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Der Grund zur Veranlassung

Der Grund, Texte zu verfassen ist bei jedem Schreiber ein anderer. Meine Intention rührt noch aus meiner Schulzeit. Da war ich Klassenstärkster, Klassenzweiter und Klassenkasper in einer Person. Nur ein Streber war ich nie. Ich hatte einen unheimlichen Spaß daran, die Leute irgendwie zu unterhalten und bei Laune zu halten.
Daran hat sich über die Jahre, Lehre und Arbeitszeit nicht viel geändert. Nur Stärkster bin ich heute wahrlich nicht mehr. Diese Freude an der Unterhaltung ist meine Motivation. Ich sehe das leere „Blatt“ auf dem Monitor und darauf dann die Geschichte, die ich im Kopf habe. Entweder aus meiner Phantasie oder dem dürren Alltag, den ich noch habe. Aber auch da kommt zuweilen mehr zusammen, als bei etlichen, scheinbar gesunden Menschen.
Ob es nun der Zoff mit politisch unterentwickelten und Vergangenheits-, Leb und Zukunftslosen Landeiern oder „Machthabern“ im Internet ist, die das, was sie ihr Leben nennen an das oder im Internet verplempern oder hin und wieder auch über einen guten Film im Kino oder auf DVD. Ich schreibe die Texte auch mit einer Hand selbst und klaube sie mir nicht im Internet zusammen, wie ein gewisser Versicherungsvertreter, der vor Jahren damit mal eine gewisse Kindercommunity erfreute und sich für die geklauten Satiren sogar noch feiern ließ. Diese Community ist Dank anhaltender Misswirtschaft über Jahre so gut wie hinüber und der Vertreter ward dort nicht mehr gesehen. Lesenswertes gibt es da ohnehin nicht mehr. Da muss man das Internet schon präzise und genau nach Stätten für gut Geschriebenes durchsuchen. Die Kindercommunity ist definitiv keine dieser Stätten mehr. Sie ist zu einer Ansammlung von Foren mutiert, zu einem Board. Ich habe einfach auf meiner HP weiter geschrieben und zähle seit 12. Oktober 2004 nun dort meine Leser.
Das Motiv anderer Schreiber ist wohl meist ein Anderes und da kann ich nur spekulieren. Bei der Mehrheit ist es ganz einfach so, dass sie Kurioses aus dem Alltagsgeschehen, über Buch und Film, über Zauberzwerge und Grand Prix Blamagen, oder die eigentlich absurden Episoden 0,3 und 0,6 von StarWars spielerisch mit viel Wortwitz verarbeiten und an die geneigten Leser tragen.
Doch nicht alles, was satirisch geschrieben und gemeint ist, kommt auch beim Leser so an. So erinnere ich mich an einen Text über gewisse Unlogiken in dem Film StarWars "Episode II". Sofort gab es aufgebrachte Fanatiker, kurz Fans, die die durchaus einleuchtende Argumentation in Grund und Boden kommentierten.
Dann gibt es noch viele Schreiber, die einfach gerne mit der deutschen Sprache jonglieren, denn dafür taugt die deutsche Sprache, subjektiv gesehen, als Deutscher, immer noch am Meisten.
So tummeln sich im Internet viele talentierte Kollegen, die kleine Alltagskatastrophen in kurzweilige und witzige Geschichten umzusetzen wissen und damit aufs Köstlichste zu unterhalten verstehen. Ein Jeder davon ist im spielerischen Umgang mit der deutschen Sprache ein kleiner Meister.
Auch wenn das Internet sonst in Chat und Foren nicht wirklich ein Hort der deutschen Kultur und Sprache ist, so ist es dies doch in mancher Ecke, in der die Kultur des Worte Setzens ein Plätzchen findet.
Ich selbst weiß, das da noch eine Menge Menschen existieren, für die Deutsch absolut keine Fremdsprache ist, und die auf ihren eigenen Homepages sehr gelungene Werke stehen haben. Das ist Lobenswert, aber eine völlige Verschwendung, wenn ihre Publikation an prominenter Stelle verwahrt wird.
Genau, wie es mancher Internetcommunity gelungen ist, einige extrem fähige Programmierer in sich zu fixieren, gibt es mittlerweile auch die richtige Menge von Deutschartisten, die mit dieser Sprache so gut umgehen können, dass sie überall zur Unterhaltung beitragen könnten. Nur in dieser Community sind sie nicht mehr willkommen. Das ist dort kaum einer, dessen Horizont über die Dorfgrenze hinausreicht. Da wird man maximal mit verkniffenen Lippen geduldet. Von daher ist auch das inhaltliche Ende dieser Community recht absehbar, aber das Internet ist ja groß und außer der eigenen HP gibt es ja noch andere Möglichkeiten, einer Art von Öffentlichkeit einen Text zu präsentieren.