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Der Nachfolgeritus

Nachdem nun Fürst Edmund von Bayern beschlossen hat, ins ferne und fremde Berlin zu wechseln, um die junge und zarte Königin Kunigunde Merkel von rein gar Nichts bei ihrer Regentschaft, dem Eineurojob im Amt einer grazilen Regentin von Deutschland vor den Einflüssen der dunklen Seite der Macht, vor dem bösen, roten Fürst Franz von Sozen zur Seite zu stehen und sie auf dem richtigen Weg zu halten, begann im Fürstentum Bayern das dort übliche Hauen und Stechen um die Nachfolge des Fürsten und die Ritter Graf Günther von des Becken Steins und Graf Erwin vom Huberhof begannen sich recht lustig und äußerst unterhaltend einander die Schädel einzuschlagen, wer nun der neue Fürst von Bayern sein dürfe.
Im Fernsehen lief zwar die Kampagne, wer jetzt alles Deutschland ist, aber wer jetzt Bayern ist und vor allem, wer es nun regieren darf, blieb absolut unerwähnt. Das Fürstentum Bayern fand nur insofern Beachtung, als das von dort tierische Abfälle, also, Müll Gewinnbringend in den Rest von Deutschland als Lebensmittel verkauft haben.
An sich also ein famoses Beispiel, wie famos die Marktwirtschaft zumindest in Bayern noch funktioniert. Man muss ganz einfach nur diese ärgerliche und störende soziale Komponente weglassen und den anderen puren Dreck verkaufen dürfen und schon brummt die Wirtschaft wieder.
Nur damit ist noch immer nicht geklärt, wer neuer Fürst in diesem herrlichen und wirtschaftlich so vorbildlichen Land wird. Fürst Stoiber indes hatte der fernen Schönheit in Berlin schon gezeigt, wo es langgeht, indem er ihr den bei der Regentin unbeliebten und umstrittenen Baron Horst Seehofer vom christlichen Gewissen als Minister vor die Nase gesetzt hat und würde nun auch ganz gerne selbst ein paar Dinge in ihrem Hofstaat in die Hand nehmen, aber solange seine Grafen sich in Bayern wie die Schakale um die Nachfolge zanken und streiten, sind ihm genau diese Hände noch gebunden.
Er hatte schon versucht, die beiden Kampfhähne in ein Turnier zu schicken, wo der Überlebende dann sein Nachfolger wird, denn auch das ist gute alte bayrische Tradition. Nur das Turnier scheiterte ganz profan daran, dass Graf Erwin nicht reiten kann und mitsamt Rüstung, Schild, Schwert und Lanze vom Pferd fiel und das Pferd des Grafen Günther ganz einfach unter dessen Übergewicht zusammenbrach und verendete. Außerdem rostet die Rüstung von Graf Günther durch, weil der ganz jämmerlich schwitzte.
Das war also auch keine Lösung.
Da es aber den Fürsten zur Eile drängt, überlegt er schon einen anderen Plan. Er will die beiden Gegner nach Asien schicken, damit sie vor Ort die Vogelgrippe in Deutschland dadurch verhindern und die infizierten Seuchetragenden Vögel vor Ort bekämpfen. Wer von den Beiden das überlebt und wiederkommt, der hat es sich verdient, der Fürst von Bayern zu werden. Es ist auch eine bayrische Tradition, so pragmatisch zu handeln.
Auf die Art wurden seit 1238 im Fürstentum Bayern immer der Überlebende zum Herrscher und die Toten wurden ins deutsche Ausland verfrachtet. Genauso, wie es mit den fauligen Tierkadavern geschah, die sich dort auf wundersame Weise in essbare Lebensmitteln verwandelten, die dort dann teuer an das unwissende Volk verhökert werden konnten!
Ja, unsere bayrischen Nachbarn wissen eben, wie es geht und von daher muss auch Fürst Stoiber die Regentin Kunigunde Merkel dann von ganz Rechts beraten. Schon um ein Gegengewicht zu dem roten Ungeheuer Franz von Sozen zu bilden, der die Regentin ja von Links attackieren wird. Diese Sozen können eben nicht aus ihrer Haut und daran wird Deutschland auch untergehen, wenn das nicht schon die schöne Kunigunde Merkel erledigt!

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