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Der letzte Krieger

Es war im Sommer 2004 und es trug sich zu auf der Hawaiianischen Insel Oahu. Die Strände dort waren ein Paradies für Surfer und die Begeisterten der Wellen kamen aus der ganzen Welt, um dort zu surfen. Im August geschah es dann. Ein Surfer wurde vom Strand aus erschossen und die Polizei tippte auf einen Sniper, wie im Oktober 2004 in Washington, wenn da nicht die Waffe und das antiquierte Kaliber wäre. Es war ein Gewehr des Modells Japan-Arisaka Typ 38 Mod.1905, wie es die Japaner im zweiten Weltkrieg importierten und benutzten. Die Polizei stand vor einem Rätsel, denn das war kein normaler Sniper, der ohne Grund Leute abschoss und als es noch fünf weitere Tote gab zog der zuständige, aber überforderte Hawaiianische Kommissar dann doch das FBI hinzu. Die reanimierten ihren besten Mann für solche Fälle und reaktivierte den einen, für solche Fälle prädestinierten FBI Agenten
Der konzentrierte sich nur auf das Gewehr und fand Einiges heraus.
Die tödlichen Kugeln und das Gewehr waren echt, also tatsächlich über 60 Jahre alt.
Die Opfer waren alle Amerikaner und der FBI Agent hatte wieder eine vage und leicht verrückte Idee.
Er ließ die Flugbahnen der fünf Geschosse von einem Computer berechnen und dann graphisch darstellen. So konnte er feststellen, woher sie kamen und wo der Schütze sich versteckte. Zum Erstaunen aller lag genau dieser Punkt in einem Korallenriff in einer Bucht auf Oahu, aber unter Wasser.
Der FBI Agent wollte plötzlich Taucher und bestand darauf, dass ein Japaner dabei wäre. Die Hawaiianische Polizei war verwirrt, aber dieser FBI Agent wollte sogar selbst tauchen.
Er ging mit seiner Mannschaft in die Bucht auf Oahu, wo die Anschläge auf die Surfer passiert sind und man charterte ein Boot zum Tauchen und brachte seine Spezialausrüstung an Bord. Jede Hightech, die man benötigt, um Menschen aufzuspüren, hatte der FBI Agent an Bord. Infrarotsuchsysteme, Sonar und Ultraschall, alles nach letztem Stand der Technik. Der FBI Agent baute seine sämtlichen Messinstrumente in einen Helikopter ein und ließ sich über die Bucht fliegen.
Als der FBI Agent dann wieder landete, war er völlig aufgelöst, aber er schien zufrieden. Er rief die Taucher zusammen, denn er hatte eine Höhle und damit wahrscheinlich das Versteck des unbekannten Snipers gefunden.
Der FBI Agent legte auch eine Tauchausrüstung um und sprang vorneweg ins Wasser der Bucht. Der Hawaiianische Kommissar zog sich auch um und tauchte auch mit. Unter Wasser ging es dann Richtung Korallenriff und dort in eine, mit Luft gefüllte Höhle. Als die Taucher und die beiden Beamten die Höhle betraten und anfingen, sie mit Handlampen auszuleuchten, fielen plötzlich Schüsse und ihnen flogen Gewehrkugeln um die Ohren.
Die Beamten holten ihre Dienstwaffen hervor, die sie unter den Taucheranzügen hatten und erwiderten das Feuer. Der FBI Agent ging vorneweg und fand die Leiche eines Menschen.
Es war ein ziemlich alter Mann und der FBI Agent ließ den Toten zur Obduktion in das nächste FBI Labor bringen, aber die Ausweispapiere, die er fand, brachten schon Erstaunliches zu Tage. Der Tote, es war ein Mann, war ein Offizier der japanischen Armee und den Papieren nach tatsächlich über 100 Jahre alt, denn er war 1920 in Hokkaido, Japan geboren.
Die Obduktion im Labor bestätigte das und auch noch einiges Andere. Der Oberst, der er seiner Uniform nach war, hatte die letzten sechs Jahrzehnte auf dieser Insel fern von der Welt und fern von jeder Information verbracht, sein Körper hatte sich der Umgebung angepasst und er wurde ein Ichtyosapiens, der unter Wasser genauso gut atmen konnte, wie darüber. Er hatte von dem frischen Obst der Insel und von rohem Fisch gelebt, den es ja auch in Massen gab. Auf die Art konnte er so alt werden, wie er war, aber da ihm jede Information fehlte, führte er auf eigene Faust einen Krieg weiter, der schon seit 60 Jahren entschieden war und tötete wahllos amerikanische Surfer, die er für Feinde hielt.
Der FBI Agent Fox Mulder jubelte innerlich, denn damit wäre er wieder zurück, denn der ganze Vorgang war eine erstklassige X-Akte die wunderbar zu den anderen X-Akten gepasst hätte. Nur war sein Misstrauen gegen die neue Regierung noch weitaus größer, als zu der alten. Er mochte den grobschlächtigen Texaner nicht, der da jetzt im weißen Haus den Präsidenten mimte und dessen einzige Antwort auf alle Probleme immer nur der Krieg zu sein scheint. Fox Mulder war zwar vom 09.11.2001 genauso geschockt, wie der Rest der Welt und der Rest Amerikas, aber ihm als Agenten des FBI war auch absolut klar, das man Leuten, wie Osama Bin Laden nicht mit Bomben beikommen konnte. Fox Mulder schämte sich für diesen Bush, der sein Land so in Verruf gebracht hat und ließ deswegen die X-Akten wieder öffnen.
Er war sogar ziemlich erstaunt, dass es in Europa, in Deutschland, schon wieder Leute geben soll, die den Krieg des alten Japaners zu führen bereit waren und die Geister der toten Nazis anbeteten, obwohl sie jede Möglichkeit zur Information, Kabelfernsehen, CNN und sogar Internet hatten. Nur an der Information konnte es also nicht liegen. Der alte Oberst glaubte an einen Kaiser, der auch schon verstorben ist und war damit dessen letzter Krieger. Die neuen Nazifreunde in Deutschland glaubten an gar nichts und waren einfach nur dumm!