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Das kalte Land

Feuerwerk 21007

oder „Dinner for One“

Das Jahresende und ein Jahresbeginn sind ja die Zeiten des Jahres, in der man Bilanzen zieht und Aussichten und sich in Prognosen für das nächste Jahr versucht. Mein 2006 war gesundheitlich genauso katastrophal wie jedes Jahr nach dem Jahrtausendwechsel, keine Behandlung zeigte auch nur irgendeine Wirkung, aber da liegen für 2007 mehrere kleine bis mittlere Operationen an, die mir zwar nicht grundsätzlich helfen, aber zumindest mein Wohlgefühl steigern werden. Nur hatte ich wieder einen schönen Urlaub, aber vorläufig das letzte Mal auf einem Schiff. Es ist einfach zu unbequem und es gibt zu viele Piraten. Nur fahren die nicht wie Johnny Depp sehr unterhaltend auf hoher See, sondern sitzen eher in Reisebüros und halten dort die Hand auf. So ist also mein Budget für solcherlei Unternehmungen fürs Erste aufgebraucht und damit gehöre ich dann auch zur großen Zahl der Deutschen, die Urlaub im eigenen Land machen werden oder gar zuhause. Womit wir dann auch beim finanziellen Aspekt und da war 2006 für mich so teuer, wie noch kein anderes Jahr nach dieser völlig unnötigen Währungsreform von der DM zum Euro. Selbst wenn ich noch arbeiten könnte, würde das nichts daran ändern, dass die Preise mittlerweile völlig überzogen sind. Abgesehen davon habe ich schon bis zum gesundheitlichen Ruin gearbeitet und damit meinen Beitrag mehr als nur geleistet. Wenn ich je wieder arbeiten sollte, dann nie wieder in einer Firma, denn da habe ich mich eingebracht und nur schlechte Erfahrungen gesammelt, als es dann um mich ging. Wenn überhaupt, werde ich mal wieder ehrenamtlich arbeiten, vielleicht kann ja irgendeine Suppenküche von meinem Wissen und meinem Talent für Organisation profitieren, denn in dieser Zeit gibt es ja immer mehr davon, denn Deutschland ist ein sehr kaltes Land geworden, in dem der Einzelne kaum noch einen Wert hat. Damit bin ich dann auch schon bei der allgemeinen Lage, die über mein privates Dasein ja nun hinausgeht. International endete 2006 so blutig, wie es das ganze Jahr über eigentlich auch war, denn der amerikanische Präsident George Wanker Bush zeigte, was er von den Deutschen zwischen 1933 bis 45 so gelernt hat und ließ nach einem Schauprozess, den seine Statthalter für ihn im Irak abhielten, bei dem der Angeklagte wie ein Tier in einem Käfig saß, in einem Lehrstück über amerikanische Zivilisation, nun auch endlich den Erzfeind mehrerer Generationen von Bushs, Saddam Hussein hinrichten, um im Irak damit die Demokratie zu stärken, wie Bush sich selbst dafür lobte. Da aber der Tod ein Meister aus Deutschland ist, blieb auch dieses Land nicht davon verschont und neben ein paar Kindern musste bei einer, sonst unerwartet fröhlichen WM, ein junger Braunbär mit dem Namen Bruno Fell und Leben lassen, weil er als der erste Braunbär nach 170 Jahren gewagt hatte, in das private Reich des Ökologen Darth Stoiber einzudringen und bei dessen Bauern das Verbrechen des Mundraubs zu begehen, das ja bei Bären logischerweise etwas größer ausfällt und ein paar Hühnern und Schafen das Leben kostete. Stoiber dachte texanisch „Auge um Auge“ und „Gefieder um Fell“ und schon war Bruno ein „Problembär“ und dessen Leben verwirkt. Nun ist aber der Bär an sich auch das Wappentier vieler deutscher Länder und mit dem Tod von Bruno auch das eigentliche Maskottchen der Deutschen bei der WM abgeschlachtet wurde. auf jeden Fall hätte der Bär mehr Glück gebracht, als das exhibitionistisch veranlagte Vieh ohne Hose mit dem Namen Goleo, was immer es auch sein oder bedeuten sollte. Deshalb wurde nach der Meinung vieler Menschen die deutsche Mannschaft auch nur guter, aber dennoch nur Dritter bei der WM in diesem, nur allzu vergänglichem Sommermärchen. Nun ist auch 2006 vorbei und endete mit einer Neujahrsansprache der Kanzlerin, die an Plattheit kaum zu unterbieten war. Auszüge der Schlagworte:



"Fangen wir einfach an!"

"Die Welt wird auf Deutschland schauen"

"Werden Sie Freund oder Freundin!"

"Ohne starkes Europa sind wir schwach"

"Öffnen wir unsere Herzen"




Da spricht die wahre FDJ-Sekretärin...
Ein solch leeres Blah wird keinem Jugendlichen, der Lehrstelle oder Job sucht, auch nur den Hauch einer Perspektive geben, aber es ist eben Merkel!
Ich feierte Silvester wie eine größer werdende Zahl von Deutschen allein, da die beste Freundin von allen mit ihrer Agentur in Österreich genauso arbeiten musste, wie meine ehemaligen Kollegen im Theater. Heute geht eben alles ums Geld und es ist leider wichtiger geworden, als zu feiern. Es war eine schöne Zeit, als ich auch im Theater gearbeitet und mit mindestens 300 Mann, die 20 000 Besucher nicht eingerechnet, gefeiert habe. Auch meine Freunde sind mittlerweile alle mindestens einmal verheiratet, oder wie Klaus, in ein anderes Land gezogen und so sind auch meine Partys mit 30 Leuten ein für allemal Vergangenheit und ich plünderte meinen Kühlschrank und gönnte mir mein eigenes „Dinner for One“.
Außer, dass 2007 noch teurer wird, als jedes andere Jahr nach dem Millennium, geht es auch im kälter werdenden Deutschland nur weiter, wie gehabt. Einen Grund gibt es doch noch, sich auf 2007 zu freuen, denn ich hab Karten für Ben Folds und Sting!




Same Procedure...




Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!