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Der Pisa-Irrtum

In der ersten Pisa-Studie von 2000/2001 war ein Ergebnis als erschreckend bezeichnet worden, was ich damals auch erschreckend fand. Es hieß da wörtlich, dass junge Menschen keine Bücher mehr lesen würden.
Nur was Pisa und auch ich völlig übersehen hatte, war der schlichte Fakt, dass das Buch als Medium generell aus der Mode war. Selbst für mich waren Bücher zu unhandlich und zu teuer geworden. Das ich in meiner Jugend tausende Bücher verschlungen habe, lag auch ganz einfach daran, dass es nichts anderes gab und Bücher ziemlich billig waren. Keine Computer, kein Internet, keine DVD und das Fernsehen in Berlin hatte auch nur fünf Programme. Zwei Ost und drei West und das waren aber immerhin schon drei Programme mehr, als im Rest der DDR.
Trotzdem immer noch recht wenig im Gegensatz zu heute. Ähnliches galt für Westdeutschland und dessen Lesegewohnheiten. Schreiben war in Ost wie in West noch eine Sache der Artistik und man jonglierte wahlweise Tintenfüller der Marken Geha oder Pelikan oder Kugelschreiber vorzugsweise der Marke Parker mit dem Fingern auf dem Papier, denn Tastaturen Gab es noch keine, denn wofür auch? Ich kenne eigentlich keinen Menschen, der so gerne viel geschrieben hat. Mich inbegriffen, denn wegen meiner recht unleserlichen Klaue war und bin ich ein absoluter Feind meiner eigenen Handschrift.
Da war die Tastatur eines Computers dann natürlich ein Segen und damit machte das Schreiben sogar noch Spaß. Ich war allerdings ein ziemlicher Spätzünder, was Computer und Internet anging und holte mir den ersten tauglichen PC erst im Jahr 1995 mit 35 und hatte Internet nur als Begleiterscheinung von BTX, wie das bei der Telekom damals noch genannt wurde, von CompuServe und AOL.
Anständige Provider für das Internet gab es ohnehin erst Jahre später. So richtig intensiv wurde es mit dem Internet ja erst 1999, als ich mich an einem freien Tag im Januar mal durchs Fernsehprogramm zappte und beim, inzwischen verstorbenen NBC Europe eine Sendung entdeckte, die sich, damals noch ausschließlich mit den Themen Computer und Internet befasst hatte. Ich hatte GIGA entdeckt.
Ich war zwar ca 90 Jahre älter als die angesprochene Zielgruppe, aber ich war interessiert. Dieses GIGA hatte, für mich noch ein völliges Neuland, einen, damals noch gut funktionierenden Chat.
Ich meldete mich an und brauchte einen Nicknamen. Da Ägypten ein Hobby von mir ist und ich diverse Bücher darüber verschlungen hatte, kam mir Cheops als Nick in den Sinn und mit diesem Nick ging ich auch in den Chat. Ein Nick, der bei GIGA noch Geschichte machen sollte, aber das wusste ich natürlich noch nicht. Im Chat empfingen mich erst einmal nur freundliche, meist recht junge Menschen und ich wurde mit großem Hallo begrüßt, als man mein Alter erfuhr.
Damals war ich eine Art Methusalem, aber damit konnte ich leben. In diesem Chat lernte ich neben vielen anderen auch einen jungen Mann kennen und schätzen, der außerhalb dieses Chats Felix heißt. Damals junge 16 war und noch heute zu meinen besten Freunden zählt.
Auf GIGA tat sich einiges und einige Chatter bekamen sogar bezahlte Posten bei GIGA selbst, sie mussten nur ein abgeschlossenes Studium vorweisen können, ganz egal, ob das ein Studium der Fußpflege bei Salzwasserfischen, Kunst oder englisch war, GIGA nahm alles. Nur hat aber nichts davon hat dem Chat geholfen und Jahre später weiß man, dass die Abschaffung des beliebten Chats längst eine beschlossene Sache war, denn der Aufwand war GIGA zu groß und die Chatter zu unbeherrschbar.
Dann legte sich Freund Felix eine eigene HP zu, auf der er eigene und gute Texte verfasste und dort zum Lesen anbot. Zur gleichen Zeit führte GIGA eine Kolumne auf der Startseite ein, die von den Chattern verfasst wurde. Ich hatte derweil einen gesundheitlichen Supergau hinter mich gebracht und Felix war einer der ersten Chatter, die mich in Berlin besuchen kamen.
Es kamen zwar noch mehr und sehr viel ältere Chatter, aber die kamen aus purem Eigennutz, wie sich später herausstellte, denn ich hatte mir in den Foren von GIGA einen Namen als Kritiker gemacht und gelangte so zu einer recht zweifelhaften Berühmtheit und eine gewisse Nähe zu mir erschien einigen wohl von Vorteil für den Ruf im Chat und somit auch für die angestrebte virtuelle Karriere.
Nach dem Gau von 2000 musste ich 2001 auch das Schreiben völlig neue erlernen und genau da fing ich mit meinen vielen Texten an, weil Freund Felix mir eine eigene HP dafür gebastelt hat.
Ich schrieb querbeet über alles und jedes. Über GIGA und gewissen Unfähigkeiten dort, über Politik, über Arbeit oder auch nur über die Welt im Allgemeinen.
Ich hatte ja eine Menge davon gesehen und selbst erlebt. Gezählt habe ich die Zugriffe auf meine HP aber erst, als mir mein jetziger Webmaster Freddy, auch ein junger Mann mit Erfahrungen im Programmieren, die mir altem Sack ja nun völlig abgehen, am 12 Oktober 2004 einen anständigen Zugriffszähler eingebaut hatte.
Obwohl gerade 2005 ein stumpfsinniges Kind, das sich im Internet, ganz gegen sein Wesen Mantelmann nennt, aber außer drei roten Haaren am Kinn, keinerlei Beleg dafür hat und das ich nur einmal auf einem CT gesehen und gleich wieder vergessen habe, sich berufen fühlte, eine Art „Hasspage“ zu meiner HP gebaut hat, damit er sich hemmungslos bei meinen Texten bedienen und sie „kommentieren“ konnte und seit 5. Juni an meinen politischen Texten scheiterte, kam meine kleine HP vom 12. Oktober 2004 bis heute auf über 15 000 Zugriffe, also Leser, wie der Zugriffszähler beweist:



