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Der Film zum Song


Hin und wieder gebe auch ich mir einen Film, der keinen tieferen Sinn macht, sondern nur zur reinen Unterhaltung taugt. So auch „Ghostrider“ von Mark Steven Johnson 2007 mit Nicolas Cage als Titelheld. Mir ist der dazugehörige Comic von Marvel nicht bekannt, aber dafür umso mehr der Song „Ghostrider in the Sky“, der älter ist als ich. So ist die Geschichte dieses Films bei mir die Geschichte eines Liedes, was ich mein Leben lang kenne. Ein gewisser Stan Jones schon 1949 komponiert wurde, mir aber von einer Band namens „The Ramrods“, die das 1960 intonierte, als Dauerbrenner in den Ohren klang. Einen Comic soll es auch geben, aber den kenne ich nicht. Der Plot des Films ist daher so simpel wie die Legende vom Feuerreiter selbst:



Der Motorrad-Stuntfahrer Johnny Blaze überschreibt in seiner Jugend seine Seele dem Teufel, damit der seinen Vater vom tödlichen Krebs heilt. Der Vater wird gesund und Johnny Blaze der Kopfgeldjäger des Teufels, der entflohene Seelen und Dämonen aus der Hölle wieder einsammelt.


Die Ghostrider früherer Jahre waren auf Pferden mit feurigen Hufen unterwegs, aber man passt sich ja an und so ist es bei Nicolas Cage alias Johnny Blaze der Zeit entsprechend ein brennender Chopper. Der Teufel ist mal wieder als Mephistopheles auf der Erde unterwegs und wird recht glaubwürdig von einem alt gewordenem Peter Fonda gegeben, der seit „Easy Rider“ wohl nicht vom Thema Motorrad lassen kann. Auch der graue Sam Elliot ist als ein Vorgänger des Ghostriders mit von der Partie, aber der hoppelt noch brav auf einem brennenden Pferd durch die Landschaft. Ob nun Nicolas Cage die beste Besetzung für diese Rolle war, darüber darf gestritten werden, aber ich fand, sie passte zu ihm, schon weil sein üblicher Hundeblick oft genug durch eine Kopf ersetzt wurden, der mitsamt den Augen in hellen Flammen stand. Die Effekte beherrschen diesen Film, was insofern gut ist, als das man einfach wenig grübeln muss. Ein Comic eben. Es gibt auch eine Lovestory mit der Jugendliebe Roxanne von Johnny Blaze, aus der nachher die schöne Reporterin wurde, die von Eva Mendes recht ansehnlich ins Bild gebracht wird, köchelte dagegen eher auf kleiner Flamme und störte nicht weiter. Ein Film zum wohl fühlen, der einen zu guter Laune verleitet. Ich zumindest bekam welche. Auf meiner persönlichen Wertung somit auch stolze 9/10 und ein Schnäppchen für die Sammlung mit Filmen mit Nicolas Cage. Für mich hat nun auch der Song, der mich mein Leben lang begleitete, ein Gesicht und eine Story.

Das Original von 1960



Die chaotische Version der Bluesbrothers


Die Version von Spiderbait zum Film



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