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Der Kriegspräsident

Er sei ein Kriegspräsident verkündete George W Bush, als Osama Bin Laden die USA angegriffen hatte und Bush ihn jagen wollte.
Da die Familie Bin Laden die Familie Bush finanziell ziemlich in der Tasche und auch sonst etliche Milliarden Dollar in die USA investiert hatten.
So zumindest hat es Michael Moore für Amerika und die Welt herausgefunden. Er wird zwar deswegen gerne als Lügner bezeichnet, aber solange ihm keiner eine Lüge nachgewiesen hat, bleibt es hohles Gewäsch und Michael Moore unwiderlegt.
Es gab also knallharte finanzielle Interessen, das Bin Laden junior nicht gefunden wird und so wurde er es auch nicht. Bush schickte seine Krieger erst nach Afghanistan und die randalierten dort schon vorsichtshalber etwas rum. Auf Dauer war das aber ebenso langweilig für die Medien, wie ergebnislos und ein anderer Schuldiger musste her.
Da fügte es sich ganz gut, das Papa Bush in Nordafrika, genauer im Irak, mit einem gewissem Saddam Hussein noch eine Rechnung offen hatte und der weltweit als übler Bursche galt, weil er sein Volk und die kurdische Minderheit im Land recht Roh behandelt hatte. Da gegen Saddam ansonsten nicht viel Bösartiges zu finden war und die USA ja auch sonst jeden Diktator in Ruhe und an seinem Volk sich austoben ließ, musste über Nacht schon etwas sehr Bedrohliches her und dabei war dann, wie immer die CIA behilflich.
Die entwickelte Kreativität und Phantasie und dichtete Saddam nicht weniger als chemische und „Massenvernichtungswaffen“ an! Von derartiger Schlechtigkeit des Irak überzeugt, stieg dann auch Tony Blair mit seinen Briten in das Boot von Bush und gemeinsam überfiel man dann eben den Irak. Bin Laden war ohnehin schon über alle Berge, aber dem amerikanischen Volk dürstete es natürlich noch immer nach Rache für den 09.11. und die hatte Bush ja seinem Volk auch versprochen und nun brauchte er einen greifbaren Schuldigen, da Osama Bin Laden ja so frech war und sich noch immer nicht fangen lassen wollte. Günstigerweise war da im Nahen Osten im Irak mit Saddam Hussein ein ziemlicher Rabauke zugange, der sich 1990 Mal eben Kuwait als Vorgarten für den Irak einverleibt hatte.
In der folgenden „Operation Wüstensturm“ durfte Papa Bush diesen Saddam zwar wieder auf Normalmaß gestutzt, aber hat völlig vergessen, ihn aus dem Amt zu jagen und das konnte der Junior nun ja mit dem allgemeinen Verweis auf den Kampf gegen den gefürchteten Terrorismus ja wunderbar nachholen und Papas Fehler damit beheben.
Er zog also gegen den völlig unbeteiligten Irak in den Krieg und präsentierte der Welt mit, von der mächtig kompetenten CIA gesichteten „Massenvernichtungswaffen“, mit denen Saddam Hussein die Welt bedrohen würde, zu Felde. Diese lösten sich nach dem überfall der USA und der Briten wohl irgendwie in Luft auf und sind bis heute noch nicht gefunden worden. Die 180.000 Toten im Irak waren diese Anstrengung wohl wert, denn mehr kam dabei nicht rum. Chemische Waffen wurden auch nur in der Form von Deosprays in Saddams Badezimmer gefunden. Sicher, weil Saddam Hussein die Welt wohl eben nicht mit Achselnässe bedrohen wollte. Nun war aber Präsident Bush, der „Held der westlichen Welt“ war auch nicht der Stabilste, wie die Berliner Zeitung am 15.01. 2002 mit viel Häme zu berichten wusste:

„Selbst in seinen kühnsten Träumen mag Osama Bin Laden nicht das erreicht haben, was eine kleine Brezel am Wochenende vermochte: Nach Meldungen des Weißen Hauses zwang sie den mächtigsten Mann der Welt nicht nur in die Knie, sondern sogar auf den Boden. Der Präsident hatte sich an einer Brezel verschluckt und war sekundenlang ihn Ohnmacht gefallen. Die amerikanischen Medien riefen daraufhin den "Brezel-Alarm" in Washington aus.“

Es fehlte auch nicht der Hinweis auf Papa Bush, der sich ja schon 1992, sich vor laufenden Fernsehkameras in den Schoß des japanischen Premiers erbrach.

Eine Familie zum Kotzen also, die da die letzte Supermacht regiert und von entsprechender geistiger Qualität sind dann auch deren Fans.
Saddam wurde dann wie ein Penner aus einem Erdloch gekratzt und seitdem geht es im Irak erst richtig rund. Es gibt Aufständische, wo es vorher keine gab und sogar bei den Wahlen gab es Tote. Ob diese Wahlen in einem Volk von gläubigen Beduinen, wie die Irakis es sind, überhaupt Bestand haben werden und Sinn machen, das wird die Zeit erst zeigen. Skepsis wäre angebracht, denn solange die Amis im Irak herumlaufen, sehe ich den Frieden nur in der gleichen Ferne, wie Osama Bin Laden und Bush wird noch lange erfolgloser Kriegspräsident bleiben müssen!