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Das letzte Gefecht

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Der letzte Film der X-Men Trilogie, „X-Men III, der letzte Widerstand“. Regie: Brett Ratner, hat alles, was eine gelungene Fortsetzung und sogar ein gut gemachter dritter Teil haben muss.
Außer der, ohnehin schon starken Besetzung eine Masse neue Charaktere, von denen einer sogar als ziemlich blaues „Beast“ in der Regierung der Menschen sitzt, um die Interessen der Mutanten zu vertreten.
Es gibt einige aufklärende Rückblicke und Einsichten in die Zukunft.
Nun sind die Mutanten bei den X-Men auch etwas anders geschraubt, als die verstrahlten Kollegen aus der Wüste in „The Hilles Have Eyes“ und jeder davon auf eine andere Art sympathisch. So stört es auch wenig, wenn Jean Grey, Famke Jannsen, die sich in Teil zwei ja für die X-Men geopfert hat, nun plötzlich eine Art Wiederauferstehung erfährt und sich dabei passenderweise in den unberechenbaren Phoenix verwandelt, in ein Wesen mit geradezu überirdischen Kräften, die sogar die Kräfte ihrer ehemaligen Lehrer Professor Xavier und Magneto in den Schatten stellen.
Der Film ist auch, anders als die ersten beiden Teile, auch nicht mehr hauptsächlich auf die braven X-Men des Professor Xavier ausgelegt, sondern die kriegerische Bruderschaft von Magneto dominiert den Film genauso, wie die auferstandene Jean Grey.
Ihr gehören auch die zwei besten Szenen des Films: die Zerlegung eines kompletten Hauses, bei deren erschüttertem Ausgang mir der Atem stockte und der Schluss des finalen Kampfes, in dem Wolverine ein letztes Mal versucht die Macht des Monstrum Phoenix zu brechen. In der, ziemlich rasanten Handlung gibt es außer der Auferstehung noch Liebe, Verrat, Tod und ziemlich einschneidende Veränderungen auf Seiten der Mutanten und einen ziemlich spektakulären Showdown in San Francisco, bei dem die Golden Gate Bridge eine ziemlich tragende Rolle spielt und dabei auch so ihre Dellen bekommt.
X-Men 3 ist seit langer Zeit endlich mal wieder eine Fortsetzung und sogar ein dritter Teil, bei dem sich der Regisseur Brett Ratner sehr viel Mühe gegeben hat, dem ersten Teil von Bryan Singer gerecht zu werden und sogar logisch zu bleiben, soweit das bei dieser Art Film überhaupt möglich ist.
Ein Happy End, das diesen Namen verdient hätte, gibt es nicht, aber der Film ist so gemacht, dass man trotzdem nicht enttäuscht ist, sondern sogar zufrieden über einen gut gemachten Film. Gerade der großartige Ian McKellen, der als Magneto in diesem Teil der X-Men Saga mehr Macht demonstrieren durfte, als in den beiden anderen und sogar mehr als in der Rolle des Gandalf aus „Herr der Ringe“ weiß zu überzeugen und gibt dem Film eine eigene Note. So bekommt „X-Men III, der letzte Widerstand“ auch lockere 10/10 auf meiner persönlichen Wertung, denn er hat mich sehr gut unterhalten!



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