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Der Märtyrer

sieben_lebenWill Smith Lost


In „Sieben Leben“, dem letzten und wohl auch schlechtestem Werk von Will Smith geht der eigentlich begnadete Schauspieler Will Smith mal wieder über Leichen und vorzugsweise über seine eigene. Nur bis der Zuschauer dahin überhaupt kommt, vergehen ziemlich quälende und langatmige fast zwei Stunden.
Als Hauptakteur Tim Thomas, der sich als sein Bruder Ben ausgibt, erforscht er undurchsichtigerweise die körperlichen Defizite von sieben völlig fremden Menschen. Nach der ersten langen Stunde wird langsam klar, Tim möchte seine eigenen Organe spenden, um fremden Menschen zu helfen.
Smith spielt da eine Rolle, die selbst Jesus Christus daneben wie einen syphilitischen Drogendealer aussehen lässt. Warum er das macht, erfährt der geduldige Zuschauer erst nach quälend langen zwei Stunden.
Die Gründe für Tim/Ben Thomas sind eher profaner Natur, aber die Gründe, warum der ehemalige Actionheld Will Smith seinem Publikum solche Filme zumutet, die sind sehr viel spannender als die über zwei Stunden Film.
Erst strebt er 2006 nach Glück, in dem er als Arbeitsloser die Familie verlässt, mit seinem Sohn in der Gosse schläft und ohne Geld arbeitet und dann wird er 2008 zum Heiligen, der sich ausweiden lässt.
Während seine Fans sein „Streben nach Glück“ noch als einen Wechsel in die ernsten Rollen verteidigten, ist „Sieben Leben“ nur noch mit einer veritablen Macke als Auswuchs seiner frühen und unverdauten Midlife Crisis zu erklären.
Ich hab dieses Werk zum Glück nicht im Kino erlebt, sondern ganz banal im Fernsehen und fand es langweilig und schlecht.
Irgendwo dann ganz logisch, dass dieser Film auch im langweiligsten Privatsender überhaupt, also auf Sat1 seine Free TV Premiere hatte.
Eine persönliche Wertung habe ich dafür nicht, denn ich habe noch nie Erbrochenes bewertet. Will Smith hat sein Versuch, 2007 noch mit „I Am Legend“ Punkte zu machen, gib ziemlich nach hinten los, denn das war auch nur ein lauwarmes Remake von „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston aus dem Jahr 1971, als die Welt noch übersichtlich in gut und böse eingeteilt war.
Die unterhaltsamen Zeiten der „Men in Black“, der „Bad Boys“ und von „Independence Day“ wird es wohl so unterhaltend nicht mehr geben.
So, wie Will Smith jetzt drauf ist, erwarte ich von ihm maximal noch Dokumentationen über das Paarungsverhalten von argentinischen Fruchtfliegen.




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