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Der GIGA Chat ist tot, oder Inder statt Kinder?

Nach jahrelanger Misswirtschaft und falscher Bastelei von unkundigen Leuten ist der Chat, der bei GIGA auf der Cassiopeiasoftware lief, irgendwann 2002 endgültig verstorben und nahm ihren Weg ins virtuelle Nirwana der Bits und Bytes und man erklärte offiziell, dass es nun nur noch die Möglichkeit gäbe, mit einem Chat auf der Basis des grottigen Java dienen zu können und machte damit die Community GIGA zu einem der vielen Boards des Internet.
Heute, 2005, also eine ganze Zeit lang später, war ich mit einigen Chattern von 1999 in einem privat gebasteltem Chat, der völlig ohne Cassiopeia auskam und der auf der Basis eines Programms meines, damals 15jährigen(!) Webmasters ohne zu Mucken mehrere Stunden lang mit 300 registrierten Leuten in mehreren Chaträumen bei einem anderen ehemaligen Chatter auf dem Webspace ohne Murren lief.
Hätte man sich bei GIGA 2002 der Kenntnisse und Fähigkeiten des jungen Mannes bedient und nicht großkotzig abgewinkt, hätte man seine Software den Bedürfnissen von GIGA angepasst und das wäre noch immer eine Community mit Chat und nicht ein lausiges Board von vielen.
GIGA hätte nur seine eigenen, talentierten und hochmotivierten User Fragen und mit einbinden müssen und die technische Talfahrt wäre wenigstens verlangsamt worden.
Nur ist falscher Stolz ein schlechter Ratgeber.
Außerdem ist es pervers. Der Kanzler will Inder für die, mit fähigen Köpfen unterbelegte Internet-Technologie holen und die Opposition hält den Slogan: „Kinder statt Inder“ dagegen und wenn es denn tatsächlich mal ein paar schlaue deutsche Kinder und interessierte Jugendliche gibt, denn ich persönlich weiß noch von so einigen talentierten jungen Programmieren, dann sieht die entscheidende Industrie, in dem Fall GIGA, starrsinnig darüber hinweg.
Dafür werden dort Leute eingestellt, die so Internetverwandte Sachen, wie den Bachelor for Art and Anglistik, also für Kunst und Englisch studiert haben. Englisch ist im Internet zwar relativ wichtig, aber wie zum Geier bekomme ich einen muckenden Server oder eine streikende Software mit Kunst zum Laufen?
Genauso hätte ich früher im Orchester einen Metzgermeister für die Stelle der ersten Violine zum Vorspiel bitten können. Das wäre Artverwandter, denn die Saiten der Geige bestehen ja aus Tierhaaren.
Solange die deutsche Industrie die jungen deutschen Talente im Bereich der Internet-Technologie genauso hartnäckig ignoriert, wie dieses GIGA das macht, können auch alle Inder zuhause bleiben und die Politiker sich wieder einbekommen mit ihren hohlen Sprüchen!
Ich bin nur ganz froh, dass ich einige dieser ausgesprochenen Talente vor Jahren kennen lernen durfte und noch immer kenne. Ich brauche da zu nicht die Inkompetenz von GIGA, sondern nur deren Chat zum kennen lernen dieser Talente.