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Der Tod hat einen Plan

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Ist jetzt auch schon etwas her, aber in dem Bestreben der letzten medialen katholischen Orgie um den frommen Rübezahl bei seinem Besuch aus Rom in seiner Heimat Bayern aus dem Weg zu gehen, habe ich mir einige neue Filme gegeben, bei denen in erster Linie Jugendliche die Opfer sind.
Basierend auf dem Horrorfilm „Final Destination“ (Abschließender Bestimmungsort) aus dem Jahr 2000 von James Wong, gab es 2003 und 2005 zwei mehr oder minder gelungene Fortsetzungen, die ich mir mittlerweile alle angeschafft habe.
Danach hat der Tod einen Plan, in dem er vorzugsweise und natürlich auch nur amerikanische Jugendliche holt. Nun wäre dieses ganz spezielle Hobby von Gevatter Tod noch kein Thema für einen Film, denn er wütet ja auch anderswo und nicht erst seit gestern recht gerne und mit zunehmendem Erfolg, denn es gilt fast als sicher, dass jeder Mensch mal sterben muss und damit ein Opfer des Todes wird.
Im jetzigen ersten und natürlich besten Teil aus dem Jahr 2000 der eher ungeplanten Trilogie von Final Destination will der Tod ökonomisch an die Sache gehen und eine ganze Klasse auf einmal in einem Flugzeug vom Himmel holen, die eigentlich nach Paris aber da funkt ihm der Schüler Alex Browning (Devon Sawa) dazwischen, denn der hat eine Vision von dem, was passieren wird und sorgt dafür, dass auch andere Schüler das gefährliche Flugzeug verlassen und vom sicheren Terminal aus zusahen, wie das Flugzeug beim Start explodierte.
Der Tod zeigte sich davon ziemlich enerviert, denn er musste jetzt für alle, die nicht umgekommen waren, Pläne schmieden und zwar für jeden einzeln und davon lebt der Film und alle beiden Fortsetzungen recht spannend, obwohl im ersten Film eine übrig ist, die dafür im zweiten Teil verbrennen darf.
Es ist nämlich nicht einfach so, dass der Tod die Überlebenden einfach nur simpel über die Klinge springen lässt. Die tödlichen Unfälle die dann passieren sind schon ziemlich bizarr. Es gibt auch schlichte Verkehrsunfälle, aber die sind eher die Ausnahme.
Einer der Schüler erhängt sich ziemlich umständlich an einer Schnur für seine Badewanne, ein anderer wird von einem fliegenden Stück Blech an einem Bahndamm enthauptet, was die Ungefährlichkeit der Eisenbahn recht eindrucksvoll widerlegt, im zweiten Teil widerfährt dasselbe einem Protagonisten in einem Fahrstuhl, was die gesundheitsfördernde Eigenschaften von Treppen steigen beweist und im letzten Teil werden zwei, vom Schönheitswahn besessene Mädchen in einem wildgewordenem Solarium ganz herzhaft auf Medium gegrillt, was alle meine Gründe bestätigte, warum ich diese Dinger, den ganzen Schönheitswahn meide und so natürlich häßlich bleibe, wie ich nun einmal bin. Ich setze lieber auf gut getarnte innere Werte bei mir.
„Final Destination“ funktioniert nach dem Prinzip der 10 kleinen Negerlein und das eigentlich immer wieder, denn der Tod hat immer einen Plan, den irgendwer durchkreuzt und der Tod dann neue, einzelne Pläne schmieden muss. Im ersten, dem besten Film dieser Reihe war es ein Zeichen von Gefahr, wenn man die Musik von John Denver hörte und das hat mich insofern verunsichert, als das ich eher Heino und deutsche Volksmusik für potentiell gefährlich halte. Irgendwann wird die Nummer dann auch absehbar, aber die angewandten Todesarten sind dann doch immer wieder vom Feinsten, weil der Zuschauer auf die am wenigsten gekommen wäre und das macht die Filme dann wieder unterhaltsam. Da im dritten Teil mehr Blut zu sehen ist, als in beiden anderen davor zusammen, ist der dann auch zu Recht mit FSK 18 eingestuft, obwohl er nicht unbedingt der Beste ist. Ein dritter Teil eben, aber dennoch unterhaltend. Meine persönliche Wertung liegt für alle drei Teile zusammen dann auch bei 8/10 und als der katholische Rübezahl damals dann wieder in Rom war, habe ich mich trotz der religiös besoffenen Medien ganz gut unterhalten.

Hier noch ein paar recht interessante Todesarten aus Final Destination:








Wer dazu eine Meinung hat und die unbedingt auch loswerden will, der klickt bitte Hier!