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Der Kult

Alles begann im WDR 1990 mit dem Folgenschweren Satz: „
"Solange uns das Fernsehen noch blöd machen kann, haben wir die unterste Stufe noch nicht erreicht"
Feuerstein: "Ich habe ein neues Konzept für eine Show entwickelt."
Schmidt: "Gut, und ich mache es Dir kaputt."
Feuerstein: "Schmidt, Du bist krank."
Schmidt: "Absolut"
Schmidteinander war geboren und erfreute über WDR und ARD von 1990 bis 1994 in 50 Folgen die Zuschauer.
Schon mit Herbert Feuerstein zeigte sich das größte Talent von Harald Schmidt, seine Gabe, jede Trivialität mit Intelligenz so zu präsentieren, dass er selbst und Herbert Feuerstein dabei aber nie trivial wurden.
So konnte er auch später in der Harald Schmidt Show ewig Namen vorlesen oder griechische Mythologie und/oder ganze Opern mit Playmobil nachstellen und erzählen. Es war immer irgendwie lustig, unterhaltend und sehr intelligent.
Bei Schmidteinander konnte er so auch schon einmal recht unpassend seinen schwäbischen Heimatdichter Ludwig Uhland mit einem ewig langen Gedicht einbauen, ohne dass das Publikum das übel nahm.
Da Harald Schmidt und Herbert Feuerstein auch ziemlich gebildet sind und recht gut mit dem Klavier umgehen konnten, passierte es auch schon mal, dass sie völlig unvermutet ein Ständchen von Franz Schubert nach einer zotigen Bemerkung über die Unterwäsche von Sharon Stone einbauten.
Das war Humor der gehobenen Liga und mit dem ist Bspw eine Anke Engelke ganz schlicht überfordert. Einen „Teilchenbeschleuniger“ in eine Show einbauen, um damit Kuchen in Richtung Publikum zu schleudern, so etwas geht eben nur bei Harald Schmidt. Genauso, wie auch nur Schmidt in einem Studio tatsächlich 10 000 gewöhnlichen Scheißhausfliegen, „Muska Domestica“, die „Freiheit schenken“ und auf sein Publikum loslassen kann!
Größter Unfug mit größtem Aufwand also.
Kleine spitze Seitenhiebe auf andere Sendungen des WDR und auf die Post und andere unfähige Firmen waren schon damals eine erfrischende Zutat, wie der genauso berühmte wie schwachsinnige Test von Sprichwörtern und die Nasenflöte von Herbert Feuerstein. Schade, dass die Sendung Schmidteinander nach nur 50 Folgen wegen eines Zwistes von Harald Schmidt und Herbert Feuerstein eingestellt wurde. Diese Sendung war wegweisend, zumindest was den Weg von Harald Schmidt anging! Ich bin jedenfalls froh und dankbar, die ersten acht Folgen davon auf DVD geschenkt bekommen zu haben und freue mich auf den neuen Harald Schmidt, dieses Mal wieder bei der ARD.