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Der Sieg der Reaktionäre

Irgendwie war es ja abzusehen, Amerika hat den korrupten Lügner, Kriegstreiber und den unfähigsten Präsidenten in der Geschichte der USA überhaupt, George W Bush nun doch tatsächlich wieder gewählt.
Eigentlich kann das keinen verwundern, bei dem Grad der Allgemeinbildung dort. Immerhin hat die Chefin einer Fangemeinde von Bush es doch tatsächlich in nur einem Interwiev fertig gebracht, aus Frankreich und Deutschland kurzerhand sozialistische Staaten zu machen. Fidel Castro dürfte sich über die neuen Verbündeten aus Europa mächtig gejubelt haben, aber die halbwegs gebildete Welt ist ziemlich und mit Recht entsetzt.
Dieses Mal brauchte Bush nicht einmal groß betrügen bei der Wahl, ein wenig Panikmache vor dem, ach so allgegenwärtigem Terror hat ihm völlig ausgereicht, das die einfältigen Wähler zu ihm strömten.
Der Auftritt von Osama Bin Laden in einem Video ganz kurz vor der Wahl Tat da sein Übriges. Bin Laden will ja auch keinen anderen Präsidenten, der es mit der Verfolgung von Osama Bin Laden vielleicht sogar noch ernst meint. Bin Laden weiß von Bush, das der ihn in Ruhe lässt, solange seine Familie Bush so fürstlich bezahlt.
Michael Moore hatte Recht, die letzten vier Jahre waren ein Traum, ein Alptraum, der Dank der unfähigen, realitätsfremden Amerikaner jetzt sogar noch vier Jahre länger dauern wird. Es hat alles nichts genutzt.
Es hat nichts genutzt, die amerikanische Jugend über ihre Rechte aufzuklären und an die Wahlurnen zu treiben und es hat nichts genutzt. Den farbigen Wählern Dieses Mal ihre Rechte zu sichern.
Entschieden wurde die Wahl von den reaktionären Bauern auf dem Land, die damit wieder einmal mehr jedem Vorurteil gerecht wurden. Es war ein Sieg der Reaktion und eine Niederlage der Vernunft. Vor Allem war er absehbar. So wie größere Dummheiten auf der Welt eigentlich immer absehbar sind. Da wurde ein Präsident wiedergewählt, der angeblich den Terror bekämpfen will, aber durch seinen, mit Lügen begründeten Angriff auf den Irak erst ein ganzes Volk zu freiwilligen Terroristen machte, die jetzt nur noch Rache dafür wollen. Es sind auch hauptsächlich die reaktionären Bauern dieser Welt, die den alten und neuen Präsidenten der USA als einen Sieg der Demokratie feiern werden. Die USA haben jedenfalls eine große Chance vertan, der Welt ihre Demokratiefähigkeit zu beweisen und haben nach Vietnam nun auch den Irak auf der Kerbe und kommen aus der Nummer nun noch schwerer raus und es wird auch sehr viel länger dauern als bei Vietnam, denn das im Irak war vom ersten Tag an ein durch nichts rechtfertigten Angriffskrieg. So etwas gab es in der Art das letzte Mal 1939 in Polen und das Ende ist bekannt.
Es wird Dieses Mal 15 Rambofilme brauchen, um diesen Krieg nachträglich zu gewinnen und etliche andere Präsidenten bedürfen, um den Schaden, den Bush angerichtet hat, halbwegs wieder gutzumachen.
Der alte und neue Präsident der USA ist gleichzeitig auch das alte und neue Problem der Welt.
Auch wenn eine gewisse Unionspolitikerin mag jetzt von einer sexuellen Extase fallen, dieser Mann ist eine Gefahr für die Welt und ihren brüchigen Frieden.
Es ist völlig unberechenbar und keiner weiß, welches Land er mit der Begründung der „Terrorbekämpfung“ er als nächstes in Schutt und Asche legt oder ob er gleich mit dem roten Knopf spielt und die ganze Welt damit gefügig machen will.
Der neue "American Way of Life“, erst schießen und dann mal fragen hat sich wieder durchgesetzt und der Dummheit Lebensraum verschafft.
Mir tun nur die Amerikaner Leid, die anders gewählt haben, weil sie etwas ändern wollten und nun vier weitere Jahre stagnierende Unfähigkeit am Hals und an der Regierung haben.
Für Amerika und die Welt bedeutet das vier weitere Jahre der Spaltung und damit der weiteren Lähmung. Keiner weiß, um wie viel besser nun Kerry gewesen wäre, aber sehr viel schlechter als Bush kann er ja nicht sein. Das kann Keiner!