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Der Knecht geht

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Guido Westerwelle, derzeit noch Außenminister und Vizekannsnicht der Regierung Merkel, der sich selbst ja eher als Führer seiner Partei empfindet, hat nach den schwer misslungenen Wahlen in Baden Württemberg und Rheinland-Pfalz, in denen die FDP geradezu grandios gescheitert ist, hat nun mit großer Geste seinen Rückzug auf Raten von allen Parteiämtern angekündigt und inzwischen auch vollzogen.
Nun mag er sich, die FDP und Teile der Union Westerwelle als Führer und Chef empfunden haben, aber große Teile des Volkes, mich inbegriffen, sehen in ihm nur einen unglaubwürdigen und sehr lästigen Schreihals und unangenehmen Selbstdarsteller.
Er hat den Wahlsieg von 2009 einfach nicht verdaut, wo der FDP die Möglichkeit eingeräumt wurde, mit der Union zu einer Regierung zu kopulieren.
So sehr fruchtbar war diese Beziehung in den ersten Monaten ihrer Existenz allerdings nicht, denn die Regierung machte einfach weiter nichts was einen Nutzen hätte oder auch nur sinnvoll war.
Westerwelle fand ein anderes Hobby und beschimpfte erst mal das Volk.
Keiner weiß, was Westerwelle damit kompensieren wollte, aber es hat seiner Partei nicht allzu gut getan, denn sie ging bei allen Landtagswahlen danach in einen beständigen Sinkflug, denn die Wähler fühlten sich durch die gebrochenen Wahlversprechen nur noch veralbert von dieser FDP.
Westerwelle war kein echter Chef seiner Partei, sondern eher ein Mitglied im Kanzlerinnenwahlverein von Merkel und wie sie auch ein fügsamer Knecht der Lobbyisten der Wirtschaft. Selbst für ein Kind reicher Eltern, das aus einem westdeutschen Kaff wie Bad Honnef kommt, hat er erstaunlich wenig Rückgrat und Haltung gezeigt.
Mit seiner Einstellung wäre auch er in der DDR ein führendes Mitglied der FDJ gewesen und so war er folgerichtig auch Vizekannsnicht und Stellvertreter der Bundeskanzlerin.
Von diesen Ämtern will er sich nach letzter Angabe allerdings tapfer und ohne chirurgischen Eingriff trennen.
Ansonsten ist seine Gier nach Macht der von Merkel ziemlich ebenbürtig. Er gebärdete sich als ihr Kasper und damit auch der Kasper der FDP.
Bis zum Schluss war er der größte Fan der Atomkraft und erst als den Japanern die AKW um die Ohren flogen und Merkel samt ihrer Union bei der Atomkraft die Meinung um 180 Grad wechselte, tappte Westerwelle mit seiner FDP brav hinterher. Sie wollte ja die Landtagswahlen nicht allzu hoch verlieren, aber diese Rechnung ging zum Glück nicht auf. Die Wähler sind vielleicht vergesslich, aber sie sind nicht blöd.
Inzwischen hat Westerwelle bis auf den Außenminister alle Ämter abgelegt und der Karrierist und Abzocker im Gesundheitswesen, Philipp Rösler ist neuer Chef der FDP. Schon wegen dieser Abzocke für die Pharmaindustrie ist Rösler ein sehr würdiger Nachfolger von Westerwelle und als neuer Vizekannsnicht wird er auch ein neuer würdiger Knecht für die Kanzlerette sein. Mit dem Rücktritt von Westerwelle ändert sich also gar nichts und erst recht nicht wird etwas besser. Das deutsche Volk hat den Salat dieser Regierung 2009 angerührt. Dessen Dressing ist nun mit dem lächelnden Asiaten Rösler weniger bitter, aber noch genauso verlogen, denn es geht ja noch immer um die FDP. Vom Maulhelden Westerwelle nun zum Vorschüler, an der miesen Politik dieser Regierung ändert das nichts!!




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