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Der Angriff der Infantin

Nun ist das bewegte Jahr 2005 mit der Kanzlerwerdung und damit der eingebauten Seligsprechung von Frau Merkel abgehakt, weil Schröder sein Amt nicht früh genug loswerden wollte und die neue Kanzlerdarstellerin Merkel hat ihre teure Fönfrisur in genügend Ländern der Welt herumgetragen und für ihren Coffieur, den „Starfriseur“ Udo Waltz Werbung geschoben , jetzt geht es im Kanzleramt an die Arbeit und das bedeutet zuerst einmal an das Geld der deutschen Bürger, denn irgendwer muss die teure Frisur und die Reisen der Frau Merkel ja auch bezahlen. Nun ist die Kanzlerin aus dem Komasaufen mit Vizekanzler Müntefering erwacht, und es geht ans Geld. Diesmal das der Rentner.
Nach dem Alterseinkünftegesetz, das nun 2006 in Kraft treten soll und wahrscheinlich auch wird, plant die Regierung Merkel einen Großangriff auf die Rentner und deren Einkünfte. Beschlossen hat dieses Gesetz zwar noch die Regierung Schröder, aber nun ist eine Kanzlerin Merkel am Ruder und die hat ja alles, was von Schröder kam in Grund und Boden kritisiert und könnte es ja nun besser machen.
Ich selbst bin diesmal nicht betroffen, weil ich einfach zuwenig bekomme, aber dieser Blitzkrieg trifft genau die Leute, die Deutschland nach dem Krieg wieder aufgebaut haben. Kein Jugendlicher und kein Kind sollte jetzt voreilig als Nichtbetroffene jubeln, denn jetzt geht es den freigiebigen Großeltern ans Geld!
So gilt Kanzlerin Merkels Ohrfeige, denn sie regiert ja nun mehr oder weniger das Land, genau der Generation des Wirtschaftswunders, das sie angeblich so verehrt und zum Vorbild haben will. In ihrem zügellosen Bestreben, irgendwelche Löcher im Haushalt zu stopfen, hat Frau Merkel mittlerweile gute Chancen, den begehrten Titel der Miss Wirtschaft zu bekommen. Ökosteuer, Dosenpfand und die umkämpfte Maut, alle Projekte von Rot/Grün, diese wütend bekämpft hatte, waren nun kein Thema mehr und auch die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit muss jetzt warten, das waren ohnehin nur Wahlversprechen und zudem unverzichtbare Einnahmen.
Rentner haben keine Lobby im Bundestag und sind somit ideale Ziele für Sparmaßnahmen aller Art. Mal ganz abgesehen davon, dass es seit 10 Jahren keinerlei Rentenanpassung an die gestiegenen Lebenshaltungskosten in Deutschland gegeben hat, ist dieser monetäre Angriff der Infantin Angela der Unnötigen auf das wenige Geld der Rentner schlicht eine Frechheit, mit der die Generation für die Unfähigkeit mehrerer Finanzminister und Kanzler bestraft wird, die Deutschland wieder aufgebaut hat. Wiederaufbau hin, Bestandsschutz bei Renten her, Frau Merkel braucht Kohle und sie hatte ja auch auf ihren Reisen Milliarden an Geld verteilt, das sie erst noch eintreiben musste.
Das hatte sie von ihrem dicken Mentor Helmut so gelernt. Also Alkaselzer, Aspirin und schwarzen Kaffee eimerweise in den Hals gekippt, die Falten schnell glatt gezogen und eine Neujahrsansprache gehalten, in der Bürger mit Ideen gelobt werden.
Denn nur die wenigsten Bürger wissen ja, dass dieser Teil der Ansprache nichts als reines Selbstlob war, denn die besten Ideen hatte ja immer noch die Regierung, wenn es darum ging, den Bürgern über Steuern und Abgaben ganz legal das Geld aus der Tasche zu ziehen. Um das zu schaffen, brauchte sie das Wissen und die kriminelle Energie aller Politiker und so holte sie sich eben auch die Machtbesoffene SPD mit ins Bett, die sie ohne Schröder ganz erträglich fand, denn Schröder hatte sie durchschaut, aber der alte Müntefering fraß ihr aus der Hand.
Auch dem waren Wahlversprechen völlig egal und für einen Ministerposten zeigte er sich recht biegsam. Auch der Rest der SPD war ohne Schröder sehr gefügig geworden und der neuen Kanzlerin für das ein oder andere Pöstchen in der Regierung gerne zu Diensten. Auf die Art war ihr eine Legislaturperiode schon einmal sicher, egal, was die Wähler von ihr hielten.
Mehr als zwei Legislaturen hatte sie ja ohnehin nicht vor, sich für dieses Amt zu verschwenden, denn sie fühlte sich zu Höherem berufen und wollte nun auch das Patriarchat in Rom knacken und nach dem Ableben von Ratzinger/Benedikt die erste Päpstin der Katholiken werden, Domina die 1. wäre dann ihre weltliche Erfüllung. Nur bis dahin musste sie sich aber erst das Geld der Deutschen besorgen. Irgendwer schafft dann vielleicht auch neue Arbeitsplätze oder auch die letzten davon ab, aber das war dann ja nicht mehr ihre Sorge.