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Dawn of the Dead

Ein Film wie aus dem Leben gegriffen und von daher auch gleich FSK 18 und nicht bei Amazon zu haben. Ein paar Leute sitzen in einer Shopping Mall fest und werden von Zombies angegriffen und nacheinander dezimiert. Wer kennt das nicht vom Aldi? Man steht mit seiner geladenen PumpGun so an der Kasse rum und plötzlich kratzen Blutverschmierte Zombies am Glas der Eingangstür und wollen einem unbedingt die letzte haltbare Milch streitig machen und weil draußen eine tödliche Seuche grassiert unbedingt in den Laden.
Im Horrorfilm „Dawn of the Dead“ von Zack Snyder, einem Remake von 1978 wird dieses leidige Thema, was jeden von uns schon einmal erwischt hat, mit einer geradezu dokumentarischen Genauigkeit, Akribie und sehr viel Kunstblut angegangen und dargestellt.
Natürlich findet ein Zombie den Weg hinein und natürlich beißt er eine Kundin, die zu allem Überfluss im letzten Monat schwanger ist.
Auch das kennt jeder von seinem Aldi. Wie im Aldi auch, mutiert die Gebissene und bringt selbstverständlich ein Zombie Baby zur Welt, das dann seinerseits drauflosbeißen will. Ganz wie im richtigen Leben und absolut authentisch, denn jeder der vor dem Wochenende mal im Aldi versucht hat einzukaufen, der kann diese Vorgänge bestätigen. Um dieser Plage Herr zu werden, müssen noch Reihenweise Köpfe platzen oder zum Platzen gebracht werden, zahllose Körper umgeschossen, zerstückelt oder aufgespießt werden. Es muss eben alles das passieren, was in einem echten Horrorfilm so geschehen muss, um der nervigen Plage ausgeflippter und beißfreudiger Zombies Herr zu werden. Für 10 Euro im Media-Markt erworben, ist das quasi ein Film zum lieb haben und ein Blutbad zum mitnehmen.
Ving Rhames, der fiese und korrupte Cop aus Dark Blue ist der Vorkämpfer gegen die nervigen Untoten und metzelt sie Reihenweise nieder und um.
Ich kenne den originalen Film von 1978 nun nicht, aber ähnlich, wie im „Chainsaw Massacre“, von dem ich die alte und die neue Version habe, können die Special Effects nur um Einiges besser sein. Eine echte Handlung allerdings war nicht zu bemerken oder ziemlich gut getarnt. Nur da ist der Horrorfilm wie der Pornofilm, die Handlung ist das Letzte, auf was bei solchen filmen Wert gelegt wird. Nur dass man einen Porno doch eher schwerer mit einem Supermarkt oder einer Mall unter einen Hut bekommt und selbst mir würde bei dem Thema Porno kein Aldi einfallen!
Warum mir einige Zombies bekannt vorkamen, weiß ich nicht und wäre mit meinem Spiegelbild alleine auch nicht zu erklären. Gut möglich, dass ich ähnliche Gestalten aus dem Internet kenne, aber das ist mir auch egal. Der Film „Dawn of the Dead“ bekommt jedenfalls 8/10 Punkten von mir und diese acht Punkte für die gelungene Darstellung des Horrors!
Für Kommentarwütige:
http://www.blog.de/main/index.php/filmtexte