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Das Jahr der Wut

Wutbürger

„Wutbürger“ war das Wort des Jahres 2010. Ein Kunstwort, das so eigentlich nie jemand benutzt hat, aber was die Stimmung im Deutschland des Jahres 2010 recht gut beschreibt. Gerade jetzt, in der Zeit der Jahresrückblicke bekommt man auch zu sehen, warum.
Es gibt ja kaum etwas, was Bundes und Landesregierungen, in denen die CDU das Sagen haben, nicht falsch gemacht wurde. Jedes Wahlversprechen wurde so spektakulär und eiskalt gebrochen, wie schon lange nicht mehr. In Stuttgart ging die CDU auf protestierende Bürger genauso brutal los, wie die chinesische KP 1989 auf dem Platz des Himmlischen Friedens auf chinesische Demonstranten.
Nur treffen die Wasserwerfer in Stuttgart keine linken Chaoten, sondern gut situierte normale Bürger, die auch schon CDU gewählt haben und davon nun geheilt sind. Merkels fauler Atomkompromiss, der eigentlich nur ein Kniefall vor der Atomlobby gewesen ist, hat Deutschland nicht nur auf Jahrzehnte radioaktive Strahlung garantiert, sondern auch die Atompolitik in Deutschland um 30 Jahre zurück geworfen hat. Endlager für radioaktiven Müll gibt es auf der Welt zwar noch immer keine und das Zwischenlager Asse säuft gerade ab und setzte lustig Strahlung frei, aber die studierte Physikerin Merkel trifft ihre Entscheidungen außerhalb aller physikalischen Gesetze und vor allem gegen die Bürger.
Die Regierung führt in Afghanistan einen teuren Krieg, den 70 Prozent der Bürger nicht wollen und der bis jetzt 45 tote deutsche Soldaten gebracht hat.
Es braucht also nicht viel, um in diesem Land zum Wutbürger zu werden. Nur ein paar offene Augen und Ohren. Westerwelle, die zweitschönste Frau neben Merkel in dieser Regierung, hat sich nach der gewonnen Wahl und den plötzlich entdeckten leeren Kassen auch gleich mal ein neues Hobby zugelegt und die Ärmsten des Landes, die Hartz IV Empfänger beschimpft, obwohl er selbst seit Jahren von Steuergeldern lebt, ohne etwas von Substanz zu leisten, während die meisten Leistungsempfänger in ihrem Leben schon gearbeitet und eingezahlt haben. Ansonsten waren die Bürger auf der Straße und protestierten, wie in der Bundesrepublik seit den achtziger Jahren nicht mehr. Selbst die Loveparade wurde vom CDU Bürgermeister von Duisburg 2010 mit 19 Toten aus Profitgier an die Wand gefahren und damit endgültig beerdigt. Auch das hatte Wut, Demonstrationen und Rücktrittforderungen zur Folge. 2010 war ohnehin das Jahr der Rücktritte großer Namen in der CDU. Selbst Merkels handverlesene Marionette des Bundespräsidenten, Köhler trat zurück, als man ihm die zu große Offenheit übel nahm, als er verkündete, Deutschland könne auch aus wirtschaftlichen Gründen Krieg führen.
Den Krieg gibt es noch immer, weil sich mit Baron Freiherr Karl Theodor Maria Nikolaus Johann Jakob Philipp Franz Joseph Sylvester Kevin allein Zuhaus von und zu Guttenberg ein Kriegsminister fand, der die Nummer zwar als erster beim Namen, also Krieg nannte, ihn aber trotzdem für seine Kanzlerdarstellerin munter weiter führte.
Er schaffte zwar die Wehrpflicht ab und erlöste so kommende Generationen junger Deutscher von jedem militärischen Zwang, aber das machte seine Rechnung auch nicht besser.
Wer geglaubt hat, nach Gesundheitsministerin Ulla Schmidt könne es eigentlich nicht schlimmer werden, wurde mit Rösler, dem neuen Bundesminister für Siechtum, körperlichen Verfall und völlige Verarmung eines Schlechteren belehrt. Während seine alten Landsleute sich in Deutschland mit dem Verkauf von geschmuggelten Zigaretten und dem Putzen von Krankenzimmern durchschlagen müssen, darf er die Kranken im Auftrag von Kanzlerin und FDP ganz offiziell berauben. Damit wird allerdings erst jetzt, 2011 so richtig begonnen, wo die Beiträge so richtig ungebremst steigen.
Merkel feiert zwar mal wieder einen Aufschwung © Merkel, den sie allein ihrer Anwesenheit zuschreibt, denn getan hat sie dafür ja nichts, aber wie bei jedem Aufschwung © Merkel kommt davon beim Bürger nichts in klingender Münze oder gar in Scheinen an. So gibt es 2011 satte 1 % mehr Rente. Davon zahlt man nach Merkels Rechnung locker die 1,5 % erhöhten Gesundheitsabgaben, gleicht die erwarteten 1,8 % bis 2,3 % Inflation aus, legt ein Festgeldkonto an und macht vom Rest eine schöne Party. Es ist immer gut, Politiker zu haben, die gut rechnen können.



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