Storys 15016mal gelesen (Heute: 15)


Denn etwas anderes, als lesen kann man bei mir ja nicht machen.
Ich habe ja auch online meine Erlebnisse und habe da diverse unbrauchbare Foren verschlissen, die meiner Texte gar nicht würdig waren, dass Letzte davon nannte sich Nensch und dort schreibt, seit ich weg bin, so gut wie niemand mehr, obwohl da alle so schwer gebildet sein wollen, dass sich mich wegen eines Irrtums über 14 Tage hetzten, knebelten und schließlich sogar sperrten. Nun haben sie ihre Friedhofsruhe und einen Friedhof für Texte.
Genau deshalb werde ich mit meiner mühsam neu gelernten Schreibe einfach weitermachen. Kinder und Jugendliche, die über Stunden in Chat oder Foren verbringen, um dort zu lesen und zu schreiben, können so sehr von Pisa nicht geschädigt sein, also ist Pisa auch ein großer Irrtum.
Da aber diese Mantelkinder und ihre zweifelhaften "Freunde" sogar die Sache mit dem Unterschied von Kommentarbereich und Gästebuch nicht gebacken bekommen, brauche ich immer und bei jedem Text einen Link dahin:

Für die übliche Wut und andere Ausbrüche, anonyme Beschimpfung oder auch nur Kommentare durch Leute, Mantelkinder, peinliche Nenschen oder andere Mutanten, die Kommentarbereich und Gästebuch nicht trennen können, bitte hier klicken!