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I, Robot


Wenn Will Smith tatsächlich wie Ronald Reagan plant, vom Schauspieler zum Job des Präsidenten zuwechseln, muss er aber noch sehr viel schlechtere Filme machen, als die, die er jetzt macht. „I, Robot“ ist ein bildgewaltiges Sci-Fi-Spektakel mit mörderischen Maschinen, das es in sich hat.
Detective Spooner ist Polizist in den USA des Jahres 2035 und kann die Robots, die allgegenwärtigen Helfer der Menschen nicht ausstehen. Er hasst sie sogar und misstraut ihnen total. Die Robots sind zwar an drei eiserne Gesetze gebunden, die von ihnen allein nicht gebrochen werden können - oder doch? Zusammen mit der Roboter-Psychologin (!) Dr. Calvin stößt er auf Geheimnisse, die normalen Menschen so richtig den Tag versauen würden. Nur ist da ja der Alleskönner, Oscar-nimierte Schauspieler, TV-Star, Rapper und Produzent Will Smith, der den Men in Black und den Bad Boy gleichzeitig raushängen lassen darf und wieder einen Film der optischen und akustischen Superlative anbietet, den zu sehen nur im Kino, oder einer mit DVD-Analage mit Dolby 5.1 wirklich lohnt. Schon der Anfang des Films ist sehr unterhaltend, als Spooner von einem Robot-Boten ein paar Sportschuhe aus dem Jahr 2004(!) bekommt.
Dieser Bote erinnert sehr an die Leute, die mir die Pakete bringen, nur das sie eben etwas echter sind. Der Film spielt 2035 und damit knapp 400 Jahre vor der Existenz des sympathischen Androiden Data vom Förderationsraumschiff Enterprise und die Roboter von 2035 haben natürlich noch tödliche Macken. Nur die hier zu verraten, wäre unangebracht, denn den Film im Kino zu sehen, lohnt tatsächlich. Furiose Massenszenen mit Robotern, die teilweise schon biblischen Charakter angenommen haben, macht der Regisseur Alex Proyas diesen Film mit der eigentlich kleinen Story zu einer Lust für Augen und Ohren. Nun, Will Smith wäre nicht Will Smith, wenn er das Problem nicht findet und Hollywood nicht Hollywood, wenn das nicht in einem riesigen Finale mit ganzen Armeen von Robotern, die dann aber auch überall sind, enden würde. Ein sehr unterhaltsamer Film, der auch völlig ohne Blut auskommt. Ich war ganz froh, Geld fürs Kino ausgegeben zu haben, denn die geplante Anschaffung meines Haushaltsroboters NS-5 muss jetzt ohnehin noch etwas warten.