und welche Sorten geistiger Diarroe den Leuten in der Show so aus ihren Zähnen perlen.
Es ist als würden sich Experten ernsthaft über das Thema „der Nusskuchen und sein Einfluss auf das Weltklima“ besprechen würden und der Unterhaltungswert ist ähnlich gering.
Wäre diese Sendung „Geschlechtsverkehr und die Stadt“ wenigstens ein innovativer Meilenstein der Fernsehunterhaltung gewesen, wie seinerzeit AkteX, könnte ich das ja noch im Ansatz verstehen, aber das Niveau von Sex and The City kommt eigentlich nicht über das einer täglichen Seifenoper, auf gut deutsch: „Daily Soap“ nicht hinaus.
Mal ganz abgesehen davon, das ich an kein Ende Glaube.
Wie StarTrek und andere Serien wird Geschlechtsverkehr und die Stadt ganz einfach in der Senderfamilie von Sat1, Pro7, Kabel1 und Premiere wandern und irgendwann woanders von vorne beginnen und eines schönen Tages auf der Endlagerungsstätte dieser schrägen Senderfamilie, auf Kabel1 landen und sich dort dem Verfall ihrer Halbwertzeit entgegen dämmern.
Das allerdings kann noch dauern und bis dahin wird Pro7 weiter diesen Müll tapfer zu einem Kult erklären müssen, weil echter Kult ja längst der Political Correctness zum Opfer fiel.
Man kann als halbwegs normaler Mensch nur hoffen, dass dieser Müll der Political Correctness eines Tages einer neuen Mode zum Opfer fällt und damit dann ganz aus Fernsehen und Leben verschwindet.
Bis dahin werde ich bei den Filmen auf DVD bleiben müssen. Da ist Finale, wenn ich den betreffenden Schalter drücke und völlig ohne nervige Show.
Bei Serien, die Verona und Birte gefallen, ist ohnehin große Vorsicht geboten.
Das auch Lenny Krawitz bei diesem Müll mitmacht, disqualifiziert ihn für mich endgültig als einen ernstzunehmenden Rockmusiker!